CA Immo kauft Millennium Towers in Budapest

Mit dem Erwerb des 70.400 m² fassenden, voll vermieteten Büroensembles Millennium Towers sichert sich die CA Immo Mieterlöse von 12 Mllionen Euro jährlich.

Das Transaktionsvolumen für den Class-A Bürokomplex Millennium Towers in Budapest, der direkt am Donauufer liegt, beträgt rund 175 Millionen Euro. Der jährliche Mietertrag wird mit rund 12 Millionen Euro beziffert. Verkäufer sind TriGranit und eine Tochtergesellschaft von Heitman LLC.

Mit dieser Transaktion baut CA Immo ihre Präsenz am Kernmarkt Ungarn, wo sie derzeit nach Deutschland und Österreich das größte Bestandsportfolio hält, weiter aus. Das Closing der Transaktion, welche den üblichen aufschiebenden Bedingungen bzw. Genehmigungen unterliegt, wird innerhalb der nächsten Wochen erwartet; somit sollte die Akquisition bereits im 4. Quartal 2016 positiv zum Ergebnis beitragen. Beim Deal beratend zur Seite stand die Rechtsanwaltskanzlei CHSH.

„Guter Zeitpunkt im Immozyklus”

Frank Nickel, Vorstandsvorsitzender der CA Immo: „Wir sind zuversichtlich, dass jetzt ein guter Zeitpunkt im Immobilienzyklus ist, um in dieser Region langfristig angelegte Investments zu tätigen. Die Erweiterung unseres ungarischen Bestandsportfolios durch dieses moderne, Cash-Flow starke Büroensemble wird nachhaltig zur Ertragskraft der CA Immo beitragen. Unser mit mehr als 92 Prozent überdurchschnittlich gut ausgelastetes Bestandsportfolio wird durch diese Akquisition weiter gestärkt und ergänzt sich optimal mit den wachstumsstarken Developmentaktivitäten in Deutschland.“

Die Millennium Towers wurden von TriGranit zwischen 2006-2011 entwickelt, 2011 übernahm eine Tochtergesellschaft von Heitman LLC einen 74-Prozent-Anteil des Komplexes, TriGranit blieb Miteigentümer und Property Manager der Liegenschaft. „Durch aktives Asset Management konnte die Immobilie vollständig stabilisiert und es konnten gute Ergebnisse für unsere Investoren erzielt werden“, erklärt Gordon Black, Senior Managing Director European Private Equity von Heitman.

LEED-zertifiziert

Das Gesamtprojekt besteht aus vier Gebäuden (Tower I, II, III und das Gebäude der K&H Unternehmenszentrale) mit insgesamt rund 70.400 m² BGF und 1.200 Parkplätzen, die von Parkanlagen umgeben und sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden sind, wie es heißt. Es hat als eines der ersten ungarischen Gebäude ein LEED Nachhaltigkeitszertifikat erhalten. Zu den Top-Mietern zählen Vodafone, Morgan Stanley und Lexmark.

Das ungarische Bestandsportfolio, das zum 30.6.2016 rund 8 Prozent des CA Immo-Gesamtportfolios ausmachte, umfasst acht Bürogebäude in Budapest mit einem aktuellen Buchwert von rund 314 Millionen, der sich mit dieser Transaktion auf rund 490 Millionen Euro erhöhen wird.


AutorIn:

Datum: 19.09.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.

Der Deal ist mit dem heutigen Closing endgültig in trockenen Tüchern: Fünf Monate nach Vertragsunterzeichnung hat die Wopfinger Gruppe die Wietersdorfer Baustoff-Sparte zur Gänze übernommen. Die Baumit Beteiligungen GmbH erwirbt damit 27 Firmen in 14 Ländern mit rund 650 Mitarbeitern sowie die Markenrechte an „Baumit“ und „Kema“. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich kommuniziert.

Der Immobiliendienstleistungs-Allrounder meldet für das Geschäftsjahr 2016 durchwegs positive Zahlen. Das in den fünf verschiedenen Asset-Klassen – Wohnungen, Büros, City-Einkaufszentren, Geschäftsflächen und Hotel – engagierte Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben eine Konzernbetriebsleistung, exklusive Betriebskosten, von rund 42 Millionen Euro, die Gewinnzahlen blieben auf stabilem Niveau. Ein Plus wird seitens der Geschäftsführung auch beim Verkehrswert des Portfolios gemeldet.