SEW-EURODRIVE eröffnet modernstes Montagewerk

In den vergangenen zwei Jahren wurde das Montagewerk der SEW-EURODRIVE Gruppe in Wien, nicht zuletzt auf Grund der steigenden Nachfrage, umfangreich erneuert, modernisiert und automatisiert. Nun ging es im Rahmen einer feierlichen Eröffnung in Betrieb.

Matthias Buchwald © Matthias Buchwald

Richard Schenz, Johann Soder/GF Technik SEW-EURODRIVE Gruppe, Jürgen Zanghellini/GF Technik SEW-EURODRIVE Gruppe und Hausherr Wilhelm Hofmann bei der Eröffnungsfeier (v.l.).

Mit der Erweiterung der Flächen und der Modernisierung der Maschinen kommt das Unternehmen mit einem Jahresumsatz in Österreich von rund 70 Millionen Euro, der steigenden Nachfrage entgegen um die Warenlieferungen und -auslieferungen noch effizienter abwickeln zu können. So wurde die bestehende Werksfläche von 4.480 Quadratmeter durch eine neue Zusatzhalle um 875 Quadratmeter erweitert. Durch die Modernisierung in der Montage konnte laut den Projektverantwortlichen eine Effizienzsteigerung von mehr als 20 Prozent erreicht und die derzeitigen Lieferzeiten von zehn auf fünf Werktage verkürzt werden.

Vier-Millionen-Euro-Projekt

So wurden alle Montagelinien für Motoren und Getriebe von der bisherigen Linienmontage auf die neue Inselmontage umgestellt. Die Produkte werden mit fahrerlosen Transportsystemen automatisch an die richtige Bearbeitungsstelle gebracht. Die Kosten für das gesamte Ausbau- und Modernisierungsprojekt betrugen etwa vier Millionen Euro. Bei der offiziellen Eröffnungsfeier freuten sich Senator h.c. KommR DI Dr. Richard Schenz, die beiden Geschäftsführer des Mutterkonzerns Dr. Jürgen Zanghellini (Gsf. Finanzen) und DI Johann Soder (Gsf. Technik) sowie der Hausherr DI Wilhelm Hofmann, rund 350 Gäste, Kunden und Mitarbeiter der SEW-EURODRIVE Gruppe zu begrüßen und das weltweit modernste Montagewerk der SEW-EURODRIVE Gruppe zu präsentieren.

Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Antriebslösungen für Gewerke verschiedenster Art. Heute besteht SEW-Österreich aus der Vertriebs- und Montagezentrale in Wien, drei technischen Büros in Linz, Graz und Dornbirn und trägt auch die Vertriebsverantwortung für Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Montenegro, sowie Rumänien.


AutorIn:

Archivmeldung: 10.11.2015

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Vizekanzler Wolfgang Brandstetter auf Heimattour. In Echsenbach besuchte er den Produktionsstandort des Fertighausproduzenten.

Gewohnte Gewinner bei der Expo Real: Im Rahmen der bis heute laufenden Leitmesse für Immobilien und Investitionen in München sicherte sich die Buwog zum mittlerweile dritten Mal in Folge den REB-Preis in der Kategorie „Top 100 Residential Österreich“.

Maximilian Kneussl, bislang Managing Partner sowie größter privater Kapitalgeber der Vestwerk Property Partners, hat mit Ende September der Gesellschaft den Rücken gekehrt. Ab sofort will er mit seiner Unternehmensgruppe „CROWND Estates“ am Wiener Markt mitmischen.

Das Netzwerk der unabhängigen Plattform „MeineRaumluft.at“ hat starken Zuwachs bekommen. Mit dem innovativen Technologieunternehmen Dyson soll ab sofort noch mehr für gesunde Raumluft getan werden.

ISS Facility Services ist Österreichs führender Gesamtanbieter für alle Dienstleistungen rund ums Gebäude: Property Services, Support Services, Cleaning Services, Security Services und Catering Services. Alles aus einer Hand. ISS ist weltweit seit 1901 erfolgreich und seit 60 Jahren marktführend in Österreich.

Kick-off in Rot-Weiß-Rot: Letzten Freitag, den 1. September hat der deutsche Wärmepumpenhersteller ait seine Österreich-Niederlassung in Wiener Neudorf mit einem Open Office-Event offiziell eingeweiht. Ab sofort werden Service und Vertrieb der Marke Novelan – beides war bislang direkt aus Deutschland direkt gesteuert worden – ausgerollt. Im Jänner 2018 folgt die Linie alpha innotec. Das entstehende Zwei-Marken-Dach wird vom ausgewiesenen Heizungsexperte Manfred Ceplecha (links im Bild) gesteuert.

Der deutsch-österreichische Wohnungskonzern segelt weiter auf Erfolgskurs. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Gewinn von knapp 367 Millionen abgeschlossen, zur Vorperiode eine Steigerung um knapp 53 Prozent. Die Gründe liegen neben einem verstärkten Investoreninteresse auch im starken Development, wie es im Zuge der Bilanzkonferenz aus dem Vorstand hieß. Der Wohnungsneubau ist für CEO Daniel Riedl auch „der Wachstumsmarkt der Zukunft.“ Aktionäre dürfen mit einer unveränderten Dividende von 69 Cent rechnen.

Das Geschäft mit Gewerbeimmobilien läuft nach Wunsch, wie auch der Blick auf die jüngst veröffentlichten Halbjahreszahlen zeigt. Künftig will man laut Konzernleitung am deutschen Kernmarkt auch vom Wohnbaukuchen naschen.