Dachgleiche am Bildungscampus

Am Bildungscampus in der Seestadt aspern wurde Dachgleiche gefeiert. Bis Sommer 2015 wird hier eine Anlage für etwa 800 Kinder entstehen. Errichter und Eigentümer ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).

Am Bildungscampus in der Seestadt aspern konnte nun Dachgleiche gefeiert werden. Bis Sommer 2015 soll auf Baufeld D18 direkt am Hannah-Arendt-Park eine Campusanlage für etwa 800 Kinder entstehen. Für die zweite Ausbaustufe, ein Jahr später, ist ein Bauteil mit bundesschulischen Einrichtungen geplant. Dann werden hier rund 2.000 Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr Platz finden.


BIG investiert 23 Mio. Euro

Die Campusanlage wird von der U2-Station "Seestadt" erreichbar sein. Errichter und Eigentümer ist die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), die rund 23 Millionen Euro in den Bau des ersten Teils investiert hat. Die Entwürfe stammen von Thomas Zinterl mit ZT Arquitectos Lda aus Lissabon, der sich gegen 74 Architekturbüros in einem EU-weiten Wettbewerb durchgesetzt hat. Sonnendurchflutete Terrassen, eine großzügige Gartenanlage und kurze Wege zum ersten Wohnquartier der Seestadt sind zentrale Anforderungen, denen es galt, gerecht zu werden. Der Campus wird einen Kindergarten für elf Gruppen, eine Ganztagsvolksschule mit 17 Klassen sowie acht Klassen, die für Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen ausgerichtet sind, beheimaten.


Energieeffizienz unter der Lupe

Die Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research GmbH & Co KG (ASCR) wird in den nächsten Jahren das Thema Energieeffizienz anhand realer Gebäude am Standort aspern Seestadt erforschen. Auch der Bildungscampus auf dem Baufeld D18,Teilgebiet 1, wird von der ASCR unter die Lupe genommen werden. Die energierelevante Infrastruktur besteht hier unter anderem aus Wärmepumpen, einer Solarthermieanlage, einer Photovoltaikanlage sowie entsprechende Speichermöglichkeiten, um die für die Volksschule und den Kindergarten notwendige Energie zu erzeugen sowie durch den Einsatz "smarter Komponenten" das Forschungsprogramm der ASCR durchzuführen.

Votava/PID © Votava/PID

Die Pläne stammen von Thomas Zinterl mit ZT Arquitectos Lda aus Lissabon.


Autor:

Datum: 16.06.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Das ehemalige Hauptpostgebäude im Wiener Stubenviertel wird zum „Post Palais“: Geplant sind rund 80 Eigentumswohnungen im klassischen Stilaltbau und zeitgeistige Penthouses, die ab sofort zum Verkauf stehen und von der IVV vertrieben werden. Eine Luxusherberge und ein Restaurant sollen an der historischen Adresse ebenso Platz finden. Für den Umbau wurde ein Architektentrio engagiert. Baubeginn ist noch im heurigen Jahr. Spätestens Anfang 2020 sollen Bewohner und Hotelgäste einchecken können.

Die Buwog Group realisiert im Wiener Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern gleich drei Projektteile: Geplant sind 285 freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen in „See See Home“, „See See Living“ und „See See Tower“. Der Spatenstich erfolgte dieser Tage, fertiggestellt sein soll die Anlage laut Konzerninformationen im Frühling 2019.

Übergabe des ersten Wiener Wohnprojekts der NOE Immobilien Development (NID) in der Ghelengasse: 17 Eigentumswohnungen in Ober St. Veit sind fertiggestellt und stehen kurz vor der Übergabe. Ende Juni lädt der Immobilienentwickler im Rahmen eines Open House-Events Anrainer und Interessierte zum Wohnungsschnuppern ein.

Nahe an der Oberen alten Donau, inmitten von sehr viel Grün zieht die Buwog 96 freifinanzierte Eigentumswohnungen hoch. Diese Woche wurde mit 150 Projektpartnern (im Bild) Richtfest gefeiert. Die Anlage in Wien Floridsdorf soll im April 2018 bezugsfertig sein.

Nicht nur an den Rändern verändert Wien sein Gesicht. Auch im Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof fahren die Bagger auf. Das rund 75 Hektar große Areal wird bis zum Jahr 2025 als Wohn- und Bürogebiet neu in Wert gesetzt. Mit dem Spatenstich für „Nord Star Living“ hat die Strabag Real Estate dort auch ihr nächstes Wohnprojekt in der Ernst-Melchior-Gasse am Start.

Vor einigen Wochen wurde das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“ in der niederösterreichischen Landeshauptstadt präsentiert. Dieser Tage wurde mit den Arbeiten für den ersten Bauteil begonnen. In Summe werden vom Immobilienentwickler Corag rund 40 Millionen Euro investiert. Mit der Vermietung soll noch diesen Sommer begonnen werden.

Der deutsche Immobilienentwickler Vestwerk macht Nägel mit Köpfen: In der Mariahilferstraße 110 erfolgte dieser Tage der Spatenstich für das gemischt genutzte Projekt „Kronenhaus“. Bis Mitte 2019 entstehen in der zentralen Shoppingmeile 34 Serviced Apartments. Zusätzlich werden auf insgesamt drei Stockwerken rund 2.100 Quadratmeter Retailfläche für einen Großmieter realisiert. Wertvolles Gut: Sehr viel Grün in Citylage.

Niederösterreichs Landeshaupstadt wächst, Wohnraum ist mittlerweile Mangelware. Jetzt entwickelt im St. Pöltner Entwicklungsgebiet „Gesundheitsbezirk“ die in Wien beheimatete Corag das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“. Mit an Bord: Die Semper Constantia Immo Invest GmbH, die für die VBV – Vorsorgekasse in eine hochwertige Wohnanlage mit viel Grün- und Spielfläche investiert, und die Erste Immobilien KAG, die bei einem Wohnprojekt mittlerer Preisklasse dabei ist.

Zwei neue Türme für die Grachtenmetropole: Züblin zeichnet für zwei neue Hochhaustürme am nördliche Ufer des Flusses IJ im Amsterdamer Stadtteil Overhoeks verantwortlich. Errichtet werden beim Projekt „Congreshotel & Residential Tower Overhoeks“ ein 110 Meter hoher Hotelturm mit 579 Zimmern sowie ein 101 m hoher Wohnturm mit rund 230 Apartments. Noch im Mai werden die Arbeiten aufgenommen, heißt es in einer Aussendung der Strabag SE. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.