Düsseldorfs Sky Tower soll im Sommer 2009 fertig sein

Von einer Düsseldorfer Skyline hat man bis jetzt wenig gehört, der 23stöckige Sky Tower, der im Sommer 2009 fertiggestellt wird, könnte dies grundlegend ändern. Sechzig Prozent des Büroraums sind schon vermietet.

Von einer Düsseldorfer Skyline hat man bis jetzt wenig gehört, der 23stöckige Sky Tower, der im Sommer 2009 fertig gestellt wird, könnte dies grundlegend ändern.

Am Düsseldorfer Kennedydamm entsteht zur Zeit ein neues Mitglied der inzwischen zu einer kleinen Familie gewachsenen Hochhäuser der kleinen Rheinmetropole. Mit seinen 89 Metern und 23 Stockwerken, seinem doppelelliptischen Grundriss in der Form von zwei gegeneinander verschobenen Linsen und seinem flügelförmigen Dach wird der Sky Tower ein neues Wahrzeichen der an Architektur nicht besonders reichen westdeutschen Stadt werden. Das Gebäude bietet für die Büros ein einzigartiges Panorama auf die Umgebung. Insgesamt wird es nach seiner Fertigstellung 37.400 Quadratmeter vermietbarer Bürofläche verfügen.

ORCO © ORCO

Ein Blickpunkt für Düsseldorf

Die transparente, filigran wirkende Hülle und das flügelförmige Dach machen das Sky Office zu einmm Blickpunkt am Kennedydamm, im Herzen Düsseldorfs. Tragendes Element des Konzeptes der Architekten Ingenhoven und Partner ist eine optimale Flexibilität bei der Flächennutzung und ein modulares Energiekonzept mit individueller Regulierbarkeit. Kennzeichen des geplanten Gebäudes sind zwei getrennte Versorgungskerne, die optimale Aufteilungen der Bürofläche ermöglichen. Alle Flächen entlang der gläsernen Fassade können vollständig als Büro genutzt werden.

Der Bau, der von der ORCO-Gruppe um 150 Millionen Euro entwickelt wird und im November 2008 sein Richtfest feierte, soll im Sommer 2009 fertiggestellt sein, etwa sechzig Prozent der Bürofläche sind bereits jetzt vermietet.


Autor:

Datum: 05.05.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Österreich glänzt auf der internationalen Investmentlandkarte. Laut den jüngsten Zahlen, die CBRE heute vor Journalisten präsentiert hat, wurden in den ersten sechs Kalendermonaten des Jahres Verträge für rund 2,5 Milliarden Euro unterzeichnet. Mehr als die Hälfte (rund 56 Prozent) ist dabei auf das Konto deutscher Anleger gegangen. Die Experten des Immobiliendienstleisters rechnen bis Ende 2017 mit einer weiteren Milliarde. Damit, sagt Georg Fichtinger von CBRE, werde am Rekord aus 2015 gekratzt.

Trotz vieler Unkenrufe: Die Assetklasse Handel zieht. Internationale Retailer werfen wieder ein Auge auf Europa – und verstärkt auch auf Österreich. Wien rangiert laut einer aktuellen Branchenstudie weltweit unter den Top 10-Städten für internationale Einzelhändler wie Walter Wölfler, Head of Retail CEE & Österreich bei CBRE (im Bild), gegenüber der Presse betont.

Langsamere Preissteigerungen in allen Segmenten – im Schnitt nahe an der Inflationsrate: Der Fachverband der Immobilien- und Vermögenstreuhänder präsentierte heute vor Journalisten den Immobilienpreisspiegel 2017, der in Kooperation mit ZT datenforum erarbeitet wurde.

Laut den jüngsten Zahlen eines österreichischen Branchenmagazins hielt Re/Max 2016 den Spitzenplatz unter den Immobilien-Franchisern: Aktuell wird dort für das abgelaufene Jahr 2016 ein Umsatz von 44,2 Millionen Euro ausgewiesen. Platz eins gab es für das Netzwerk auch in drei weiteren Kategorien. Und auch 2017 ist laut Maklernetzwerk gut angelaufen.

Österreichs größtes Maklernetzwerk mit seinen mittlerweile 60 Mitgliedsunternehmen begeht dieser Tage seinen zehnten Geburtstag. Der Präsident des Immobilienring IR Österreich, Georg Spiegelfeld, nahm das Jubiläum zum Anlass um zurückzuschauen und – „als neutrales Sprachrohr“ – heiße Eisen, wie etwa die heiklen Themen Maklerprovision und Mietrecht, anzusprechen.

Laut Re/Max ImmoSpiegel wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent mehr Einfamilienhäuser verkauft und verbüchert. Das sind genau 88 Liegenschaften mehr als im Rekordjahr davor: Der Hype um das Häuschen im Grünen ging also in die Verlängerung. Im Vergleich zu 2012 sind die dafür eingesetzten Mittel gleich um ein knappes Drittel nach oben geschnellt.

CBRE meldete heute die ersten Quartalszahlen zum Wiener Büromarkt 2017: Demnach seien rund 36.000 Quadratmeter Fläche neu vermietet worden. Im Vergleich zum Q1 2016 ergibt das ein Minus von 43 Prozent. Doch der Markt soll den Experten zufolge wieder anziehen: Neue Büroflächen und der in die Wege geleitete Brexit könnten für Bewegung sorgen. Die Erwartungen sind jedenfalls hoch.

Es wird viel investiert. Der Motor der heimischen Immo-Branche brummt: Laut den ersten Quartalszahlen aus 2017, die EHL Immobilien in seinem Marktbericht publiziert hat, wurden Objekte mit einem Gesamtwert von rund 710 Millionen Euro gehandelt. Damit wird im Vergleich zu 2016 ein Plus von 45 Prozent ausgewiesen. Und ein Ende des Höhenflugs scheint nicht in Sicht.

Zinshäuser bleiben heiß begehrt. In Wien aber auch im Rest des Landes: Die Otto Immobilien-Gruppe publizierte diese Woche in ihrem Marktbericht aktuelle Wien-Zahlen. Der Zinshausspezialist Hudej hatte bereits zuvor seine Österreich-Bilanz 2016 veröffentlicht.