IBO wird neues Mitglied der ACR

Das IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie wurde Mitglied des Forschungs-Netzwerks Austrian Cooperative Research (ACR). Ein Leuchtturmprojekt des IBO ist aspern IQ in Wien.

Das IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie ist neues Mitglied der Austrian Cooperative Research (ACR), ein Netzwerk von 19 außeruniversitären kooperativen Forschungseinrichtungen der österreichischen Wirtschaft. Damit zählt ACR das elfte Mitglied, das sich mit dem Thema nachhaltiges Bauen beschäftigt.


Schwerpunkte Baubiologie und -ökologie

Bernhard Lipp, Geschäftsführer des IBO: "Seit 34 Jahren befassen wir uns am IBO wissenschaftlich mit dem Thema Bauen und Wohnen. Wir haben zwei Schwerpunkte: Baubiologie und Bauökologie. Die Baubiologie stellt den Menschen und seine Bedürfnisse an die gebaute Umwelt in den Mittelpunkt. In der Bauökologie werden mit der Bewertung von Baustoffen, Baukonstruktionen und Gebäuden die Auswirkungen auf die Umwelt benannt und beziffert."


Leuchtturmprojekt aspern IQ

So wurde zum Beispiel die Planung und Errichtung des aspern IQ vom IBO bauphysikalisch begleitet. Als Passivhaus konzipiert, schafft das Objekt durch die gezielte Nutzung des Grundwassers samt Bauteilaktivierung und die Ausstattung mit Photovoltaik-Elementen den Nachweis einer positiven Energiebilanz und ist nach ÖGNB-Gebäudebewertung mit 974 Punkten zertifiziert.


"Wichtiger Player innerhalb der ACR"

Das Thema "Nachhaltiges Bauen" ist der größte Forschungsschwerpunkt der ACR und beschäftigt sich unter anderem mit Ressourceneinsatz, Energie- und Kosteneffizienz, Gebäudeökologie und Nutzungsqualität im Zusammenhang mit Bauen. "Forschung im Bereich energieeffiziente, ökologische und wohnliche Gebäude ist ein Kernthema für die ACR. Das IBO wird seine Expertise und seine Ideen zu Bauökologie und Gebäudezertifizierung einbringen. Gleichzeitig kann das neue Mitglied die Synergien im ACR-Netzwerk nutzen. Das IBO arbeitete schon mit verschiedenen ACR-Instituten zusammen und wird nun ein wichtiger Player innerhalb der ACR.", meint Johann Jäger, Geschäftsführer der ACR.


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Datum: 13.01.2014

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