Strabag erhält Aufträge für Flughäfen in Oman

Gleich zwei Aufträge für Flughafenprojekte im Sultanat Oman - mit einem Gesamtvolumen von 75 Mio. Euro - gingen an die Strabag. Errichtet bzw. ausgebaut werden die Flughäfen von Sohar und Adam.

Gleich bei zwei aktuellen Flughafenprojekten im Sultanat Oman soll die Strabag zum Zug kommen: In der ersten Bauphase des neuen Flughafens in Somar sollen u.a. Vorbereitungsarbeiten geleistet, und neue Zufahrtsstraßen gebaut werden. Der Flughafen, welcher im Auftrag des omanischen Verkehrsministeriums in drei Phasen gebaut wird, liegt 10km nordwestlich von Sohar-Stadt. Die erste Phase soll nach ca. 14 Monaten abgeschlossen sein. Auch für die zweite Phase wird Strabag Oman ein Angebot abgeben - der Zeitrahmen ist noch unbekannt.

Den zweiten Zuschlag erhielt Strabag für die geplante Erweiterung des Flughafens von Adam: Gebaut werden soll eine 4km lange Landebahn, Parkflächen, sowie ein Wasserschutzdamm und eine Einzäunung.

Das Gesamtvolumen der neuen Aufträge beläuft sich auf 75 Mio. Euro, davon entfallen 69Mio auf das Projekt in Sohar. Strabag SE Geschäftsführer Hans Peter Haselsteiner wertet die Aufträge als Bestätigung der erfolgreichen Unternehmensstrategie im arabischen Raum: "Strabag setzt nun auch auf außereuropäische Märkte. Mit Oman, Abu Dabi, Katar und Saudi-Arabien haben wir ein starkes Standbein im Mittleren Osten."

Im Oman ist die Strabag seit 1971 im Straßenbau tätig, mittlerweile als Branchenführer:Mit 2.500 Mitarbeitern soll 2009 ein Umsatz von 115 Mio. Euro erwirtschaftet werden.

Shutterstock © Shutterstock


Autor:

Datum: 29.07.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Megadeal kommt ins Rollen: Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia hat mit der österreichischen Buwog eine Grundsatzvereinbarung über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Geboten werden für den heimischen Player mehr als fünf Milliarden Euro.

Der Innviertler Heizkesselhersteller Hargassner erweitert seine Firmenzentrale. Auf rund 6.000 Quadratmetern entstehen neben Büros ein neues Trainings- sowie ein Kundenzentrum. Investiert werden rund zehn Millionen Euro.

Es ist beschlossene Sache: Wie heute bekannt wurde, verkauft die Immofinanz ihr Moskau-Portfolio an die Fort Group. Diese stellt für die darin enthaltenen Einzelhandelsimmobilien 901 Millionen Euro bereit. Der Vertrag, ein Share Deal, ist bereits unterzeichnet.

Der Wärmedämmstoffproduzent hat diese Woche in seinem bereits dritten rumänischen EPS-Werk die Produktion hochgefahren. Markttechnisch soll damit der Westen des Landes erschlossen werden. Premiere: Erstmalig wurde ein bestehender Standort übernommen und adaptiert.

Eine starke internationale Nachfrage nach Bohrern und Fräsern der Salzburger Alpen-Maykestag bescherte dem Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 20187/2018 ein Umsatzplus von 13 Prozent.

Wie der börsennotierte Konzern diese Woche bekanntgab, wird Wienerberger 98,3 Prozent des Hintermauerziegelproduzenten Brikston Constuction Solutions SA übernommen. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Kartellbehörde.

Immobilienexpertin Elke Auer hat ihr Firmenbaby „ela Real Estate Consulting“ aufgesperrt. Anbieten will sie ein breites Bündel aus Beratung, Mediation, Asset- und Investment Management.