ÖBB-Zentrale: Baustart am Wiener Hauptbahnhof

d437_oebb184.jpg © ÖBB/ Zechner & Zechner

Das österreichische Konsortium Habau, Östu-Stettin und BAI erwirbt das Baurecht für 80 Jahre. Liegenschaftseigentümer ÖBB wird Generalmieter. "Der Weg nicht selbst zu bauen hat sich sehr vorteilhaft bestätigt", sagt ÖBB-Chef Kern.

Seit Ende Juni 2012 wird am südlichen Vorplatz des neuen Wiener Hauptbahnhofs die neue ÖBB-Konzernzentrale gebaut. Der Entwurf stammt von den Wiener Architekten Zechner & Zechner. Das Gebäude besteht aus einem 5-geschoßigen Sockelbereich mit darauf aufsetzendem Hochhaus, das sich in zwei verschieden hohe Gebäudeteile (88 Meter und 67 Meter) teilt. Im Vordergrund steht die Nachhaltigkeit und mit ihr eine effiziente Nutzung von Energie, Wasser und weiteren Ressourcen. Die Fertigstellung ist für August 2014 geplant.

Das Baurecht an der Liegenschaft hat ein Konsortium bestehend aus der Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Östu-Stettin Hoch- und Tiefbau GmbH und BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH erworben. Es wird die Konzernzentrale errichten und das Gebäude an den Generalmieter ÖBB vermieten - die Bundesbahnen bleiben jedoch Eigentümer der Liegenschaft. Das Konsortium erwirbt das Baurecht für einen Zeitraum von 80 Jahren. "Geringere Prozesskosten, niedrigere Miete – der Weg nicht selbst zu bauen hat sich für die ÖBB sehr vorteilhaft bestätigt", sagt Bahn-Chef Christian Kern.

ÖBB/ Zechner & Zechner © ÖBB/ Zechner & Zechner


AutorIn:

Datum: 04.07.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Die BUWOG Group hat die Gleichenfeier für das Projekt "Uferkrone" im Berliner Stadtteil Köpenick begangen - Nicht das einzige Großprojekt der BUWOG, das zur Zeit in der deutschen Hauptstadt verwirklicht wird.

Die Bauarbeiten für das neue Stadion des SK Rapid Wien in Wien Hütteldorf gehen voran. Dass die Spielstätte an ihrem historischen Standort bleibt, war von Anfang an außer Diskussion. Ab 2016 können die Fußball-Fans in ihrem "neuen Zuhause" wieder jubeln.

Die 2011 ins Leben gerufene Wohnbauinitiative ist Wiens Antwort auf den steigenden Wohnraumbedarf der kommenden Jahrzehnte. Die Seestadt Aspern gilt dabei als ein prestigeträchtiges Vorzeigebeispiel für urbanes Wachstum innerhalb der Stadtgrenzen. Nun ist das gesamte Wohnbauprojekt abgeschlossen.

Selbstfahrende Autos werden unseren Individualverkehr revolutionieren, Klimaschutz und Ressourcenschonung weiterhin bestimmende Themen für Politik und Industrie bleiben. Stadtplaner stehen vor neuen Herausforderungen - Experten diskutierten über den Individualverkehr 2050.

Oberösterreichs größtes Shoppingcenter wird ausgebaut. Das Besondere: In Zukunft werden täglich rund 20.000 Besucher ein Shoppingerlebnis wie unter freiem Himmel genießen können. Möglich macht das ein aufwendiges Dach aus Glas und Stahl. Die Fertigstellung aller Zu- und Ausbauten ist für März 2016 geplant.

Mit dem Quartier Belvedere Central (QBC) soll ein weiterer Bauplatz in unmittelbarer Nähe des Wiener Hauptbahnhofs in einen attraktiven Standort für Büros, Wohnungen und Geschäftsflächen verwandelt werden. Das Investitionsvolumen für das Großprojekt von STRAUSS & PARTNER beläuft sich auf mehr als 300 Millionen Euro.

Am nordöstlichen Ende von Norwegen, wo die Polarnacht fast zwei Monate dauert und zweieinhalb Monate die Mitternachtssonne scheint, entsteht ein neues, modernes Krankenhaus, das komplett in Modulbautechnologie produziert wird. Aufgrund der exponierten Lage und des multikulturellen Hintergrundes der Region, ein außerordentliches Imageprojekt für das Land Norwegen.

Die Villa Calé in Berlin wird zum Gästehaus der Botschaft von Katar umgestaltet. Dabei spielt Denkmalschutz eine bedeutende Rolle. Die Villa, entworfen von der Architektengemeinschaft Bastian & Kabelitz, wurde zwischen 1904 und 1907 für den Verleger Franz Calé errichtet.