City Palais Prag

Das "City Palais" an einer der aufstrebendsten Einkaufsstraßen Europas gelegen, ging an österreichische Investoren. Der Prager Jugendstil-Bau ist denkmalgeschützt und beheimatet einen namhaften Mieter.

Das "City Palais" in Prags Top-Location am Knotenpunkt Fußgängerzone „Na Přĭkopě“ und Wenzelsplatz gelegen, wurde an österreichische Investoren verkauft, die nicht namentlich genannt werden wollen. Auch über den Verkaufspreis wird Stillschweigen bewahrt.

Baujuwel mit exklusiven Mieter

Für die Immobilienboutique Evertree Real Estate, die den Handel im Namen der Investoren durchgeführt hat, ist das Art Neauveau Palais jedenfalls ein "Big Deal". Einen "großen Namen" hat der Mieter: Julius Meinl, der hier, wie in Wien, seine Delikatessen anbietet. "Am besten spiegelt sich die Güte des Produktes darin wider, dass Julius Meinl mit seinem Wiener Premium Food Konzept - „Meinl am Graben“ - als Partner für die Retailflächen gewonnen werden konnte", sagt Peter Fischer von Evergreen.

Hoher Sanierungsstandard inklusive

Das Jugendstil-Bauwerk mit seinen sechs oberirdischen und zwei unterirdischen Geschoßen wurde 2013 saniert. Es befindet sich im Prager Denkmalschutzgebiet und ist in der Liste des UNSESCO Weltkulturerbes eingetragen. Fischer: "Die 6.100 m2 große Immobilie profitiert vom hohen Ausbau- und Sanierungsstandard, der sich als einzigartiger Retail- und Office-Standort eignet."

Das Expertenteam

Bei der Transaktion wurden die Investoren rechtlich von der Rechtsanwaltskanzlei SCWP Schindhelm unter der Leitung von Immanuel Gerstner (Partner) und Irene Meingast (Rechtsanwältin) erfolgreich betreut. Die technische Betreuung war bei den Experten der PORREAL Immobilien Management GmbH angesiedelt und stand unter der Obhut von Gerhard Haumer (Geschäftsführer). Steuerlich wurde die Transaktion von TPA Horvath unter der Leitung von Karin Fuhrmann (Partnerin) und Gerald Kerbl (Senior Manager) begleitet.


Autor:

Datum: 07.03.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Der Wohnungsmarkt in und rund um Wien bleibt angespannt. Das bekommt auch die niederösterreichische Landeshauptstadt zu spüren, wo aufgrund von Zuzug und guter Verkehrsanbindung die Zahl der Wohnungssuchenden weiter steigt. High-Quality-Objekte sind daher Mangelware – im Bereich Eigentum und besonders auch im Mietsegment. Mit dem Bau der Design-Wohnhausanlage „max.living“ will die Semper Constantia Immo Invest hier das Angebot erweitern. Motto: „Schöner als Kaufen“.

In einem Jahr wird das Wiener Wohnprojekt „Laendyard“, in Teilen ein Joint Venture von JP Immobilen und CA Immo an der Erdberger Lände, fertiggestellt sein. Schon gestern mischten sich im Rahmen der Gleichenfeier besonders viele Neo-Eigentümer unter die Projektpartner, Medienvertreter und Bauarbeiter. 93 Prozent der insgesamt 270 im Bau befindlichen Eigentums- und Vorsorgewohnungen an der Erdberger Lände seien bereits verkauft worden, wie Exklusivvermarkter JP Immobilien im Zuge der Begehung betont hat.

Das derzeit von der UBM-Tochter „Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH“ entwickelte Hotel- und Büroimmobilienprojekt wechselt nun im Rahmen eines Forward Deals für 190 Millionen Euro den Besitzer. Die Übergabe an einen offenen Spezialfonds der Real I.S.-Gruppe wurde für den Sommer 2018 vereinbart. Knapp 40 Prozent des Kaufpreises werden laut Konzerninformationen noch in diesem Jahr in die UBM-Kasse fließen.

Eine Turmbaustelle in der Krakauer Innenstadt wurde über Jahrzehnte zum Dauerzustand. Doch die Strabag macht dem Dämmerschlaf jetzt ein Ende. Für einen Investor wird an Ort und Stelle ein aus fünf Gebäuden bestehendes Geschäftszentrum, das Unity Centre, errichtet. Geschätzte Kosten: rund 89 Millionen Euro. Wo jetzt noch der unvollendete Bau steht, soll das höchste Gebäude der Stadt in die Höhe wachsen.

In Bukarest entwickelt die CA Immo für rund 75 Millionen Euro das Büroprojekt Orhideea Towers. Der Bau soll im ersten Halbjahr fertiggestellt sein. Der Vorvermietungsgrad liegt aktuell bei 65 Prozent, wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat. Darin enthalten ist der jüngste Vertragsabschluss mit einem Softwareunternehmen, das mehr als 9.000 Quadratmeter beziehen wird.

Die Nachfrage nach Apartment-Hotels, professionell serviciert und gut ausgestattet, steigt: in heimischen City-Lagen wie auch in der niederländischen Metropolregion Amsterdam. Dort wurde nun die „City Identity Apartments“ von der IG Immobilien weiter ausgebaut und 33 neue Einheiten an den lokalen Betreiber „A-partments“ übergeben.

Mit August 2017 konnte das Buwog-Wohnprojekt „Southgate“ in Wien Meidling vorzeitig abgeschlossen werden. Die Anlage erstreckt sich auf fünf freistehende Objekte mit 78 Mietwohnungen und 264 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Einige Objekte sind noch zu haben.

Bauträgerprojekt im niederösterreichischen Biedermannsdorf: Vario-Haus errichtet in der Marktgemeinde mehrere Doppelhäuser sowie ein Mehrparteienhaus in Niedrigenergiebauweise. Der Bedarf nach neuem Wohnraum im Wiener Umland sei enorm, die Nachfrage nach den neuen Domizilen am Mühlbach bereits kurz vor Baubeginn hoch, wie der Fertighausanbieter meldet. Die ersten Bewohner sollen bereits im Frühjahr 2018 an neuer Adresse ihre Zelte aufschlagen.

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.