Baumit liefert für Autobahn-Projekt

Die w&p Kamen Beton d.o.o., ein Tochterunternehmen der Wietersdorfer Gruppe, bekam den Zuschlag für einen großen Zuliefer-Auftrag: Beton und Schotter um rund zehn Mio. Euro für ein Autobahn-Projekt in Bosnien.

Gegen eine internationale Riege an Mitbewerbern hat sich die w&p Kamen Beton d.o.o., ein Tochterunternehmen der Wietersdorfer Gruppe (Marke Baumit) bei einem Großauftrag in Bosnien/Herzegowina durchgesetzt: Für die Autobahn Teiltrasse Vlakovo - Lepenica des paneuropäischen Verkehrskorridors Vc werden in den nächsten zwei Jahren nicht weniger als 180.000 Kubikmeter Beton und über 1.200.000 Tonnen Schotter im Wert von rund zehn Milliionen Euro geliefert.

Heimische Wertschöpfung

"Wir sind besonders stolz darauf, dass wir mit unseren Tochterunternehmen in BIH den größten Baustoff-Zulieferauftrag in der Unternehmensgeschichte außerhalb Österreichs einfahren konnten. In diesem Auftrag steckt ein beachtlicher Teil österreichischer Wertschöpfung," so Hubert Mattersdorfer und Wolfgang Marcher, Geschäftsführer der w&p Baustoffe GmbH.


Gesamtvolumen 180 Mio. Euro
Das Auftragsvolumen der gesamten Teiltrasse Vlakovo-Lepenica ist in Bosnien und Herzegowina mit ca. 180 Mio. Euro der bisher aufwändigste Teil der Nord-Süd-Autobahn. Die w&p Kamen Beton d.o.o. hat den Großauftrag mit dem türkischen Baukonsortium Cengiz Insaat Sanayi ve Ticaret a.s. geschlossen, das als Generalunternehmer vom größten staatlichen Autobahnbetreiber "JP Autoceste FBiH" d.o.o. mit dem Bau beauftragt wurde. Neben der Autobahntrasse werden auch mehrere Gebäude errichtet, die mit w&p Baustoffen beliefert werden: so der Tunnel "Gaj" (Länge von 870 Meter), der Tunnel "Tulica" (Länge 540 Meter), der Tunnel "Ban brdo" (Länge 350 Meter), ein Viadukt "Vlakovo" (Länge 370 Meter) und die vordere Mautstelle "Vlakovo". Im Ausbau des Straßennetzes wurde der Bau der Nord-Süd-Autobahn durch BIH mittlerweile zur Priorität erklärt. Die Gesamtkosten werden auf rd. 3,4 Mrd. Euro veranschlagt und werden mit Mitteln der Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung EBRD, der Europäische Investitionsbank EIB und der Weltbank gefördert.

Der 5. ("V") paneuropäische Verkehrskorridor führt von Kiew über Lemberg, Budapest, Maribor, Ljubljana und Koper nach Triest und endet in Venedig. Der Korridor "V" hat drei Äste wovon der Ast "Vc" von Ploce in Kroatien, über Sarajevo in Bosnien und Herzegowina und Osijek in Kroatien bis nach Budapest führt.


Autor:

Datum: 10.06.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der börsennotierte Konzern diese Woche bekanntgab, wird Wienerberger 98,3 Prozent des Hintermauerziegelproduzenten Brikston Constuction Solutions SA übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Kartellbehörde.

Immobilienexpertin Elke Auer hat ihr Firmenbaby „ela Real Estate Consulting“ aufgesperrt. Anbieten will sie ein breites Bündel aus Beratung, Mediation, Asset- und Investment Management.

Trio ab sofort unter seiner Regie: Seit Anfang Oktober leitet Peter Giffinger die Saint-Gobain-Unternehmensgruppe bestehend aus Rigips, Isover und jetzt auch Weber Terranova in Österreich.

Neben den Häuslbauern, für die eine neue "New Living"-Typenreihe (Bild) entwickelt wurde, lockt jetzt wieder das B2B-Geschäft. Zudem will der Fertighausbauer auch auf dem Wachstum versprechenden deutschen Markt stärker Fuß fassen.

Servus und Grüezi: Hudej Zinshausmakler macht den Schritt über die Westgrenze und eröffnet einen Standort im Herzen Zürichs. Dort will man finanzstarke Anleger – Eidgenossen wie internationale Investoren – abholen. Transaktionsziel: eine Milliarde Euro mehr in den nächsten fünf Jahren.

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.