6B47 "schluckt" PDI-Gruppe

Mathias Düsterdick und Christoph Hüttemann haben ihren Anteil an der PDI Property Development Investors GmbH an die 6B47 Real Estate Investors AG verkauft. Die PDI-Gruppe wird damit zu 100 Prozent Teil des österreichischen Projektentwicklers.

Nachdem 6B47 bereits 2012 die Anteile des Gründungspartners Rickmers Immobilien Management GmbH & CO KG übernommen hatte, folgte jetzt die Übernahme der weiteren 50 Prozent-Anteile. Mit einem Projektvolumen der PDI-Gruppe von mehr als 350 Millionen Euro, steigt das 6B47-Gesamtprojektvolumen nun auf rund eine Milliarde Euro. Die PDI-Gruppe setzt derzeit Projekte in den Städten Frankfurt, Düsseldorf, Ingolstadt und Wuppertal um.

"Bestens aufgestellt"

Die bisherigen Geschäftsführer und Partner von PDI, Mathias Düsterdick und Christoph Hüttemann scheiden aus der Gesellschaft aus, um sich neuen unternehmerischen Herausforderungen in der Immobilienwirtschaft zu stellen, heißt es in einer Aussendung. "Im Sinne der bisherigen Eigentümer werden wir das Unternehmen weiterführen und in vielversprechenden deutschen Städten weitere Projekte in hoher Qualität zuverlässig umsetzen. Mit der PDI-Gruppe, die alle Aktivitäten der 6B47 in Deutschland wahrnehmen wird, sind wir so in Deutschland in allen wichtigen Immobilienbereichen bestens aufgestellt", freut sich 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm. Die übernommene PDI-Gruppe wird künftig von Fred Schelenz und Anton Thomas Schöpkens geführt.


AutorIn:

Archivmeldung: 02.11.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.

Der Deal ist mit dem heutigen Closing endgültig in trockenen Tüchern: Fünf Monate nach Vertragsunterzeichnung hat die Wopfinger Gruppe die Wietersdorfer Baustoff-Sparte zur Gänze übernommen. Die Baumit Beteiligungen GmbH erwirbt damit 27 Firmen in 14 Ländern mit rund 650 Mitarbeitern sowie die Markenrechte an „Baumit“ und „Kema“. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich kommuniziert.