Worauf es bei Vorsorgewohnungen ankommt

So erkennt der Investor, welche Vorsorgewohnung die richtige ist. Was Sie über Lage, Miethöhen und die richtige Architektur wissen sollten. Außerdem: Warum es besser ist, einen Makler mit der Vermietung zu beauftragen.

Gute Ertragswohnungen sind für eine überdurchschnittlich gute und nachhaltige Vermietung mit dem Ziel einer besonders attraktiven Mietrendite optimiert. Wesentliche Eigenschaften einer guten Vorsorgewohnung sind:

1. Miethöhe:
Die Möglichkeit zu freien Mietzinsvereinbarung mit voller Indexwertsicherung (im Gegensatz etwa zu den Richtwertmieten die in Altbauten zu finden sind) sollte gegeben sein.

2. Infrastruktur:
Gute Lagen für Vorsorgewohnungen zeichnen sich durch die Nähe zu leistungsfähigen öffentlichen Verkehrsmitteln aus (vor allem U-Bahn), wobei auch eine effektive Erschließung für den Individualverkehr (inkl. einem ausreichenden Angebot an Stellplätzen) erforderlich ist. Ein guter Standard des sozialen Umfelds sowie der Nahversorgung in der unmittelbaren Umgebung sind weitere Aspekte.


3.Architektur:
Man sollte sich jedenfalls informieren, wie viele nachweislich erfolgreiche Ertragswohnungsprojekte der beauftragte Architekt bereits realisiert hat. Typisch für diese Projekte sind besonders ergonomische Grundrisse mit überdurchschnittlicher Flächeffizienz (Verhältnis Bruttogeschoßfläche zu vermietbarer Nutzfläche) sowie eher kleine Gesamtwohnungsgrößen (rd. 40 – 65 m²).


4.Makler für die Vermietung:
Ungeachtet aller sehr wichtigen Maßnahmen zur Projektoptimierung zählt letztlich nur der monatliche Eingang an Mieten für die erhoffte Rendite. Es ist daher wesentlich, auch einen langjährig mit Ertragswohnungen erfolgreichen Makler mit der Mieterakquisition zu beauftragen, der das Potential der Lage und des Gebäudes in Mietvertragsabschlüsse umsetzen kann. Erfolgsfaktoren dabei sind neben der Miethöhe die Vermeidung von Leerstehungen sowie die zuverlässige Beurteilung der Bonität und Vertrauenswürdigkeit der Mieter. Idealerweise sollte der beauftragte Makler bereits in der Planungsphase eingebunden werden, um einerseits seine Erfahrung einbringen zu können und andererseits durch einen möglichst frühen Vermietungsbeginn die Leerstehung zwischen Fertigstellung und Einzug der Mieter zu minimieren.


Autor:

Datum: 02.06.2010

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