EU-Förderungen in Ungarn

Für den Zeitraum von 2007 bis 2013 wurden Ungarn seitens der Europäischen Union insgesamt € 25,3 Mrd. zur Verfügung gestellt. Ungarn trägt seinerseits ebenfalls zur Teilfinanzierung der ins Leben gerufenen Förderprogramme bei.

Für den Zeitraum von 2007 bis 2013 wurden Ungarn seitens der Europäischen Union insgesamt € 25,3 Mrd. zur Verfügung gestellt. Ungarn trägt seinerseits ebenfalls zur Teilfinanzierung der ins Leben gerufenen Förderprogramme bei.

Ziele der Förderungen
Förderung der technischen Entwicklung von Unternehmen in Ungarn

Wer ist antragsberechtigt
KMU, Großunternehmen nur in regional benachteiligten Gebieten

Was wird gefördert
Insbesondere Anschaffungskosten für Maschinen und Anlagen, Baukosten (max. 20% der förderbaren Projektkosten), Kosten für den Erwerb von Patentrechten und Lizenzen, IT-Kosten, projektspezifische Weiterbildung sowie Einführung von Qualitäts- und Umweltstandards.

Wie wird gefördert
Es gibt in Ungarn steuerliche Förderungen, Einzelförderungen und spezielle Ausschreibungen. Die Förderintensität liegt zwischen 25-50%, wobei Großunternehmen nur in regional benachteiligten Gebieten um eine Förderung ansuchen können.

Steuerliche Förderungen
• Absetzbarkeit von Investitionskosten (nur KMU): der Wert von Anlageinvestitionen kann vom zu versteuernden Einkommen abgesetzt werden (maximal bis zum Gewinn vor Steuern bzw. ca. € 120.000,-)
• Investitionssteuernachlass: 40% der Zinsausgaben für Investitionskredite können von der Körperschaftssteuer abgezogen werden (Maximum: ca. € 20.000,-)
• Investitionssteuerermäßigung: 80% der Körperschaftssteuer über 10 Jahre, wenn ein bestimmter Beschäftigungszuwachs über mind. 5 Jahre erreicht wird (bei KMU 3 Jahre).

Einzelförderung: je nach Investitionshöhe muss eine bestimmte Anzahl von neuen Arbeitsplätzen geschaffen werden.

Weitere Fördermaßnahmen mit einer Förderintensität bis zu 50%:
• Investitionen zur Gewinnung von Wärmeenergie und/oder Elektrizität aus erneuerbaren Energieträgern (laufende Einreichung möglich)
• Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen (laufende Einreichung möglich)

Zusätzlich dazu gibt es immer wieder Ausschreibungen mit interessanten zeitlich befristeten Fördermöglichkeiten, über die unsere Berater Sie gerne informieren.

Förderstelle
Nemzeti Fejleztési Ügynökség, Ungarische Entwicklungsbank (MFB), Wirtschaftministerium


Autor:

Datum: 19.09.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Die Magan Holding, laut eigenen Angaben als „Family Office für die Immobilienwirtschaft“ in Wien und Berlin verortet, expandiert nach Sachsen. Diesen Herbst wurde ein neues Büro in Leipzig aufgesperrt. Holding-Chef Alxander Neuhuber reagiert damit auf die „enorme Dynamik des Immobilienmarkts in den ostdeutschen Städten“, wie es dazu in einer Aussendung heißt. Den neuen Standort hat mit Doris Uehlein eine langjährige Holding-Mitarbeiterin übernommen.

Neue Bausystemlösungen für mehrstöckige Häuser aus Holz: Die Österreich-Offensive wurde letzte Woche vor Fachpublikum im Wiener Architekturzentrum gestartet. Das Unternehmen will die hiesige Bauwirtschaft damit weiter auf den Holzweg führen – und zwar im positiven Sinn.

Was sich Häuslbauer wünschen? Eine Studie im Auftrag der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG klärt auf. Wenig überrascht über die auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit fußenden Ergebnisse zeigen sich hierzulande die Spezialisten von Vario-Haus. Ihr Branchenbefund: Die Resultate stünden mit ihren Marktbeobachtungen im Einklang. Die eigene Produkt-Range und -Entwicklung sei längst darauf abgestimmt und damit auf Kundenlinie.

In Sachen Küchenoberflächen ist man zwischen Boden- und Neusiedlersee noch immer äußerst konservativ. Laminat dominiert, innovative Produktlinien und hochwertige Materialien setzten sich nur langsam durch, sagt Oliver Reitter, General Manager von Cosentino Austria. Wie er der heimischen Klientel Innovationen schmackhaft machen will, verriet er im wohnnet Business-Talk.

Die Positivmeldungen zum Wiener Büromarkt reißen nicht ab. Auch laut aktuellem und neu standardisiertem Büro- und Investmentmarktbericht der Otto Immobilien Gruppe weist die Trendkurve für 2016 dank deutlich gestiegener Vermietungsleistung eindeutig nach oben.

Europas Fertighausmarkt zeigt für das Jahr 2015 ein sehr uneinheitliches Bild. Wie eine Interconnection Consulting-Studie herausgefunden hat, gibt es positive Kaufrückmeldungen vor allem aus den westlichen Ländern. Osteuropa hinkt tendenziell weiter hinterher. Auch für Österreich wird ein Minus ausgewiesen.

Damit der Traum vom Eigenheim nicht platzt, müssen Herr und Frau Österreicher den Gürtel immer enger schnallen: Welche Sparmaßnahmen genau ergriffen werden und mit welchen Belastungen künftige Immobilienbesitzer zu kämpfen haben, zeigt eine Untersuchung der ING-DiBa Austria.

Beschleunigter Büro-Boom: Einem EHL-Bericht zufolge hat sich die Vermietungsleistung im Q3 verdoppelt – Tendenz weiter steigend. Von Jänner bis September wurden bereits 220.000 Quadratmeter Fläche umgesetzt, ein Plus von 41 Prozent.

Die Immofinanz expandiert mit ihrer Shopping Center-Marke Vivo!. Das nächste Einkaufszentrum wird in der polnischen Stadt Krosno entwickelt, wie das Unternehmen heute meldet. Der Baustart soll in Kürze erfolgen. Zur Eröffnung wird den Retailern eine Fläche von 21.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen, geplant sind 60 Shops. In Summe fließen 34 Millionen Euro in das neue Objekt. – Bis dato ist man am Polen-Markt mit zwei Standorten vertreten.