Conwert präsentiert Halbjahresbilanz 2009

Durch erfolgreiche Verkäufe und eine Reduzierung des Leerstandes konnten Umsatzerlöse und Cash-Ertrag gesteigert werden. Beim Gewinn hingegen gab es im Vergleich zum Vorjahr Einbrüche.

Im Rahmen einer Pressekonferenz in der Wiener Innenstadt präsentierten Conwert-Chef Johann Kowar und Direktoriumsmitglied Claudia Badstöber die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2009.

In den ersten sechs Monaten des Jahres gelang es der Conwert, sowohl die Umsätze als auch den Cash-Ertrag zu steigern. Letzterer Betrug 44,4 Mio. Euro (Gesamt 2008: 56 Millionen), beinhaltet aber auch einen Schuldenrückkauf in der Höhe von rund 10 Mill. Euro.

Rückgang beim Gewinn

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern erlitt einen Einbruch von knapp 50% (47,3 Mio. Euro im Vergleich zu 87,1 Mill. im Vergleichszeitraum 2008), für das Gesamtjahr erwartet man sich insgesamt eine Verdoppelung des Halbjahresergebnisses.

Bei denVermietungs- und Verkaufserlösen konnte eine Steigerung verzeichnet werden, bei Ersteren (+11%) lag dies auch an der erfolgreich voran getriebenen Reduktion von Leerständen. Diese hängt eng zusammen mit der Verringerung der Anzahl fremdgemanagter Immobilien: Voninsgesamt 16.000 Wohnungen sind dies nur noch 4.500 Objekte, diese Zahl soll heuer noch auf 1.500 reduziert werden.

Conwert © Conwert

Conwert in Deutschland

Während man sich in Österreich vermehrt auf Wien konzentrieren möchte, gilt ein weiteres Hauptaugenmerk dem deutschen Markt. Speziell in den östlichen Bundesländern wurde einerseits zwar die höchste Leerstandsrate bei den Mieten verzeichnet, andererseits konnte man dort aber auch die größten Rückgänge bei den Leerständen verbuchen.

Für den Rest des Jahres 2009 wird mit einer weiterhin stabilen Entwicklung der Wohnimmobilienmärkte gerechnet, zudem sollen bereits getroffene Maßnahmen in Sachen Ressourcenoptimierung und Reduktion von Personal- bzw. Sachkosten in der zweiten Jahreshälfte noch deutlicher greifen.


Autor:

Datum: 26.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Den Vorarlberger Immobilienentwickler zieht es mit der neuen Dependance in den Wachstumsmarkt. In der Bundeshauptstadt werden fürs Erste 770 Wohneinheiten realisiert.

Ein 13,3 prozentiges Umsatzplus für das abgelaufene Jahr 2016 auf insgesamt 495 Millionen Euro meldete dieser Tage die IFN-Holding AG, unter deren Dach sich Internorm, Topic, GIG, HSF, Schlotterer und Kastrup vereinen. Das Eigenkapital wird laut aktueller Aussendung mit 174 Millionen Euro (Eigenkapitalquote: 57 Prozent) beziffert. Derart finanziell aufgestellt will das internationale Fensternetzwerk 2017 weiter kräftig expandieren und heuer noch die 500 Millionen Euro-Marke knacken.

Hrachowina stellt sich neu auf. In der neuen Wien-Zentrale am Standort Donaustadt, der soeben übernommen wurde, werden künftig auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammengefasst; die Endfertigung und ein Schauraum installiert. Gleichzeitig wandert die Produktion nach Niederösterreich. Bis zum Frühjahr 2018 sollen Standortwechsel und Optimierungsprozesse abgeschlossen sein, wie es in einer Aussendung des Unternehmens heißt.

In Linz geht es weiter: Mit 1. Juni hat Hudej Zinshäuser seinen österreichweit vierten Standort aufgesperrt. Leiter der oberösterreichischen Dependance des auf Vermarktung und Management von Zinshäusern spezialisierten Unternehmens ist Gerfried Altmüller.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Vario-Haus zieht es in die Schweiz, genauer gesagt in die Romandie. Im April hat das Tochterunternehmen des niederösterreichischen Fertighausproduzenten in Sierre (Kanton Wallis) aufgesperrt, wie das Unternehmen heute mitteilt. Ziel sei es, die Exportquote weiter zu steigern und den bisher im Vergleich zu Österreich wenig entwickelten Fertighausmarkt in Schwung bringen. Dazu wurde auch der Heimatstandort in Wiener Neustadt ausgebaut. Dort soll künftig die Export-Abteilung Regie führen.

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.