Obama-Wahlsieg soll Konjunktur ankurbeln

Nach dem überwältigenden Wahlsieg wollen die US-Demokraten im Repräsentantenhaus einen neuen Anlauf für weitere Konjunkturhilfen unternehmen und das Programm noch im November auf Schiene bringen.

Die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, forderte am Mittwoch Hilfen im Umfang von mindestens 61 Milliarden Dollar (47,4 Milliarden Euro) noch in diesem Monat. Dazu sei derzeit noch die Kooperation der Republikaner im Senat und des noch amtierenden Präsidenten George W. Bush nötig.

Das Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Paket bereits Ende September verabschiedet, die Republikaner im Senat hatten das Vorhaben jedoch blockiert. Bei den Wahlen am Dienstag haben die Demokraten jedoch in beiden Kammern des Kongresses ihre Mehrheit ausgebaut. Dies könnte dem Gesetzesvorhaben der Partei nun bereits vor der Amtsübernahme des künftigen Präsidenten Barack Obama von der Demokratischen Partei im Jänner Rückenwind geben.

Pelosi hatte zuletzt sogar rund 150 Milliarden Dollar für ein Konjunkturprogramm gefordert. Auch Obama unterstützt zusätzliche Ausgaben zu diesem Zweck. Im Februar haben Kongress und Präsident bereits ein Konjunkturpaket im Umfang von 168 Milliarden Dollar in Kraft gesetzt, das größtenteils aus Steuererleichterungen bestand.


Autor:

Datum: 06.11.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Der niederösterreichische Fertighaushersteller Vario-Haus wuchs 2017 auch auf den Auslandsmärkten. Ein Verkaufsplus konnte laut Unternehmen in Italien verzeichnet werden. Auch in der Schweiz ist die Nachfrage gestiegen.

Weitreichender Optimismus begleitete die EHL-Jahresauftaktkonferenz 2018: Die positive Grundstimmung aus dem letzten Jahr bleibt laut den Experten des Hauses auch im neuen Jahr erhalten. Die durchaus heiteren Wien-Trends 2018 für Wohnen, Büro, Einzelhandel und Investment.

Zum Jahreswechsel liegen die ersten Prognosen für den heimischen Immobilienmarkt 2018 vor. Ausblick: Die Angebots-Nachfrage-Schere geht wohl weiter auf. Die Preise werden steigen, wenn auch moderater als zuletzt.

In ihrem aktuellen Bericht zur Konjunktursituation in den wichtigsten Wirtschaftsbereichen Österreichs spricht die UniCredit-Tochter Bank Austria von einem deutlich verbesserten Klima. Die Bauwirtschaft zeigt sich laut Analyse weitgehend stark und stabil.

Abschluss der Dialog-Runde 2017 in der Blauen Lagune. Diskutiert wurde der digital vorangetriebene Wandel in der Asset Klasse Hotel: Wie sieht er aus? Was definiert das Hotel 4.0 – der Investor? Und wo bleibt der Gast?

Die Wiener werden immer mehr, damit steigt weiter die Belastung am städtischen Wohnungsmarkt. Trotz zuletzt forcierter Neubauleistung (plus sechs Prozent) dürften im heurigen Jahr schlussendlich rund 7.000 Wohnungen fehlen, wie die EHL in ihrem aktuellen Report informiert. Wenn wo gebaut wird, dann im großen Stil – und immer mehr auch in die Höhe.

Mit Deutschland hält die Alpenrepublik die Rote Laterne: Nur 55 Prozent der Österreicher wohnen wirklich in den eigenen vier Wänden, wie Eurostat jetzt ermittelt hat. Überdurschnittlich viele haben einen Mietvertrag in ihrem Schreibtisch liegen.

Plus bei Kennzahlen und Standorten: Die Budget Design Hotelgruppe beschloss das dritte Quartal mit durchwegs positiven Kennzahlen. Weitere Neueröffnungen und ein Markteintritt stehen noch heuer am Programm.