Conwert neu

Nach dem eher turbulenten Jahr 2010 mit der Ablöse von CEO Johann Kowar will die Conwert 2011 durchstarten. Der neue Vorstandsvorsitzende Volker Riebel betont: Volle Konzentration auf das Kerngeschäft Wohnimmobilien und Immobilienmanagement in Ö und D.

Seit Anfang des Jahres hat die börsennotierte conwert Immobilien Invest SE einen neuen Chef, das bisherige Mitglied des Verwaltungsrates Volker Riebel. Dieser stellte nun seine Pläne für das heurige Jahr vor:

Corporate Governance und Transparenz

„Corporate Governance und Transparenz sind für mich zwei der wichtigsten Themen“, sagt Riebel. Eine transparente Unternehmensstruktur und eine nachvollziehbare Strategie hätten oberste Priorität, um die Attraktivität der conwert-Aktie zu steigern und neue Werte für die Aktionäre zu schaffen. „Alle Unternehmensbereiche und operativen Einheiten werden eingehend geprüft“, verkündet Riebel. Related-Party-Transaktionen sind seit Jahresende nicht mehr möglich, außerdem sollen die Compliance-Richtlinien überarbeitet werden.

Ziel Ergebnissteigerung

Die zwei Säulen der conwert – der Wohnimmobilien-Investment-Bereich und der Dienstleistungsbereich – sollen 2011 weiter ausgebaut werden. Neben dem geplanten Abbau der Leerstandsflächen und Anhebung der Bestandsmieten befinden sich aktuell auch zahlreiche Verkaufstransaktionen in Vorbereitung. „Es ist anzunehmen, dass die Wohnungsmieten gerade in den Metropolen weiter steigen werden“, so Riebel. Für 2011 plane das Unternehmen außerdem, Teile des ECO-Portfolios zu verkaufen. „Zudem sollen im laufenden Jahr Objekte für rund 200 Millionen Euro zugekauft und das Dienstleistungsgeschäft ausgebaut werden“, kündigt Riebel an.


Autor:

Datum: 04.02.2011

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.

Zum zehnten Geburtstag wurde dem auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler das Zertifikat „Regulated by RICS“, das hohe Ethik- und Qualitätsstandard bescheinigt, verliehen. Damit ist man erst das achte rot-weiß-rote Unternehmen, das dieses Prädikat führen darf.