Kaufkraft soll verbessert, Wirtschaft belebt werden

Wirtschaftskrise und Konjunkturbelebung – auch die Gemeinde Rappottenstein beschäftigt sich schon seit längerem sehr intensiv mit diesem allgegenwärtigen Problem. Und hat sich nun entschlossen, Baugründe zu verschenken

Ziel der Bemühungen war es, ein Projekt auszuarbeiten und umzusetzen, bei dem durch die Unterstützungen der Gemeinde die Kaufkraft der Einwohner unterstützt sowie die Auftragslage für Gewerbebetriebe in der Region verbessert werden kann.


Im Gemeindevorstand überlegte man sich eine Strategie, wie beide Ziele in einem schnell durchführbaren Konjunkturprojekt so rasch als möglich umgesetzt werden können. Mit dem jüngst im Gemeinderat beschlossenen Projekt, sind sich die Vertreter aller Parteien einig, könnte beides binnen kürzester Zeit möglich sein. Das Projekt besteht im Konkreten darin, neun Baugründe im Siedlungsgebiet bei Ritterkamp an Häuslbauer unter Einhaltung gewisser Auflagen kostenlos abzugeben.

Damit soll es in schweren Zeiten wie diesen für Familien, die sich ein Eigenheim errichten wollen, nicht nur einfacher sein, die Baukosten zu senken, auch die Firmen aus der Region erhalten dadurch neue Aufträge bei der Errichtung dieser Häuser. „Als weiteren positiven Nebeneffekt hoffen wir natürlich, durch diese Aktion auch der Abwanderung entgegenzuwirken und den Schulstandpunkt Rappottenstein langfristig sichern zu können“, so Bürgermeister Friedrich Wagner.

Maßgeschneidert für Jungfamilien
Die kostenlose Abgabe der Baugründe ist an einige Auflagen geknüpft, die maßgeschneidert auf Jungfamilien, die sich in naher Zukunft ein Eigenheim errichten wollen, abgestimmt sind.


Von der Entrichtung des Kaufpreises für die neun betroffenen Bauparzellen in einer Größe zwischen 800 und 900 m² wird abgesehen, wenn:

  • binnen drei Jahren nach Unterfertigung des Kaufvertrages mit dem Bau begonnen wird,
  • der Bau innerhalb weiterer fünf Jahre abgeschlossen ist,
  • nach zehn Jahren mindestens drei Personen ihren dauerhaften Hauptwohnsitz in dem neu errichteten Haus gemeldet haben.


Sollten alle Eckpunkte des Kaufvertrages erfüllt sein, so wird die Gemeinde Rappottenstein auf den bis dahin gestundeten Kaufpreis für den bebauten Baugrund verzichten. (NÖN)

noen © noen

noen © noen


Autor:

Datum: 05.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.

Die angekündigte Rochade ist unter Dach und Fach: Wie die conwert Immobilien Invest SE heute, den 2. November, bekannt gab, ist der Verkauf eines Gutteils ihres Gewerbeimmobilienpakets an einen Immobilien-Spezialfonds der HanseMerkur Grundvermögen unterschrieben. Die Neo-Eigentümer verfügen somit über 34 Büro- und Handelsimmobilien mit einer Gesamtnutzfläche von rund 200.000 Quadratmeter. Dafür haben sie 331 Millionen Euro locker gemacht – eine Summe leicht über den Buchwerten der Immobilien, wie es laut conwert-Aussendung heißt.