Buwog realisiert größten DG-Ausbau in Wien

Die Buwog baut 36 freifinanzierte Dachgeschoßwohnungen auf dem Bestandsobjekt am Samhaberplatz in Wien 1140. Bereits vor Fertigstellung sind 80 Prozent der Wohnungen verkauft.

Mit 36 Wohneinheiten ist der Dachbodenausbau, den die Buwog Group bei ihrem Bestandsobjekt am Samhaberplatz im 14. Wiener Gemeindebezirk durchführt, größer als viele neu errichtete Gesamtprojekte.

Im November fertig

Insgesamt umfasst Wiens bis dato größter Dachbodenausbau rund 3.000 m2 Wohnnutzfläche, die Dachgeschoßwohnungen mit zwei bis vier Zimmern sind zwischen 54 m2 und 94 m2 groß und verfügen jeweils über eine Terrasse.

Bereits vor der für November 2016 geplanten Fertigstellung sind rund 80 Prozent der Wohnungen verkauft, betont das Unternehmen in der aktuellen Presseaussendung.

Beim Bahnhof Hütteldorf

Die Wohnanlage befindet sich nahe des neuen Rapid-Stadions, direkt gegenüber des Bahnhofs Hütteldorf mit U-Bahn, S-Bahn, Regional- und Fernzügen sowie zahlreichen Buslinien. Ein Carsharingstandplatz steht am Bahnhof zur Verfügung. Zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants, Kindergarten und Volksschule sind fußläufig.

„Neue Potenziale verstärkt nutzen"

Neu an diesem Dachbodenausbau sei, dass „bis jetzt in Wien fast ausschließlich bei den klassischen innerstädtischen Zinshäusern ausgebaut wurde - doch auch viele nach dem Krieg entstandene Objekte bieten attraktive Möglichkeiten“, erklärt Andreas Holler, für das Development verantwortlicher Geschäftsführer der Buwog Group. Wegen des großen Wohnungsbedarfs sollten auch diese Potenziale verstärkt genutzt werden.

Im Zuge des Dachgeschoßausbaus wird das Bestandsobjekt aus den 1950er Jahren mit 166 Einheiten umfassend thermisch saniert und architektonisch zeitgemäß adaptiert, betont Holler.


Autor:

Datum: 26.07.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.

Berlin wird immer mehr zum Tummelplatz österreichischer Entwickler und Investoren, die vor allem auf das Bürosegment bauen. Jetzt hat die Signa-Gruppe bei einer der letzten Freiflächen im Bereich des neu entstehenden Kommunikationsclusters Mediaspree, im ehemaligen Osten (Bezirk Friedrichshain), zugeschlagen. Gekauft wurde die Liegenschaft im Rahmen eines Asset Deals von der für die Quartierentwicklung hauptverantwortlichen Anschutz Entertainment Group (AEG). Gleich neben der Mercedes-Benz Arena soll nun ein 90 Meter hohes Bürogebäude errichtet werden.

Die Deutschland-Tochter der 6B47 Real meldet im Berliner „Europacity“-Quartier des Entwicklungsgebietes „Stadthafen“ den Kauf eines Grundstücks. Am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal werden vom Entwickler auf rund 4.350 Quadratmetern Eigentumswohnungen errichtet.

Der heimische Immobiliendeal des Jahres ist perfekt: Wie Signa und ihre Berater von der EHL heute bekanntgegeben haben, werden die drei Icon Vienna-Türme nebst dem Wiener Hauptbahnhof – die Fertigstellung wird vom Entwickler mit Herbst 2018 angegeben – im Rahmen eines Forward Deals an die Allianz veräußert. Über den Kaufpreis, der von Experten auf einen hohen neunstelligen Betrag geschätzt wird, haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Beschluss steht. Wie Projektentwickler Ca Immo jetzt mitgeteilt hat, ist der Bau des Hotelhochhauses „One“ in Frankfurt in trockenen Tüchern. Nach seiner Fertigstellung wird der 190 Meter hohe Hotel- und Büroturm zwischen Bankenviertel und Messe (Europaviertel) die Skyline von „Mainhattan“ ergänzen. Projektentscheidend sei der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der international operierenden NH Hotel Group gewesen, wie im Zuge der Pressekonferenz verlautbart wurde. Der Hotelbetrieb soll mit Fertigstellung des Towers im Frühjahr 2021 starten.

Das Zollamt am Wiener Donaukanal ist Geschichte – an seine Stelle tritt „Triiiple“. Die Baugenehmigung für die neuen, über 100 Meter hohen, Wohntürme ist erteilt, wie die beiden Projektpartner Soravia Equity (eine Tochter der Soravia Group) und die BIG-Tochter Are Development informiert haben. Bereits in den kommenden Wochen würden die Bauarbeiten für die beiden ersten Türme aufgenommen werden. Nummer drei sei noch in der Planungsphase. Parallel dazu wurde bereits mit dem Verkauf der 240 freifinanzierten Wohnungen begonnen. Ende 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen.

Vor einem Jahr ist für die Bürogebäude QBC 3 und QBC 4 im Wiener Quartier Belvedere Central der Baustart erfolgt. Zur Sommersonnenwende 2017 wurde jetzt der finale Countdown eingeläutet. Fertiggestellt sein sollen beide Bauteile noch im heurigen Jahr, wie die Projektentwickler von UBM im Rahmen der Gleichenfeier verraten haben. Zudem ist man bereits vollvermietet.

Das ehemalige Hauptpostgebäude im Wiener Stubenviertel wird zum „Post Palais“: Geplant sind rund 80 Eigentumswohnungen im klassischen Stilaltbau und zeitgeistige Penthouses, die ab sofort zum Verkauf stehen und von der IVV vertrieben werden. Eine Luxusherberge und ein Restaurant sollen an der historischen Adresse ebenso Platz finden. Für den Umbau wurde ein Architektentrio engagiert. Baubeginn ist noch im heurigen Jahr. Spätestens Anfang 2020 sollen Bewohner und Hotelgäste einchecken können.

Die Buwog Group realisiert im Wiener Stadterweiterungsgebiet Seestadt Aspern gleich drei Projektteile: Geplant sind 285 freifinanzierte Eigentums- und Vorsorgewohnungen in „See See Home“, „See See Living“ und „See See Tower“. Der Spatenstich erfolgte dieser Tage, fertiggestellt sein soll die Anlage laut Konzerninformationen im Frühling 2019.