Neue Zentrale für die Post

20.000 m² Bürofläche am Standort Lände 3 sollen am 1.8.2011 bezogen werden. Das neue Headquarter soll sämtliche Wiener Bürostellen der Post zusammen fassen. Die Vermietung ist flächenmäßig die größte in Wien im heurigen Jahr.

Die CA-Immo vermeldet die Vermietung von rund 20.000m² Bürofläche im Objekt Lände 3. Das Areal an der Erdberger Lände war zur Gänze an Siemens vermietet, bis die Firma im Februar 2010 ihr neues Bürogebäude in Wien-Floridsdorf bezogen hatte.

Zeitgleich startete die CA Immo eine umfassende Revitalisierung des Standorts inkl. Neuentwicklung. Entstehen soll eine gemischte Nutzung des 80.000m² Bestandsfläche umfassenden Areals mit Wohnungen, Büros und Geschäften. Der erste Großmieter soll da nur den Anfang machen: „Mit der Post AG haben wir einen hochwertigen Mieter gefunden und gleichzeitig einen wichtigen Auftakt für die Neupositionierung bzw. Neugestaltung des Standorts Lände 3 gesetzt“, meint CA Immo Vorstandsvorsitzender Bruno Ettenauer.

20.000 m² an die Post
Ab 1. August 2011 sind sämtliche Büroeinheiten der Post am neuen Standort zusammengefasst, das alte Headquarter in der Innenstadt wird aufgegeben. Laut Post-Generaldirektor Georg Pölzl ging es vor allem darum, die verschiedenen Wiener Bürostandorte in einer einzelnen, modernen Unternehmenszentrale zusammen zu fassen. Die Faktoren Kosten, Lage und Ausstattung hätten letztendlich den Ausschlag für den neuen Sitz Lände 3 gegeben.

Die Vermietung in dieser Größenordnung steht nun auch ganz oben auf dem „Podest“ der Großvermietungen 2010. Wie aus dem EHL-Herbstbericht hervorgeht, galt als bislang größte Vermietung des heurigen Jahres der Einzug der IT-Abteilung der Sozialversicherung im Catamaran.


Autor:

Datum: 14.12.2010

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.

Eine serbische Fachjury hat ihren Sieger gefunden: Die unter dem Markennamen „Hausmajstor“ auftretende serbische Niederlassung der Rustler Gruppe wurde bei den „CIJ Awards“ zum besten Facility Management-Unternehmen des Jahres 2016 gekürt. Insgesamt hatten rund 60 Unternehmen um den Spitzenplatz gerungen.

"Konsequentes Wachstum": 6B47-Vorstandsvorsitzender Peter Ulm meldet für das abgelaufene Jahr 2016 eine Steigerung des Investitionsvolumens von gut 952 Millionen Euro (2015) auf über 1,3 Millionen Euro. Eine Fortsetzung, so der Immoprofi, sei geplant und machbar.

Zum zehnten Geburtstag wurde dem auf Logistik spezialisierten Immobilienentwickler das Zertifikat „Regulated by RICS“, das hohe Ethik- und Qualitätsstandard bescheinigt, verliehen. Damit ist man erst das achte rot-weiß-rote Unternehmen, das dieses Prädikat führen darf.