AEE INTEC neu in Forschungsnetzwerk ACR

Das Forschungsinstitut AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Sitz in der Steiermark, ist das jüngste Mitglied der ACR – Austrian Cooperative Research. Vom Neuzugang erwartet ACR-Geschäftsführer Johann Jäger "sehr viel".

ACR/Johannes Brunnbauer © ACR/Johannes Brunnbauer

ACR-Geschäftsführer Johann Jäger freut sich über das neue Mitglied.

Seit Juni 2015 ist im Labor von AEE INTEC der größte Sorptionsspeicher der Welt in Betrieb. Der Sorptionsspeicher wurde im Rahmen eines von AEE INTEC geleiteten EU-Projekts in Kooperation mit Industriebetrieben entwickelt und ist repräsentativ für den innovativen Charakter des steirischen Forschungsinstituts. So ermöglicht die Technik eine weitgehend verlustfreie Speicherung von Wärme und weist – im aktuellen Entwicklungsstand – eine dreimal so hohe Energiedichte wie Wasser auf. Damit ist AEE INTEC zukunftsweisend, denn die längerfristige Speicherung von Wärme ist nach wie vor eine Herausforderung.

Schwerpunkte Bauen, Umwelttechnik und Lebensmittel

Innerhalb des Forschungsnetzwerks ACR wird sich AEE INTEC in den drei Schwerpunkten Bauen, Umwelttechnik und Lebensmittel einbringen. "Wir erwarten uns sehr viel von unserem neuen Mitglied. AEE INTEC hat in Österreich gezeigt was es kann und arbeitet auch international sehr erfolgreich", so ACR-Geschäftsführer Johann Jäger. Rund 40 Prozent der AEE INTEC-Projekte – zumeist im Rahmen von Auftragsforschung – sind international. Aktuell ist das Institut außerdem in sieben Tasks der Internationalen Energieagentur und in verschiedenen Projekten des neuen EU-Programms Horizon 2020 vertreten. AEE – Institut für Nachhaltige Technologien wurde 1988 gegründet und betreibt Forschung und Entwicklung für Solarthermie, nachhaltige Gebäude und Energieeffizienz in der Industrie. Standort ist Gleisdorf in der Steiermark.

Werner Weiss, Geschäftsführer von AEE INTEC: "Wir arbeiten an hocheffizienten Gebäuden, in denen man erneuerbare Energie maximal nutzt. Mir sind Lösungen für den Bestand sehr wichtig, denn der Neubau beträgt im Vergleich zu Sanierungen nur ein Prozent. Bei bestehenden Gebäuden kann und wird man in Zukunft sehr viel optimieren."


AutorIn:

Datum: 07.09.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Zum zehnten Geburtstag wurde dem auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler das Zertifikat „Regulated by RICS“, das hohe Ethik- und Qualitätsstandard bescheinigt, verliehen. Damit ist man erst das achte rot-weiß-rote Unternehmen, das dieses Prädikat führen darf.

Das Projektgeschäft der Raiffeisen evolution project development GmbH wird nach der Eigentümer-Rochade mit dem Jahr 2017 unter neuen Namen abgewickelt: Die Agenden laufen nunmehr unter dem Dach der „STRABAG Real Estate GmbH“ (SRE), wie die Geschäftsführung heute bekannt gegeben hat. Die Namensänderung ist bereits rechtkräftig. Österreich-Sitz ist die Bundeshauptstadt Wien.

Neues Doppelhaus-Konzept von Vario-Haus: Der Fertighaushersteller bringt Duplex auf den Markt. Gedacht ist das Haus für zwei oder drei Familien (Duplex Trio), die sich die Kosten teilen wollen, aber auf separate Wohneinheiten nicht verzichten möchten.

HYPO NOE hält künftig nur mehr Minderheitsanteil. Eigentümerwechsel soll sich dem Unternehmen zufolge positiv auf das operative Geschäft der NOE Immobilien Development AG auswirken.

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.