Neue Wege bei ELK

Mit ELK Immobilien will der Fertighausanbieter nicht nur seine Stammklientel ansprechen. Von Verkauf über Vermietung und Bau bis hin zur Planung, alles aus einer Hand lautet die Devise. Zunächst wird sich das Angebot auf Wien und NÖ begrenzen.

Die ELK Fertighaus AG erweitert ihr Portfolio und geht mit Anfang Februar mit der ELK Immobilien GmbH auf den Markt. Damit will man den Privatkunden eine Rundumbetreuung bieten, die vom Verkauf bestehender Eigenheime über die Grundstückssuche bis hin zu Entwicklung, Bau und Finanzierung von Immobilien, reicht. In Kooperation mit Bauträgern und Developern, sind auch Immobilienentwicklungen von Wohnungen, Dachgeschoss-Ausbauten und Reihenhäusern geplant.

Bedarf besteht

Zur Zielgruppe zählt nicht ausschließlich die Fertighausklientel, wie man auf Grund des Mutterkonzerns vermuten könnte. Sowohl Drittkunden von verschiedenen Bauunternehmen, als auch die Kunden von ELK Fertighaus AG will ELK Immobilien betreuen, betont der frisch gebackene Geschäftsführer Stjepan Babic: „Wir haben gesehen, dass der Bedarf nach Rundumservice überall besteht. Das betrifft nicht nur die Fertighaus-Kunden.“

Konzentration auf Osten

Zunächst wird sich ELK Immobilien auf den Raum Wien/Niederösterreich konzentrieren. Ein erstes Projekt wird in Ebreichsdorf, Niederösterreich, umgesetzt, wo 39 Wohneinheiten in einem Passivhaus entstehen. Prognosen für das erste Geschäftsjahr will Babic noch keine geben. „Ich erwarte mir, dass wir uns in der nächsten Zeit positiv am Markt positionieren und hoffe auf eine gute Auftragslage“, zeigt sich Babic bescheiden.


Autor:

Datum: 07.02.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Otis stellte seine Strategie für die kommenden Jahre vor. Im Fokus: das Neukundengeschäft und weitere Service-Steigerungen, die mit der weitgehenden digitalen Aufrüstung einhergehen sollen. Für Architekten hat man ein neues Feature im Angebot.

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.

Der Wärmedämmstoffproduzent hat diese Woche in seinem bereits dritten rumänischen EPS-Werk die Produktion hochgefahren. Markttechnisch soll damit der Westen des Landes erschlossen werden. Premiere: Erstmalig wurde ein bestehender Standort übernommen und adaptiert.

Eine starke internationale Nachfrage nach Bohrern und Fräsern der Salzburger Alpen-Maykestag bescherte dem Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 20187/2018 ein Umsatzplus von 13 Prozent.