conwert Übernahmeangebot für ECO Business

Mit einem Angebot von 6,50 Euro je Aktie richtet sich die conwert an alle ECO Business Aktionäre. Der Wert liegt um ein gutes Drittel über dem 6-monatigen Durchschnittswert der Aktie. Die sonstige Geschäftstätigkeit soll wie geplant umgesetzt werden.

Die conwert Immobilien Invest SE, die derzeit bereits24, 9 % der ECO Business-Immobilien AG hält,hat nunein Übernahmeangebot an die restlichen Aktionäre vorgelegt: 6,50 Euro bietet man pro Aktie, das ist ein Plus von 34,3 % im Vergleich zum 6-monatigen Durchschnittskurs.

Mit dem Übernahme will man auf den Markt reagieren, der sichseit der Gründung der ECO Business deutlich verändert hat:Vorteile gegenüber größeren Mitbewerbern, und durch internes Management. Bei der conwert soll der Fokus weiterhin bei den Wohimmobilien bestehen bleiben, lokal würde die Übernahme freilich eine stärkere Konzentration auf den österreichischen Markt bedeuten.

Das Angebot gilt für alle noch nicht von der conwert gehaltenen Aktien, die Angebotsphase soll von 28. Juni bis 30. Juli laufen. Der Angebotspreis stellt zudem einen Wert dar, den die Aktie seit September 2008 nicht mehr erreichen konnte. Auch im Falle einer gelungenen 90 % - Übernahme ist von Seiten der conwert geplant, das derzeitigen ECO-Management weiter agieren zu lassen, wie conwert-Chef Johann Kowar in einer Pressekonferenz betonte.

Für 2010 bleibt die Erwartungshaltung der conwert in jedem Falle positiv: Die Immobilienmärkte in Österreich und Deutschland entwickeln sich weiterhin stabil, bei den Immobilieninvestments sollen heuer die Zukäufe die Verkäufe übersteigen. In Sachen Erträge hofft man, 2010 an das erfolgreiche Jahr 2009 anknüpfen zu können.


Autor:

Datum: 01.07.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Der Immobiliendienstleistungs-Allrounder meldet für das Geschäftsjahr 2016 durchwegs positive Zahlen. Das in den fünf verschiedenen Asset-Klassen – Wohnungen, Büros, City-Einkaufszentren, Geschäftsflächen und Hotel – engagierte Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben eine Konzernbetriebsleistung, exklusive Betriebskosten, von rund 42 Millionen Euro, die Gewinnzahlen blieben auf stabilem Niveau. Ein Plus wird seitens der Geschäftsführung auch beim Verkehrswert des Portfolios gemeldet.

Big Deal im vom Brexit gebeutelten Vereinigten Königreich: Wie der österreichische Baukonzern mitteilt, habe das Konsortium SCS – bestehend aus Strabag (hält 32 Prozent), Skanska und Costain – den Zuschlag für zwei Abschnitte der neuen britischen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke HS2 erhalten. Die Strecke soll im Endausbau London mit Manchester verbinden. Die Bauvolumen der ersten Teilstrecken werden mit rund zwei Milliarden Pfund (rund 2,2 Milliarden Euro) beziffert.

Vor 20 Jahren hat der deutsche Sanitärspezialist auch in Österreich seine Zelte aufgeschlagen. Zum runden Geburtstag wurde jetzt der neue Sitz für das 23-köpige Team vor den Toren Wiens eingeweiht. Architektonisch will man Zeichen setzen: Die großzügig dimensionierte Tece-Zentrale in Ebreichsdorf – auf mehr als 1.400 Quadratmeter Brutto-Grundfläche – steht laut Unternehmen für Transparenz, Offenheit aber auch für Kontinuität und Weiterentwicklung.

Für das zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2016/2017 meldete heute der Bohrer- und Fräserhersteller Alpen-Maykestag einen Umsatz von 47,9 Millionen Euro. Im Vergleich zur letzten Periode bedeutet das ein sattes plus 6,1 Prozent – ein neues Rekordergebnis in der Firmenhistorie. Damit hat sich das Traditionsunternehmen zum 60. Geburtstag wohl selbst das größte Geschenk gemacht. Zahlen und Firmenjubiläum feierte man mit den rund 300 Mitarbeitern erst kürzlich im Salzburger Schloss Kleßheim.

EHL Immobilien Management hat den Zertifizierungsprozess nach der Norm "DIN EN ISO 9001:2015" abschließen können, wie es aus der EHL-Gruppe heute heißt. Damit zählt man nach eigener Aussage nun zu den „wenigen Immobilienmanagementunternehmen in Österreich, die diesen höchsten Standard für unternehmensinterne Qualitätsmanagementsysteme“ erfüllen würden.

Den Vorarlberger Immobilienentwickler zieht es mit der neuen Dependance in den Wachstumsmarkt. In der Bundeshauptstadt werden fürs Erste 770 Wohneinheiten realisiert.

Ein 13,3 prozentiges Umsatzplus für das abgelaufene Jahr 2016 auf insgesamt 495 Millionen Euro meldete dieser Tage die IFN-Holding AG, unter deren Dach sich Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer und Kastrup vereinen. Das Eigenkapital wird laut aktueller Aussendung mit 174 Millionen Euro (Eigenkapitalquote: 57 Prozent) beziffert. Derart finanziell aufgestellt will das internationale Fensternetzwerk 2017 weiter kräftig expandieren und heuer noch die 500 Millionen Euro-Marke knacken.

Hrachowina stellt sich neu auf. In der neuen Wien-Zentrale am Standort Donaustadt, der soeben übernommen wurde, werden künftig auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammengefasst; die Endfertigung und ein Schauraum installiert. Gleichzeitig wandert die Produktion nach Niederösterreich. Bis zum Frühjahr 2018 sollen Standortwechsel und Optimierungsprozesse abgeschlossen sein, wie es in einer Aussendung des Unternehmens heißt.

In Linz geht es weiter: Mit 1. Juni hat Hudej Zinshäuser seinen österreichweit vierten Standort aufgesperrt. Leiter der oberösterreichischen Dependance des auf Vermarktung und Management von Zinshäusern spezialisierten Unternehmens ist Gerfried Altmüller.