Brücke Heidestraße

Die knapp 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke in Wien/Haidestraße wurde ohne Beeinträchtigung des Straßen- und Zugverkehrs erneuert. Die Bauzeit betrug nicht einmal ein Jahr, investiert wurden etwa 2,4 Millionen Euro.

Die knapp 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke in Wien/Haidestraße wurde ohne Beeinträchtigung des Straßenverkehrs erneuert. So hat die ÖBB-Infrastruktur AG das Stahlbetongewölbe aus dem Jahre 1915 und ein Stahltragwerk abgerissen und nach dem Abtrag drei Hilfsbrücken eingebaut, um auch den Zugverkehr aufrecht zu erhalten.


Kurze Bauzeit

Nicht einmal ein Jahr hat die Errichtung der neuen Brücke gedauert. Baubeginn war im Mai vorigen Jahres, die Fertigstellung erolgte im März 2014. Die Kosten für dieses Bauvorhaben von ca. 2,4 Mio. Euro hat zum größten Teil die ÖBB-Infrastruktur AG übernommen, die Stadt Wien beteiligte sich mit ca. 500.000,- Euro.


Mehr Platz für alle

Nach den Baumaßnahmen ist nun unter der Brücke eine Durchfahrtsbreite von 16 Metern gegeben. Es wurden für den motorisierten Individualverkehr zwei neue Fahrstreifen hergestellt sowie zwei Fahrradstreifen und zwei Gehwege. Während vor dem Umbau nur zwei schmale, gepflasterte Gehwege existierten, gibt es jetzt zwei asphaltierte Gehwege und eine Fahrradabstellmöglichkeit im Brückenbereich. Durch die Verbreiterung und den jetzigen Rechtecks-Querschnitt können nun auch größere Fahrzeuge, wie beispielsweise zwei LKW oder zwei Busse, gleichzeitig unter der Brücke durchfahren, was vorher nicht möglich war.


Autor:

Datum: 04.04.2014

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Die Buwog hat mit der Errichtung von 140 freifinanzierten Eigentumswohnungen nahe der Alten Donau in Wien 21 begonnen. Ein offenes Wohnkonzept – inklusive Urban Gardening auf dem Dach – soll junge Familien ansprechen. Ihren grünen Daumen können sie dort bereits ab 2018 unter Beweis stellen.

Die Österreichische Post errichtet über ihre Immo-Sparte 25 Eigentumswohnungen im Jahrhundertwende-Palais in der Neutorgasse 7. Für eine finanzkräftige Klientel sind großzügige Turmzimmer und Terrassen mit Blick auf die Innenstadt eingeplant. Die Fertigstellung soll im Sommer 2018 erfolgen.

Eine Woche der Spatenstiche, die wohl Einträge ins Rekordbuch mit sich bringen dürfte: Nach dem Baustart für „The Tower“, den neuen Hochhaus-Giganten am Persischen Golf, legte Wien gestern mit dem Kick-off zum laut Investor weltweit höchsten Hochholzhaus in der Wiener Seestadt Aspern nach. Nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungsphase soll das 84 Meter hohe und 24 Stockwerke umfassende Gebäude, genannt HoHo, bis 2018 errichtet werden. In Summe fließen 65 Millionen Euro in das Projekt.

Start für das nächste Mammutprojekt im Emirat Dubai: S.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, hat am Dienstag, dem 11. Oktober, den Spatenstich für den Bau von "The Tower" in Dubai Creek Harbour vorgenommen. Bei seiner Fertigstellung wird der Koloss seinen „Nachbarn“, den 828 Meter hohen Burj Khalifader, überragen und damit das höchste Gebäude der Welt sein. Der Turm soll zur Expo in Dubai im Jahre 2020 eröffnet werden.

Im März ist im McArthurGlen Designer Outlet Parndorf der Startschuss zur fünften Ausbaustufe gefallen. Die Verkaufsfläche wird seither um weitere 5.500 Quadratmeter erweitert – Platz für weitere 25 Shops. In Summe werden rund 50 Mio. Euro verbaut.

Die Signa-Gruppe investiert aktuell rund 1 Mrd. Euro in ihre Immobilienprojekte und Realbeteiligungen in der bayerischen Landeshauptstadt. Jüngster Co-Neuzugang: das Warenhausensemble „Karstadt München Bahnhof“ – nächst dem Hauptbahnhof und dem Karlsplatz (Stachus).

Wien wächst weiter – und damit die Nachfrage nach Wohnraum. Das bringt Anleger und Developer verstärkt auf den Plan. Für Erstere hat die Avoris Immobilienentwicklungs Gmbh ein neues Projekt in der Anschützgasse 32 (Wien 15) als Bauherrenmodell am Start.