Positive Bilanz bringt erstmals Dividende

Freude bei CA Immo: Das erfolgreiche Jahr 2011 erlaubt erstmals eine Dividende von 0,38 je Aktie. 2012 widmen sich Ettenauer und Co der Absicherung der Finanzierung, Verkäufen und Investitionen sowie deutlichem Schuldenabbau.

Mit aktuell ungewohntem Optimismus präsentiert CA Immo-Vorstandsvorsitzender Bruno Ettenauer ein äußerst positives Ergebnis 2011. Die Eckdaten werden Anleger freuen: Die Mieterlöse sind auf 265,6 Mio. Euro gestiegen, Immobilienverkäufe brachten unterm Strich 52,8 Mio. Euro, das EBITDA springt um satte 64 Prozent auf 246,4 Mio. Euro. Fazit: Erstmals vergibt CA Immo eine Dividende von 0,38 Cent je Aktie, was aktuell einer Rendite von 4,7 Prozent oder gesamt 33 Mio. Euro entspricht.


Die für 2011 gesetzten Zielen wurden erreicht, erklärt Ettenauer: die Integration der Europolis, Immobilienverkäufe um rund 300 Mio. Euro, Steigerung bei Mieterlösen und Konzernergebnis. Und: "Die Dividende wird bestätigt, wie wir es grundsätzlich halten, Ankündigungen zu erfüllen.“ Aktuell hält CA Immo ein Immobilienvermögen von 5,2 Mrd. Euro, 4,2 Mrd. davon sind Bestandsimmobilien, rund eine Mrd. umfasst das momentane Entwicklungsvolumen.

"Verkäufe sind kein Zeichen von Verzweiflung, sondern gehören zum Immobiliengeschäft“, erklärt Ettenauer den weiteren Kurs: Eigenprojekte entwickeln, aber auch – so der Plan 2012 – rund acht Prozent des Bestandes drehen. Der Schwerpunkt wird auch weiterhin auf Deutschland und Büro gesetzt. Der heimische Markt gilt als stabil, hier konnte die Leerstandsquote dramatisch auf neun Prozent gesenkt werden. Einziger Wermutstropfen ist Ost-Europa, wo vor allem der Bereich Logistik und Hotel für Stirnrunzeln sorgt.


In allen Bereichen hat die Integration von Europolis die Bilanz deutlich mitbestimmt, wie CFO Wolfhard Fromwald unterstreicht: Der Finanzierungsaufwand ist gestiegen, die Eigenkapitalquote gesunken. Beides soll 2012 in Angriff genommen werden. Auf der Agenda 2012 steht die Absicherung der Finanzierung, Verkäufe um bis zu 350 Mio. Euro, weitere Investitionen von rund 300 Mio. Euro sowie eine deutliche Reduktion der Schulden.

  • Mieterlöse: 265,6 Mio. € (+62%)
  • Ergebnis aus Immobilienverkäufen: 52,8 Mio. €
  • Deutliche Steigerung des EBITDAs um +64% auf 246,4 Mio. €
  • Ergebnis nach Minderheiten 62,6 Mio. € (+38%)
  • FFO (nach Steuern): 66,2 Mio. € (2010: 20,5 Mio. €)
  • NAV / Aktie: 19,17 €
  • Dividendenvorschlag: 0,38 € je Aktie

CA Immo © CA Immo

Immobilienvermögen nach Ländern

CA Immo © CA Immo

Immobilienvermögen nach Nutzung

CA Immo © CA Immo

Entwicklungstätigkeit in Deutschland

CA Immo © CA Immo

Verbindlichkeiten: Fahrplan


Autor:

Datum: 15.03.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.

Der Wärmedämmstoffproduzent hat diese Woche in seinem bereits dritten rumänischen EPS-Werk die Produktion hochgefahren. Markttechnisch soll damit der Westen des Landes erschlossen werden. Premiere: Erstmalig wurde ein bestehender Standort übernommen und adaptiert.

Eine starke internationale Nachfrage nach Bohrern und Fräsern der Salzburger Alpen-Maykestag bescherte dem Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 20187/2018 ein Umsatzplus von 13 Prozent.

Wie der börsennotierte Konzern diese Woche bekanntgab, wird Wienerberger 98,3 Prozent des Hintermauerziegelproduzenten Brikston Constuction Solutions SA übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Kartellbehörde.

Immobilienexpertin Elke Auer hat ihr Firmenbaby „ela Real Estate Consulting“ aufgesperrt. Anbieten will sie ein breites Bündel aus Beratung, Mediation, Asset- und Investment Management.

Trio ab sofort unter seiner Regie: Seit Anfang Oktober leitet Peter Giffinger die Saint-Gobain-Unternehmensgruppe bestehend aus Rigips, Isover und jetzt auch Weber Terranova in Österreich.

Neben den Häuslbauern, für die eine neue "New Living"-Typenreihe (Bild) entwickelt wurde, lockt jetzt wieder das B2B-Geschäft. Zudem will der Fertighausbauer auch auf dem Wachstum versprechenden deutschen Markt stärker Fuß fassen.

Servus und Grüezi: Hudej Zinshausmakler macht den Schritt über die Westgrenze und eröffnet einen Standort im Herzen Zürichs. Dort will man finanzstarke Anleger – Eidgenossen wie internationale Investoren – abholen. Transaktionsziel: eine Milliarde Euro mehr in den nächsten fünf Jahren.