Buwog erwartet deutliche Bewertungszuwächse

Die Buwog AG wird im Rahmen der Präsentation der Ergebnisse ihres Geschäftsjahres 2015/16 Ende August ein deutlich höheres Neubewertungsergebnis vermelden können.

Das Gesamtneubewertungsergebnis für das Geschäftsjahr 2015/16 bis 1. Quartal 2016/17 wurde von der Buwog AG auf rund 339 Millionen Euro taxiert.

Für das Geschäftsjahr 2015/16 ergibt sich ein Neubewertungsergebnis von insgesamt rund 191 Millionen Euro. Sowohl für das deutsche wie auch das österreichische Bestandportfolio könne man Aufwertungen für 2015/16 verbuchen (D: rund 142 Millionen Euro, Ö: rund 49 Millionen Euro).

Dynamischer deutscher Markt

Im Rahmen der Ergebnisse des ersten Quartals ihres Geschäftsjahres 2016/17 erwartet die Buwog AG im Wesentlichen aufgrund der in den Monaten Mai bis Juli 2016 erkennbaren dynamischen Weiterentwicklung des Immobilienmarktes insbesondere in Deutschland ein Neubewertungsergebnis von weiteren rund 148 Millionen Euro. Als externer Bewerter fungiert CBRE. Das Neubewertungsergebnis des österreichischen Bestands zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 wurde intern ermittelt und basiert im Wesentlichen auf angepassten Verkaufspreispotentialen.

Anpassung auch der Mieten in Österreich

Auf dem deutschen Markt steigen in Relation zu den Mietsteigerungen die Kaufpreise für Zinshäuser und Portfolios überproportional, was an der anhaltend starken Nachfrage von in- und ausländischen Investoren liege. „Zusätzlich waren die Neubewertungsergebnisse geprägt durch die Anpassung von Verkaufspreispotenzialen im Einzelwohnungsverkaufsbestand in Österreich sowie die aktive Umsetzung von Asset Management-Maßnahmen und eine Anpassung der Marktmieten“, so Buwog-CEO Daniel Riedl (im Bild).


AutorIn:

Datum: 12.08.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.