Das neue Linzer Musiktheater hat einen Architekten gefunden

Für das Linzer Musiktheater, das 2012 erstmals bespielt werden soll, wurde ein ausführender Architekt gefunden: Das Grazer Büro Architektur Consult wird mit dem Projekt beauftragt

Die Steuerung und die örtliche Bauaufsicht übernimmt die Ziviltechnikergesellschaft Spirk & Partner mit der Zentrale in Salzburg und einem Standort in Steyr. Auch das Behördenverfahren für den Bau geht unterdessen in die Zielgerade. Termin für die Bauverhandlung ist der 2. Februar, teilte Planungsstadtrat Klaus Luger in einer Aussendung mit. "Wenn es keine Einsprüche gibt, ist mit einem Baubescheid bis Ende Februar zu rechnen", zeigte er sich optimistisch.

Seit den Diskussionen um die Fassadenlösung des Opernhauses stand Terry Pawson als ausführender Architekt vor der Ablöse. Der Brite werde aber überwachen, dass das ursprüngliche Wettbewerbsergebnis realisiert wird, erklärte Kulturreferent Landeshauptmann Josef Pühringer in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Linz. Das Grazer Büro, das u.a. die Sanierung des Wiener Ronachers und das Kunsthaus in der steirischen Landeshauptstadt nach dem Entwurf eines britischen Architekten geplant hat, soll beim Musiktheater vom Linzer Büro Dworschak-Mühlbachler unterstützt werden.

In der zweiten Stufe des EU-weiten Vergabeverfahrens habe der Aufsichtsrat der OÖ. Theater und Orchester GmbH die Wahl zwischen fünf Architekten und vier Projektsteuerern gehabt. Wie Pühringer bekanntgab, soll der Spatenstich am 17. April erfolgen. (APA)


Autor:

Datum: 13.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Der Wiener Zinshausmarkt ist im Dauerhoch. Neben gewerblichen und privaten Investoren tummeln sich Stiftungen und institutionelle Anleger am City-Markt. Besonders gefragt seien laut Brancheninsidern innerstädtischen Liegenschaften, wo eine auf konservative Veranlagungsmodelle abzielende Klientel naturgemäß die höchsten Renditen und Wertzuwächse erwarten könne. Doch attraktive Angebote sind derzeit Mangelware – mit wenigen Ausnahmen. Mit einem revitalisierten Objekt in der Josefstadt ist nun die CPI Immobilien Gruppe diesen Herbst am Start.

Die Buwog hat mit der Errichtung von 140 freifinanzierten Eigentumswohnungen nahe der Alten Donau in Wien 21 begonnen. Ein offenes Wohnkonzept – inklusive Urban Gardening auf dem Dach – soll junge Familien ansprechen. Ihren grünen Daumen können sie dort bereits ab 2018 unter Beweis stellen.

Die Österreichische Post errichtet über ihre Immo-Sparte 25 Eigentumswohnungen im Jahrhundertwende-Palais in der Neutorgasse 7. Für eine finanzkräftige Klientel sind großzügige Turmzimmer und Terrassen mit Blick auf die Innenstadt eingeplant. Die Fertigstellung soll im Sommer 2018 erfolgen.

Eine Woche der Spatenstiche, die wohl Einträge ins Rekordbuch mit sich bringen dürfte: Nach dem Baustart für „The Tower“, den neuen Hochhaus-Giganten am Persischen Golf, legte Wien gestern mit dem Kick-off zum laut Investor weltweit höchsten Hochholzhaus in der Wiener Seestadt Aspern nach. Nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungsphase soll das 84 Meter hohe und 24 Stockwerke umfassende Gebäude, genannt HoHo, bis 2018 errichtet werden. In Summe fließen 65 Millionen Euro in das Projekt.

Start für das nächste Mammutprojekt im Emirat Dubai: S.H. Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, hat am Dienstag, dem 11. Oktober, den Spatenstich für den Bau von "The Tower" in Dubai Creek Harbour vorgenommen. Bei seiner Fertigstellung wird der Koloss seinen „Nachbarn“, den 828 Meter hohen Burj Khalifader, überragen und damit das höchste Gebäude der Welt sein. Der Turm soll zur Expo in Dubai im Jahre 2020 eröffnet werden.

Im März ist im McArthurGlen Designer Outlet Parndorf der Startschuss zur fünften Ausbaustufe gefallen. Die Verkaufsfläche wird seither um weitere 5.500 Quadratmeter erweitert – Platz für weitere 25 Shops. In Summe werden rund 50 Mio. Euro verbaut.

Die Signa-Gruppe investiert aktuell rund 1 Mrd. Euro in ihre Immobilienprojekte und Realbeteiligungen in der bayerischen Landeshauptstadt. Jüngster Co-Neuzugang: das Warenhausensemble „Karstadt München Bahnhof“ – nächst dem Hauptbahnhof und dem Karlsplatz (Stachus).