Hanappi-Stadion macht Platz für Neubau

Die Arbeiten für das neue Allianz Stadion sind bereits in Gange. So wurde nun als einer der ersten Schritte das Dach der alten Spielstätte abgerissen. Der Neubau soll bis zur Spielsaison 2016/17 fertig gestellt sein.

SK Rapid/ARC ¿ Architektur Concept © SK Rapid/ARC ¿ Architektur Concept

Die Saison 2016/17 soll bereits im neuen Stadion gespielt werden.

Im Sommer präsentierte der SK Rapid in der Wiener Stadthalle seinen Mitgliedern und der Öffentlichkeit die Pläne für den Neubau des Allianz Stadions am Standort des jetzigen Gerhard-Hanappi-Stadions in Wien-Hütteldorf. Die Arbeiten sind bereits in Gange. So wurde nun als einer der ersten Schritte das Dach der alten Spielstätte abgerissen. Die Abrissarbeiten des gesamten Altbaus sollen bis Jänner 2015 abgeschlossen sein.

Lageplan des neuen Stadions.

Fertigstellung 2016 geplant

Der Stadionneubau des SK Rapid am Standort des 1977 als Weststadion eröffneten Gerhard-Hanappi-Stadions soll bis Saisonbeginn 2016/17 verwirklicht werden. Rapid kalkuliert mit einer Summe von 47,5 Millionen Euro Kosten für den Neubau inklusive Abriss des Gerhard-Hanappi-Stadions. Inklusive der Kosten im Zusammenhang mit der Begründung des Baurechtes, den Grundbuchsgebühren diverser Gutachten, etwaigen Einrichtungskosten und einer Reserve liegt das Gesamtbudget für dieses Projekt bei rund 53 Millionen Euro. Die Stadt Wien unterstützt den Rekordmeister bei seinem Jahrhundertprojekt Stadion-Neubau mit insgesamt 26,4 Millionen Euro. Knapp 20 Millionen sind für den Neubau vorgesehen. Der Rest fließt in Trainingszentrum und Akademie. Als Totalunternehmer fungiert die STRABAG, geplant wurde das Allianz Stadion von ARC – Architektur Concept.

SK Rapid © SK Rapid

Das Dach des Hanappi-Stadions wurde schon abgerissen.

Die Eckdaten:

  • 24.000 Sitzplätze, darunter 2.500 Business Seats
  • 40 Logen für VIP-Gäste plus zwei Eventlogen à 80 Quadratmeter
  • Drehung um 90 Grad wie einst von DI Gerhard Hanappi geplant, die neue Haupttribüne wird im Westen situiert, die Tribüne der Heimfans im Süden.
  • Ein Teil der Nordtribüne wird zum Gästesektor, der über eine eigene Buszufahrt erreichbar sein wird. Dazu ein eigens abgezäunter Bereich für die Gästebusse am Stadionareal.
  • Im Gegensatz zum derzeitigen Stadion werden die Ecken geschlossen – dies soll mehr Zuschauerkapazität und weniger Lärmbelastung für die Anrainer bringen.
  • Der Neubau wird als einrangiges Stadion realisiert.
  • Mit der Höhe von rund 20 Metern und der Einhaltung der Abstandsflächen zu den Anrainern, die sich im Osten durch die Drehung um 90 Grad sogar vergrößern, wird die bestehende Widmung weitgehend eingehalten.
  • Integrierung des Flutlichts in das neue Stadiondach und damit Verminderung der Lichtbelastung für die Anrainer.
  • Erfüllung aller Kriterien für ein Stadion der UEFA Kategorie 4, das zur Austragung von allen internationalen Spielen berechtigt.


Autor:

Datum: 14.10.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Die oberösterreichische Consulting Company meldet starkes Käuferinteresse beim Wiener Projekt Arndtstraße. Kurz vor Baubeginn seien bereits 95 Prozent der Wohnungen verkauft, aktuell wären nur mehr zwei der 38 Einheiten im Erweiterungsteil des „wohn:park:zwölf" verfügbar.

Dachgleiche in der Donaustädter Trondheimgasse: Die Strabag Real Estate, Bezirkspolitik und sowie das planenden Architekturbüro einszueins gaben sich im Wiener Norden ein Stelldichein. Fertiggestellt soll das neue Quartier im kommenden Herbst sein.

Im kommenden Herbst sollen die ersten Mieter einziehen – erst kürzlich wurde beim Projekt „Square plus", das von der Strabag Real Estate (SRE) in der Wiener Muthgasse entwickelt wird, die Dachgleiche gefeiert: Mit dabei waren Vertreter des Bezirks Döbling, das planende Architekturbüro HNP architects sowie die Generalunternehmerinnen Strabag und Porr.

Die Zinshaussanier von wohninvest haben im Döblinger Kahlenbergerdorf die Renovierung zweier historischer Objekte, die zumindest auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehen, abgeschlossen. Das im Rahmen eines Bauherrenmodells sanierte Ensemble wurde zu Beginn der Woche an die privaten Investoren übergeben.

Verkaufsstart in Köln: Im Zuge ihrer Portfolio-Optimierung trennt sich die Immofinanz von einer gemischt genutzten Immobilie. Wie das Unternehmen meldet, werde unter anderem das sogenannte Friesenquartier verkauft. Ebenfalls in der Domstadt angesiedelt und im Zuge eines Forward Purchase veräußert wird das noch von der Immofinanz zu realisierende Hotelentwicklungsprojekt im Gerling Quartier (im Bild). Weiters auf der Verkaufsliste steht dort auch ein zweiter Bauabschnitt. Neuer Eigentümer wird ein Joint Venture der deutschen Unternehmen Quantum Immobilien AG mit der Proximus Real Estate AG.

Seit Dezember 2015 wird im neu entstehenden Wohnpark in Wien-Liesing gebaut. Jetzt gaben sich Vertreter der Bezirkspolitik, Architekt Peter Lorenz und Strabag-Baumeister Gerald Urban bei der Projekt-Gleichenfeier ein Stelldichein.

Die Rustler Gruppe meldet den Vermarktungsstart für das in Sanierung stehende Wohnprojekt „City Corner M 139“ in Wien Margareten. Die 26 freifinanzierten Wohnungen sollen im Herbst 2018 bezugsfertig sein.

Vom Büro zum Hotelhochhaus: Die Novum Hotel Group und Immofinanz bauen den bestehenden Office-Standort neben den Twin Towers am Wienerberg zum "Holiday Inn Vienna – South" um. Geplant sind 201 Zimmer, plus Frühstücksrestaurant im 22. Stock. Eröffnet werden soll der neue Komplex Anfang 2019.

Die oberösterreichische Consulting Company startet mit der Vermarktung ihres nächsten Wien-Projekts in der Arndtstraße in einem zentralen, infrastrukturell gut erschlossenen Teil des zwölften Wiener Gemeindebezirks. Neben dem zuletzt eröffneten "wohn:park:zwölf" errichtet der Immobilienentwickler 38 Wohnungen mit insgesamt gut 2.000 Quadratmeter Wohnfläche. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2017 vorgesehen, die Fertigstellung soll im Herbst 2018 erfolgen.