NÖ Holzbaupreis - Die Sieger 2014

Eine Jury aus sieben Experten ermittelte in fünf Kategorien die Preisträger 2014. Dotiert waren die Preise für die Siegerprojekte mit je 2.000 Euro.

Thule Jug © Thule Jug

LHStv Sobotka (Mitte) mit Auslober, Jury und Ehrengästen.

Bereits zum 14. Mal wurde der Niederösterreichische Holzbaupreis vergeben. Eine Jury aus sieben Experten aus den Bereichen Tragwerksplanung, Architektur und Holzbau ermittelten in den Kategorien "Wohnbauten", "Um- und Zubau, Sanierung", "Öffentliche und Kommunalbauten", "Nutzbau" und "Außerhalb von Niederösterreich" die Preisträger 2014. Dotiert waren die Preise für die fünf Siegerprojekte mit je 2.000 Euro.

Die Gewinner:

  • In der Kategorie "Wohnbauten" gewann das Projekt "Bungalow im Weißtannenkleid" in Althöflein. Laut Jury sei der Bungalow "holzbautechnisch sehr sorgfältig ausgeführt" und überzeuge durch "seine diskrete räumliche Verschränkung der Innen- und Außenräume".
  • Der Neubau der Kantine der Jungbunzlauer AG bezieht in der Kategorie "Nutzbau" laut Juroren "mit struktureller Klarheit und räumlicher Grandezza" Position.
  • Bei den öffentlichen Bauten wurde die Betriebsstätte Laubenbachmühle am besten bewertet, die zeigt "dass das neue NÖVOG-Betriebszentrum harmonisch mit der umgebenden Natur verschmilzt", so die Jury.
  • Ein großzügiges Raumkonzept prägt auch die Erweiterung eines Bestandshauses durch eine loftartige Wohnung in der Kategorie "Um- & Zubau": Das Projekt "Haus am Venusgarten" konnte durch "seine behutsame Einbettung in die vorhandene dörfliche Struktur" sowie durch "seine logische Verknüpfung von Bestand und zeitgemäßer Setzung" die Jury überzeugen.
  • Modern interpretiert das Thema Holzbau dagegen das neue Logistikzentrum von Schachinger Logistik. Die Planer des Gewinner-Gebäudes in der Kategorie "Außerhalb von Niederösterreich" nahmen sich den Barcode als Thema für die Architektur der Außenfassade und der niederösterreichische Holzbaubetrieb setzte diese Idee in einem durchgängigen Holzbaukonzept um.

Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka: "Die Planungen werden immer kreativer und jedes Jahr gibt es neue technische Lösungen. Dadurch gewinnt Holz als Baustoff für Bauherren und Planer jedes Jahr an Attraktivität. Das sieht man nicht nur bei den Einfamilienhäusern, sondern auch im öffentlichen Bereich, in dem immer öfter mit Holz gebaut wird."


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Datum: 10.06.2014

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