Neuer Bürokomplex im Prager Grünbezirk Vysocány

Nordöstlich der Moldau, in Prag 9, wird J&B bis Ende 2009 seinen Bürokomplex Prosek Point fertig stellen. Mit dem Bau eines Bürogebäudes in Grünzone setzt die Finanzgruppe ein neues Konzept im Prager Officemarkt um

Nordöstlich der Moldau, in Prag 9, wird J&B bis Ende 2009 seinen Bürokomplex Prosek Point fertig stellen. Mit dem Bau eines Bürogebäudes in einer – durch die Verlängerung der Metrolinie C gut erreichbaren – Grünzone setzt die Finanzgruppe ein neues Konzept im Prager Officemarkt um – reagiert aber gleichzeitig mit dem neuen Standort auch auf die stete Verdichtung und Verteuerung des Innenstadtbereiches der tschechischen Hauptstadt.

Prosek Point besteht aus drei Gebäuden in einem zugehörenden Park, mit kleinen Plätzen, Geschäften und Cafés zwischen den einzelnen Bürohaustrakten. Die erste Phase des Projekts wurde bereits im September 2008 abgeschlossen. Die ersten Mieter zogen bereits ein Monat nach Fertigstellung des ersten Gebäudes des Bürokomplexes ein: Mit einer Auslastung von achtzig Prozent war Prosek Point sofort ein durchschlagender Erfolg.

Bis Ende 2009 weitere 23.000 Quadratmeter fertig
Nach Abschluss der Bauarbeiten mit der Fertigstellung des dritten Flügels von Prosek Point Ende 2009 werden insgesamt 23.000 Quadratmeter Bürofläche im Luxussegment zur Verfügung stehen. Die Büroflächen verfügen über eine flexible Raumaufteilung, pro Etage stehen mehr als eintausend Quadratmeter zur Verfügung, wobei die kleinste, mietbare Einheit 230 Quadratmeter umfasst. Als Novum für die Tschechische Republik verfügt der gesamte Komplex über barrierefreie Zugänge.

„Eine der bedeutendsten Mieter ist die Firma Covidien Healthcare, andere sind die tschechische Großbank und -sparkasse Ceská Sporitelna sowie IKB Leasing,“ erklärte nach Übergabe der ersten Phase Martin Kodeš, der Verkaufsdirektor von J&T Real Estate. Laut Kodeš sei das erstrangige Ziel des Projektes, eine Alternative zu den althergebrachten Prager Office-Adressen in den traditionellen Bezirken Pankrác und Chodov zu werden: Die Finanzgruppe J&B denkt bereits an eine Weiterentwicklung von Prosek Point und möchte in unmittelbarer Nähe einen multifunktionalen Büro-, Wohn- und Freizeitkomplex errichten.

www.prosekpoint.cz © www.prosekpoint.cz

Mit einem neuen multifunktionalen Stadtteilzentrum soll die Gegend um Prosek Point weiter entwickelt werden

www.prosekpoint.cz © www.prosekpoint.cz

Flexible Raumeinteilung über tausend Quadratmeter per Stockwerk möglich

www.prosekpoint.cz © www.prosekpoint.cz

www.prosekpoint.cz © www.prosekpoint.cz

Der Prosek Point im Februar 2009


Autor:

Datum: 21.02.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Der Wohnungsmarkt in und rund um Wien bleibt angespannt. Das bekommt auch die niederösterreichische Landeshauptstadt zu spüren, wo aufgrund von Zuzug und guter Verkehrsanbindung die Zahl der Wohnungssuchenden weiter steigt. High-Quality-Objekte sind daher Mangelware – im Bereich Eigentum und besonders auch im Mietsegment. Mit dem Bau der Design-Wohnhausanlage „max.living“ will die Semper Constantia Immo Invest hier das Angebot erweitern. Motto: „Schöner als Kaufen“.

In einem Jahr wird das Wiener Wohnprojekt „Laendyard“, in Teilen ein Joint Venture von JP Immobilen und CA Immo an der Erdberger Lände, fertiggestellt sein. Schon gestern mischten sich im Rahmen der Gleichenfeier besonders viele Neo-Eigentümer unter die Projektpartner, Medienvertreter und Bauarbeiter. 93 Prozent der insgesamt 270 im Bau befindlichen Eigentums- und Vorsorgewohnungen an der Erdberger Lände seien bereits verkauft worden, wie Exklusivvermarkter JP Immobilien im Zuge der Begehung betont hat.

Das derzeit von der UBM-Tochter „Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH“ entwickelte Hotel- und Büroimmobilienprojekt wechselt nun im Rahmen eines Forward Deals für 190 Millionen Euro den Besitzer. Die Übergabe an einen offenen Spezialfonds der Real I.S.-Gruppe wurde für den Sommer 2018 vereinbart. Knapp 40 Prozent des Kaufpreises werden laut Konzerninformationen noch in diesem Jahr in die UBM-Kasse fließen.

Eine Turmbaustelle in der Krakauer Innenstadt wurde über Jahrzehnte zum Dauerzustand. Doch die Strabag macht dem Dämmerschlaf jetzt ein Ende. Für einen Investor wird an Ort und Stelle ein aus fünf Gebäuden bestehendes Geschäftszentrum, das Unity Centre, errichtet. Geschätzte Kosten: rund 89 Millionen Euro. Wo jetzt noch der unvollendete Bau steht, soll das höchste Gebäude der Stadt in die Höhe wachsen.

In Bukarest entwickelt die CA Immo für rund 75 Millionen Euro das Büroprojekt Orhideea Towers. Der Bau soll im ersten Halbjahr fertiggestellt sein. Der Vorvermietungsgrad liegt aktuell bei 65 Prozent, wie das Unternehmen heute mitgeteilt hat. Darin enthalten ist der jüngste Vertragsabschluss mit einem Softwareunternehmen, das mehr als 9.000 Quadratmeter beziehen wird.

Die Nachfrage nach Apartment-Hotels, professionell serviciert und gut ausgestattet, steigt: in heimischen City-Lagen wie auch in der niederländischen Metropolregion Amsterdam. Dort wurde nun die „City Identity Apartments“ von der IG Immobilien weiter ausgebaut und 33 neue Einheiten an den lokalen Betreiber „A-partments“ übergeben.

Mit August 2017 konnte das Buwog-Wohnprojekt „Southgate“ in Wien Meidling vorzeitig abgeschlossen werden. Die Anlage erstreckt sich auf fünf freistehende Objekte mit 78 Mietwohnungen und 264 freifinanzierten Eigentumswohnungen. Einige Objekte sind noch zu haben.

Bauträgerprojekt im niederösterreichischen Biedermannsdorf: Vario-Haus errichtet in der Marktgemeinde mehrere Doppelhäuser sowie ein Mehrparteienhaus in Niedrigenergiebauweise. Der Bedarf nach neuem Wohnraum im Wiener Umland sei enorm, die Nachfrage nach den neuen Domizilen am Mühlbach bereits kurz vor Baubeginn hoch, wie der Fertighausanbieter meldet. Die ersten Bewohner sollen bereits im Frühjahr 2018 an neuer Adresse ihre Zelte aufschlagen.

Versprochen wird urbanes Wohnen inmitten von sehr viel Grünraum: Am Montag startete Bauträger Mischek in Wien-Liesing sein neues Eigentumswohnungsprojekt. „In der Wiesen Ost“ werden 152 geförderte und 63 freifinanzierte Einheiten entwickelt. Der Projektname – „Mischeks Orangerie“ – soll Programm sein und laut Bauträger in Europas größte Urban Gardening-Siedlung münden.