412 Mio. Euro für Silesia City Center

Ein internationales Konsortium um die Allianz zahlt über den Buchwert für das polnische Einkaufszentrum in Kattowitz. Die Immofinanz erwarb das Center 2006 und erweiterte 2011 auf rund 89.000m2 und 340 Geschäfte.


Die Immofinanz Group meldet eine große Verkaufstransaktion in Osteuropa: Das polnische Silesia City Center (Kattowitz), eines der Premium-Bestandsobjekte des österreichischen Immobilienkonzerns, wird von einem internationalen Investorenkonsortium unter Führung der Allianz erworben.

Über Buchwert

Der Kaufpreis liegt mit 412 Mio. Euro über dem Buchwert. Der Vertrag wurde am 27. Mai 2013 unterschrieben. Die Transaktion steht noch unter aufschiebenden Bedingungen, so ist etwa die Zustimmung der polnischen Wettbewerbsbehörde erforderlich. Mit einem Closing ist im September 2013 zu rechnen.

Unter Top-5- Einkaufscenter in Polen
"Beim Silesia City Center handelt es sich um eine der bislang größten Erfolgsstorys der IMMOFINANZ im Retailbereich. Das Einkaufszentrum ist voll vermietet und zählt zu den Top-5 in Polen. Zyklusoptimierte Verkäufe wie dieser sind ein wichtiger Bestandteil unseres Geschäftsmodells - wir setzen Eigenmittel frei und schaffen Liquidität, um in neue Entwicklungsprojekte zu investieren. Einmal mehr werden damit unsere Bewertungen in Osteuropa bestätigt", sagt Eduard Zehetner, CEO der Immofinanz.

Laut CBRE hat sich das Transaktionsvolumen in CEE im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verdreifacht und mit 2,6 Mrd. Euro den höchsten Wert seit dem Startquartal 2008 erreicht.

2011 stark erweitert
Die Immofinanz erwarb das Silesia City Center im Jahr 2006 und entschloss sich aufgrund der starken Nachfrage zu einer Erweiterung, die Ende 2011 eröffnet wurde. Mit einer Verkaufsfläche von rund 89.000 m² und knapp 340 Shops ist das Silesia City Center Marktführer in Schlesien.


Autor:

Datum: 28.05.2013

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.

Die angekündigte Rochade ist unter Dach und Fach: Wie die conwert Immobilien Invest SE heute, den 2. November, bekannt gab, ist der Verkauf eines Gutteils ihres Gewerbeimmobilienpakets an einen Immobilien-Spezialfonds der HanseMerkur Grundvermögen unterschrieben. Die Neo-Eigentümer verfügen somit über 34 Büro- und Handelsimmobilien mit einer Gesamtnutzfläche von rund 200.000 Quadratmeter. Dafür haben sie 331 Millionen Euro locker gemacht – eine Summe leicht über den Buchwerten der Immobilien, wie es laut conwert-Aussendung heißt.

Milchriese mit neuem Logistikzentrum: Der zentrale Berglandmilch-Standort in Aschbach Markt im Mostviertel verfügt künftig über 20.700 vollautomatisch bedienbare Palettenstellplätze. Damit hat man auf insgesamt 28.000 aufgestockt. Das neue Lager werde noch diesen November hochgefahren, sagt Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer. In Summe wurden 20 Millionen Euro investiert.

1996 startete Baumit mit drei Mitarbeitern am kroatischen Markt. Zwei Dezennien später werden von der auf 57 Personen angewachsenen Unternehmenstochter mittlerweile jährlich rund 4.000 Häuser mit Wärmedämmverbundsystemen ausgestattet, meldet die Firma anlässlich der Jubiläumsfeier in Zagreb. Laut den letzten Zahlen aus 2015 belief sich der Umsatz auf 14 Millionen Euro. Nächstes Ziel von Baumit Kroatien: die Marktführerschaft.

Dass der Wiener Fenster- und Türenhersteller Hrachowina nach über einhundert Jahren seinen Gründungsstandort verlassen wird, ist seit längerem bekannt. Der für diesen Herbst angekündigte Standortentscheid wird sich nun weiter vertagen, wie Geschäftsleiter und Prokurist Peter Frei (Bild) heute in einer Aussendung mitteilt. Die verlängerte Standortsuche sei demnach einem „weitreichenden Optimierungsprozess“ geschuldet: zwei Standorte würden dem Unternehmen zufolge immer „wahrscheinlicher“. Favorisiert wird dabei das östliche Österreich. Die Produktion soll laut Plan im Frühjahr 2018 anlaufen.