ÖBB-Zentrale: Baustart am Wiener Hauptbahnhof

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Das österreichische Konsortium Habau, Östu-Stettin und BAI erwirbt das Baurecht für 80 Jahre. Liegenschaftseigentümer ÖBB wird Generalmieter. "Der Weg nicht selbst zu bauen hat sich sehr vorteilhaft bestätigt", sagt ÖBB-Chef Kern.

Seit Ende Juni 2012 wird am südlichen Vorplatz des neuen Wiener Hauptbahnhofs die neue ÖBB-Konzernzentrale gebaut. Der Entwurf stammt von den Wiener Architekten Zechner & Zechner. Das Gebäude besteht aus einem 5-geschoßigen Sockelbereich mit darauf aufsetzendem Hochhaus, das sich in zwei verschieden hohe Gebäudeteile (88 Meter und 67 Meter) teilt. Im Vordergrund steht die Nachhaltigkeit und mit ihr eine effiziente Nutzung von Energie, Wasser und weiteren Ressourcen. Die Fertigstellung ist für August 2014 geplant.

Das Baurecht an der Liegenschaft hat ein Konsortium bestehend aus der Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H., Östu-Stettin Hoch- und Tiefbau GmbH und BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH erworben. Es wird die Konzernzentrale errichten und das Gebäude an den Generalmieter ÖBB vermieten - die Bundesbahnen bleiben jedoch Eigentümer der Liegenschaft. Das Konsortium erwirbt das Baurecht für einen Zeitraum von 80 Jahren. "Geringere Prozesskosten, niedrigere Miete – der Weg nicht selbst zu bauen hat sich für die ÖBB sehr vorteilhaft bestätigt", sagt Bahn-Chef Christian Kern.


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