Projekt „Forum Donaustadt“ geht an Signa und ARE

Die beiden Joint Venture-Partner Signa und ARE Development, eine Konzerntochter der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), entwickeln mitten im 22. Wiener Gemeindebezirk das Immobilienprojekt „Forum Donaustadt, Dr. Adolf-Schärf-Platz“ auf einer Grundstücksfläche von rund 15.000 m2.

Es entsteht ein gemischt genutztes Quartier, das aus sechs Gebäuden und einer verbindenden Erdgeschosszone an einem zentralen Knotenpunkt im Norden Wiens besteht.

Sechs Bauteile; ein Tower

Die sechs Bauteile bilden einen breiten urbanen Nutzungsmix mit Büros, Wohnungen, Hotel, Gastronomie, öffentlichen Einrichtungen und Nahversorgungsflächen
Die oberirdische Brutto-Geschossfläche von 105.000 m2 passe sich flexibel den unterschiedlichen Ansprüchen an, wie es seitens der Developer heißt. Es wird auch einen neuen Tower geben, den 145 Meter hohen Forum Tower.

Die gute öffentliche Anbindung ist mit der U1 Station Kagran, der Straßenbahnlinie 25 und Aspern (U2) gegeben. An Infrastruktur werde es Garagenparkplätze für die Bewohner, Mitarbeiter und Gäste sowie Fahrradabstellplätze mit direkter Anbindung an das Wiener Radwegenetz geben.

Freiflächen und grüne Ruheoasen dürfen nicht fehlen, zudem sind die Naherholungsgebiete Prater, Donauinsel, Donaupark und Alte Donau sehr nahe.

Neue Landmark

Bislang wurde das Projekt von der Forum Donaustadt Beteiligungen GmbH, die zu 55 Prozent der STC und zu 45 Prozent der Wirtschaftsagentur Wien gehört, entwickelt.

Das architektonische und städtebauliche Konzept des Projektes wurde im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbes ermittelt, den das international renommierte Architektenduo Delugan Meissl Associated Architects für sich entscheiden konnte.

Baubeginn Ende 2017

Die Donaustadt ist der flächenmäßig größte Bezirk der Bundeshauptstadt Wien. Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der ARE Development: „Mit dem Forum Donaustadt entwickeln wir ein neues, architektonisches Landmark im Norden Wiens. Das Projekt repräsentiert einen wesentlichen Schritt zur Umsetzung unserer Wohnbauinitiative. Wir starten unmittelbar mit der Entwurfsplanung. Läuft alles plangemäß, beginnen die Bauarbeiten Ende 2017."

Die Transaktion wurde durch die Otto Immobilien Gruppe begleitet.


AutorIn:

Datum: 30.08.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.