Austrotherm: Spatenstich für neues Werk

In Wittenberge in Brandenburg fand kürzlich der Spatenstich für das Dämmstoffwerk von Austrotherm statt. Mit dem Werk will das Unternehmen künftig schneller und flexibler bei nordeuropäischen Kunden sein.

Zum freudigen Ereignis konnte Austrotherm-Geschäftsführer Gerald Prinzhorn neben Bürgermeister Oliver Hermann auch Staatssekretär Henning Heidemanns und Landrat Hans Lange begrüßen. „Mit dem neuen Werk sind wir deutlich näher am Markt und durch den Wegfall der langen Transportwege zudem schneller und flexibler beim Kunden. Außerdem ermöglicht es uns den Export nach Nordeuropa, Polen und die BENELUX-Länder“, so Prinzhorn. „Wichtig für uns ist, dass der Bau der Autobahn A 14 bei Wittenberge bald umgesetzt wird.“

Henning Heidemanns, Staatssekretär im Wirtschafts- und Europaministerium von Brandenburg dazu: „Der österreichische Dämmstoffspezialist stärkt mit seinem Engagement den märkischen Mittelstand als Rückgrat der Wirtschaft. Die Ansiedlung von Austrotherm ist ein Beleg für die Attraktivität der Prignitz als Investitionsstandort. Wittenberge etabliert sich nicht zuletzt durch den Hafen und die künftige Autobahnanbindung zunehmend auch als Logistik-Drehscheibe.“

Wittenberge-Bürgermeister Oliver Hermann begrüßt das geplante 40-Mio.-Euro-Investment: „Austrotherm setzt heute ein deutliches Signal. Im Industriegebiet Nord wird in einem Jahr ein modernes Dämmstoffwerk die Produktion aufnehmen. Hier werden zukünftig 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihren Arbeitsplatz haben; eine gute Entscheidung für den Standort Wittenberge und für das Unternehmen.“

Rosarot: Produktion von XPS-Platten

In der ersten Ausbaustufe wird ein Produktionswerk für Austrotherm XPS gebaut. Am 114.000 m2 großen Areal errichtet die Unger Steel Group als Generalunternehmer eine Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude. Es sollen Ende 2013 die ersten rosafarbenen wasser- und druckresistenten XPS-Dämmstoff-Platten die Werkshalle verlassen. Diese werden in der Keller- und Flachdachdämmung sowie als Dämmung unter der Bodenplatte verwendet.

In Deutschland ist Austrotherm seit 2001 mit einer Vertriebsmannschaft vertreten und wird mit dem neuen Werk die Verfügbarkeit XPS-Platten speziell für hohe Druckbelastungen und Platten mit hoher Dämmdicke optimieren. Austrotherm XPS wird über den Baustoff-Fachhandel vertrieben.

Unger Steel Group © Unger Steel Group

Austrotherm baut in Wittenberge (Brandenburg) ein neues XPS-Werk und wird 70 Mitarbeiter beschäftigen.


Autor:

Datum: 14.12.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.