Nachhaltige Fertighaus-Studie: Von Vario-Haus bestätigt

Was sich Häuslbauer wünschen? Eine Studie im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG klärt auf. Wenig überrascht über die auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit fußenden Ergebnisse zeigen sich hierzulande die Spezialisten von Vario-Haus. Ihr Branchenbefund: Die Resultate stünden mit ihren Marktbeobachtungen im Einklang. Die eigene Produkt-Range und -Entwicklung sei längst darauf abgestimmt und damit auf Kundenlinie.

Die Ergebnisse der Analyse gießen den Wertewandel unter den potenziellen Bauherren in interpretationsfähiges Datenmaterial: Die ideale Bauweise wäre demnach eine, die die langfristigen Kosten niedrig hält, Gesundheit und Wohlbefinden berücksichtigt, ökologisch definiert ist, zu einem hohen Wiederverkaufswert führt und die Möglichkeit, das Haus an geänderte Bedürfnisse anzupassen, bietet. Und das Ganze zu einem bezahlbaren Preis. Je mehr Nachhaltigkeitsfaktoren umgesetzt werden können, desto besser. Nur jeder fünfte Befragte hätte angegeben, sich auf die Mindeststandards zu beschränken, heißt es aus dem Büro der Vario-Bau, die diese Trends bestätigt und für den Heimatmarkt in ein Innovationsmanagement-Programm hineingepackt hat.

Ökologischer Systemcheck

Laut dem niederösterreichische Familienunternehmen sind im Zuge der umweltschonenden und ökologischen Orientierung die in der Befragung favorisierten niedrigen Energie- und Instandhaltungskosten ein wichtiger Teil der eigenen Agenda. Hier habe man erst kürzlich mit der Einführung des Vitatherm Plus-Wandsystems (inklusive Energiesparfenster mit Holzrahmen und Dampfbremse) einen nächsten Schritt gesetzt. Zudem empfiehlt Geschäftsführer Josef Gruber (im Bild) einer nachhaltig eingestellten Klientel den Einbau von Wärmepumpanlagen und rät, auf Biomasse umzusteigen. Ebenso im Trend: eine, das Heizsystem ergänzende, aktive Wohnraumlüftung. Dies würde zu hygienischeren Luftverhältnissen führen und Allergiker entlasten. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage inklusive Stromspeicher könnten Hausbesitzer zusätzlich Strom erzeugen und damit langfristig Geld sparen, sagt der Profi.

Frage des Klimas

Den vom Gros der Befragten geforderten Öko-Bau-Standard kommt man laut Vario-Haus mit der Holzrahmenbauweise nach. Diese lasse die Häuser atmen und duften und sorge für ein angenehmes Raumklima. Den Experten zufolge regulierten das unbehandelte Naturholz und die Naturgipsplatten den Feuchtigkeitshaushalt der Raumluft und könnten so bis zu 90 Prozent der Luftschadstoffe absorbieren.

Die Lebensrealität von morgen im Visier

Auch auf die sich verändernden Lebensrealitäten und -situationen, die sich naturgemäß  auch häuslich niederschlagen, hat man bei Vario-Haus reagiert. Etwa mit der Bereitstellung von Einliegerwohnung die sich für verschiedenste Zwecke – vom hausinternen Büro bis zur Wohnung für Pflegekräfte – nutzen lassen würden, sagt Gruber. Für den Chef hat sich das Innovationsmanagement längst bewährt. „Wie die Studie zeigt, können wir unseren Kunden schon heute zu jedem gewünschten Teilaspekt die passende Lösung anbieten.“


AutorIn:

Datum: 14.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Europas Fertighausmarkt zeigt für das Jahr 2015 ein sehr uneinheitliches Bild. Wie eine Interconnection Consulting-Studie herausgefunden hat, gibt es positive Kaufrückmeldungen vor allem aus den westlichen Ländern. Osteuropa hinkt tendenziell weiter hinterher. Auch für Österreich wird ein Minus ausgewiesen.

Damit der Traum vom Eigenheim nicht platzt, müssen Herr und Frau Österreicher den Gürtel immer enger schnallen: Welche Sparmaßnahmen genau ergriffen werden und mit welchen Belastungen künftige Immobilienbesitzer zu kämpfen haben, zeigt eine Untersuchung der ING-DiBa Austria.

Beschleunigter Büro-Boom: Einem EHL-Bericht zufolge hat sich die Vermietungsleistung im Q3 verdoppelt – Tendenz weiter steigend. Von Jänner bis September wurden bereits 220.000 Quadratmeter Fläche umgesetzt, ein Plus von 41 Prozent.

Die Immofinanz expandiert mit ihrer Shopping Center-Marke Vivo!. Das nächste Einkaufszentrum wird in der polnischen Stadt Krosno entwickelt, wie das Unternehmen heute meldet. Der Baustart soll in Kürze erfolgen. Zur Eröffnung wird den Retailern eine Fläche von 21.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen, geplant sind 60 Shops. In Summe fließen 34 Millionen Euro in das neue Objekt. – Bis dato ist man am Polen-Markt mit zwei Standorten vertreten.

Ein ungebrochen dynamisches erstes Halbjahr am heimischen Zinshausmarkt – an das sich eine starke Herbstrallye anschließen dürfte: Die Branchenmakler von Hudej haben das Grundbuch analysiert und die jüngsten Zahlen sowie laufende Trends gestern vor Journalisten präsentiert. Hausintern rechnet der auf Zinshäuser spezialisierte Dienstleister mit einer Verdopplung seiner Marktanteile – auf satte 15 %.

Good News von den heimischen Möbelproduzenten: Im ersten Halbjahr konnte laut der Berufsgruppe Holzindustrie, angesiedelt im Fachverband der Holzindustrie in der WKO, ein Produktionsplus von 6,9% erzielt werden. Das Fertigungs- und Absatzvolumen ist damit auf 927,8 Millionen Euro gestiegen. Ganz oben in der Statistik angesiedelt sind Laden- und Küchenmöbel (plus 14,1 % bzw. 12,8 %). Auch bei Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln aus Holz wurde ein zweistelliges Plus (10,9 %) registriert.

Positives Echo aus München: Laut Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, sei das Interesse am rot-weiß-roten Standort und seinen Playern bei der nun zu Ende gegangenen Expo Real so groß wie schon lange nicht mehr gewesen. Gleichzeitig hätten die heimischen Immobilienunternehmen einen starken Auftritt hingelegt, der ihn an Zeiten des großen Zentral- und Osteuropabooms denken lässt.

Der österreichische Markt für kommerzielle Immobilien ist laut jüngstem Bank Austria Real Estate Report für Österreich nach wie vor sehr attraktiv. Im Gesamtjahr 2016 könnte mit 3,9 Milliarden Euro bei kommerziellen Immobilien ein zumindest ähnlich hohes Investitionsniveau wie im letzten Jahr erreicht werden.

Durchschnittlich 204.000 Euro kostete ein Einfamilienhaus in Österreich im 1. Halbjahr 2016, so das Maklernetzwerk Re/Max. Das Bundesland Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Anzahl der Verkäufe und beim Verkaufs-Volumen.