Standortausbau, Service-Upgrade und Produkt-Update

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Auch sonst hat man der Österreich-Niederlassung zufolge viel vor: Neben dem Standortausbau setzt Mapei Austria im Jahr 2017 auf eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Baustoffhandel. Das Konzept dafür würde bereits stehen und im Laufe des Jahres präsentiert werden, hieß es im Rahmen des offiziellen Spatenstichs. „Zusätzlich zu den bereits bestehenden Zielgruppen wird 2017 eine weitere hinzukommen“, so die Information aus der Chefetage. Fokussieren wolle man dabei auf den Architektenkreis.

Servicekampagne wird ausgebaut

Mit der zu Jahresbeginn gelaunchten Servicekampagne hat Mapei zudem sein Dienstleistungsportfolio aufgemöbelt. Dies soll laut Unternehmensinformationen noch im Laufe des Jahres um eine Hotline für technische Fragen erweitert werden. Ziel sei es, Probleme auf Baustellen schnell und unbürokratisch zu lösen.

Produkt-News bei Betonzusätzen

Desweiteren bringt der Baustoffkonzern im Segment der Betonzusatzmittel zwei neue Produkte auf den Markt: „Mapeair LP X9“  ist ein Luftporenbilder für frostbeständigen Beton. „Dynamon NRG 1030AT“ aus der NRG-Line soll trotz früherer Festigkeit eine verlängerte Verarbeitungszeit und einer verbesserten Gefügestabilität garantieren.

„Bewegtes Jahr 2017“

Im Bereich der Fußbodentechnik engagiert sich Mapei bei zwei Krankenhausprojekten (Wien Nord und Krankenhaus Innsbruck). Auch im Tunnelbau sei man mit Labordienstleistungen und Prüfungen im Geschäft, sagt Geschäftsführer Andreas Wolf (beim Spatenstich, rechts im Bild). „Gesamt gesehen blicken wir einem bewegten, aber erfolgsversprechenden Jahr 2017 entgegen.“

Runderneuerter Mapei Referenz Grand Prix: Bewerbung läuft

Einen leichten Relaunch verspricht er für den ausgeschriebenen Referenz-Award, der heuer in seine dritte Runde geht. Das Layout sei adaptiert worden, das Konzept aber größtenteils unverändert. So könnten Kunden weiterhin ihre Referenzen einsenden, bei denen mindestens ein Mapei-Produkt verwendet wurde. Bewertet wird wie gewohnt in sechs vorgegebenen Kategorien.

Die Top-Referenzen erhalten einen Platz in einem eigenen Kalender der im kommenden Jahr das erste Mal erscheinen wird. Zusätzlich winken zwei VIP-Packages für das Schladming Night-Race 2018. Eingereicht werden könne laut Wolf ab sofort. Die Sieger werden im kommenden Herbst gekürt.


AutorIn:

Datum: 03.04.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.

Der Deal ist mit dem heutigen Closing endgültig in trockenen Tüchern: Fünf Monate nach Vertragsunterzeichnung hat die Wopfinger Gruppe die Wietersdorfer Baustoff-Sparte zur Gänze übernommen. Die Baumit Beteiligungen GmbH erwirbt damit 27 Firmen in 14 Ländern mit rund 650 Mitarbeitern sowie die Markenrechte an „Baumit“ und „Kema“. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich kommuniziert.

Der Immobiliendienstleistungs-Allrounder meldet für das Geschäftsjahr 2016 durchwegs positive Zahlen. Das in den fünf verschiedenen Asset-Klassen – Wohnungen, Büros, City-Einkaufszentren, Geschäftsflächen und Hotel – engagierte Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben eine Konzernbetriebsleistung, exklusive Betriebskosten, von rund 42 Millionen Euro, die Gewinnzahlen blieben auf stabilem Niveau. Ein Plus wird seitens der Geschäftsführung auch beim Verkehrswert des Portfolios gemeldet.

Big Deal im vom Brexit gebeutelten Vereinigten Königreich: Wie der österreichische Baukonzern mitteilt, habe das Konsortium SCS – bestehend aus Strabag (hält 32 Prozent), Skanska und Costain – den Zuschlag für zwei Abschnitte der neuen britischen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke HS2 erhalten. Die Strecke soll im Endausbau London mit Manchester verbinden. Die Bauvolumen der ersten Teilstrecken werden mit rund zwei Milliarden Pfund (rund 2,2 Milliarden Euro) beziffert.