Baustoff-Gruppe Asamer umstrukturiert

Die Baustoff-Gruppe Asamer mit Zentrale in Ohlsdorf in Oberösterreich, hat ihr Umstrukturierungsprogramm besiegelt. Nach wirtschaftlichen Schwierigkeiten, erwartet man nun im Unternehmen für 2014 ein deutlich positives Ergebnis.

Die Baustoff-Gruppe Asamer mit Zentrale in Ohlsdorf in Oberösterreich, hat ihr Umstrukturierungsprogramm, das nach Einbrüchen im Ostgeschäft und Stillständen in Libyen beschlossen worden war, nun besiegelt. Die Raiffeisenlandesbank OÖ, die Allgemeine Sparkasse OÖ sowie die Raiffeisenbank International tragen diese Restrukturierung mit, die meisten anderen Banken sind mit dem Closing aus den Finanzierungskonsortien ausgeschieden, gab Asamer bekannt.


Neue AG: Konzentration auf Basiskompetenz

Der Kernkonzern, der zukünftig unter der Muttergesellschaft ASAMER Baustoffe AG firmieren wird, werde sich auf die Basiskompetenz mineralische Baustoffe konzentrieren, umfasst die Kies- und Betonaktivitäten in Österreich sowie die Zementfabriken in der Slowakei und Bosnien. Für 2014 erwartet das Unternehmen bei einem Umsatz von ca. 160 Millionen Euro ein deutlich positives Ergebnis. Die Leitung des neuen Kernkonzerns übernimmt Klaus Födinger, langjähriger Leiter der Division Zement bei Asamer.


Holding sucht Partner

Die Asamer Holding AG unter der Leitung von Jörn Trierweiler wird laut Aussendung als Beteiligungsgesellschaft die bei ihr verbleibenden Unternehmensteile weiter entwickeln. Dies unter anderem durch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern und neuen Investoren. Im Besonderen gelte dies für die Zementwerke in Libyen, wo der Markt trotz politisch instabiler Verhältnisse stabil sei. In der Holding befinden sich außerdem noch die Asamer Basaltic Fibers, Beteiligungen in Rumänien, Russland und andere kleinere Projekte. Die Asamer-Betriebe in
Tschechien, Serbien sowie im Mittleren Osten wurden bereits verkauft. Andreas Asamer hat laut Aussendung gemeinsam mit Partnern die Kiesbetriebe in der Slowakei, Ukraine, Polen und Kroatien übernommen.


Manfred, Kurt und Andreas Asamer ziehen sich in den Aufsichtsrat zurück, wie das Unternehmen bekannt gab. Dieser besteht neben den Brüdern Asamer aus Ex-AMAG-Generaldirektor Gerhard Falch als Vorsitzendem, dem Unternehmensberater Dr. Bernhard Baumgartner als Stellvertreter, Invest AG-Vorstand Dr. Andreas Szigmund sowie Fritz Lehner (Geschäftsführender Gesellschafter bei FinAdvice).

Asamer © Asamer

Die Leitung des neuen Kernkonzerns übernimmt Klaus Födinger.

Asamer © Asamer

Die Asamer Holding AG steht unter der Leitung von Jörn Trierweiler.


Autor:

Datum: 30.05.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.