Nach Markteintritt: Project Immobilen plant 100 Wohnungen in Wien

Nach Berlin, Hamburg oder München nimmt die in Nürnberg beheimatete Project Immobilien Gruppe, die sich in den letzten 20 Jahren auf Wohn- und Gewerbeobjekte in ausgesuchten Gunstlagen spezialisiert hat, den Wiener Wohnungsmarkt ins Visier. Insgesamt sollen laut der Wiener Dependance ab dem kommenden Jahr 100 Einheiten in der Bundeshauptstadt realisiert werden.

Ein Baugrundstück wurde bereits im Juni in Hitzing angekauft. Weitere Anschaffungen sind nunmehr unter Dach und Fach. Wie Project Immobilien mitteilt, wurden für drei weitere städtische Liegenschaften rund 35 Mio. Euro bereitgestellt.

„Mit den neuen Ankäufen in Wien Penzing und Wien Liesing können wir in Österreich weitere Projekte anstoßen“, sagt Project Immobilien-GF Nenad Katanic (im Bild). Nur zwölf Monate nach Markeintritt hätte man damit bereits „Bewegung in den Wiener Wohnungsmarkt bringen“ können. Dies sei aber erst der Anfang, lässt er ausrichten.

In der Wiener Projektpipeline

Insgesamt sollen in Wien mit Baustart 2017 etwa 100 Wohneinheiten an ausgewählten Standorten realisiert werden. Während zu Beginn der Fokus auf kleineren Projekten mit durchschnittlich 25 Wohnungseinheiten gelegen sei, wolle sich das Unternehmen künftig auch auf größere Objekte mit bis zu 150 Wohnungen konzentrieren, heißt es aus dem Office.

Insbesondere bei dieser Größe könne man die Erfahrung im Bereich der Projektentwicklung umsetzen, meldet Katanic. Die Finanzierung der in Eigenregie entwickelten Projekte werde durch die kapitalstarke Project Immobilienfonds gewährleistet. Schnelle Entscheidungen in der Ankaufsabwicklung hätte am österreichischen Immobilienmarkt Grundstücksverkäufer überzeugt. „Dies lässt sich nur mit schlanken Strukturen und kurzen Entscheidungswegen ermöglichen“, so der Geschäftsführer.

Project bietet Immobilien und Alternative Investmentfonds in zwei eigenständigen Unternehmensgruppen an. Schwerpunkt der Project Immobilien Gruppe mit Hauptsitz in Nürnberg ist die Entwicklung, Errichtung und Vermarktung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in ausgewählten Metropolregionen.


AutorIn:

Datum: 11.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Die S Immo AG meldet erneut positive Quartalszahlen. Laut heutiger Aussendung sei man auf bestem Wege das Geschäftsjahr mit einem neuen Rekord abzuschließen, wie es seitens des Immo-Investors heißt. Vorstandsvorsitzender Ernst Vejdovszky nennt dafür vor allem zwei Gründe: die aus dem Verkauf von rund einem Drittel des deutschen Wohn-Portfolios lukrierten Bewertungsgewinne und die generelle Entwicklung im laufenden operativen Geschäft.

Erst Anfang November meldete die UBM Development AG den Verkauf ihrer im Bau befindlichen Hotels im QBC 5. Jetzt haben der Immo-Entwickler und sein Partner S Immo einen Forward Deal für das entstehende dritte Baufeld im Quartier Belvedere Central mit der Union Investment unter Dach und Fach gebracht. Fertigstellung und Übergabe sollen laut UBM-Meldung im Herbst 2017 über die Bühne gehen.

Eigentümerwechsel bei der ehemalige Frucht- und Mehlbörse am Wiener Schottenring. Der generalsanierte Prestigebau wurde für den offenen Immobilienfonds „Real Invest Austria“ von der Bank Austria Real Invest Immobilien KAG erworben. Die Verhandlungen und der Verkaufsprozess sind im Auftrag der Eigentümer von der Wiener CBRE-Dependance begleitet worden. Der Kaufpreis liegt laut Aussendung des Immobilienspezialisten im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die UBM Development AG meldet den Verkauf ihrer im Quartier Belvedere Central (QBC) im Bau befindlichen Hotels. Neuer Eigentümer des künftigen ibis und Novotel Hotels der Accor-Gruppe ist der französische Asset Manager Amundi Real Estate. Dem Immobilienentwickler zufolge soll der Kaufpreis bei 85 Millionen Euro liegen. Beide Häuser, die erst Mitte September ihre Dachgleiche feiern konnten, sollen schon im kommenden Sommer eröffnen.

Milchriese mit neuem Logistikzentrum: Der zentrale Berglandmilch-Standort in Aschbach Markt im Mostviertel verfügt künftig über 20.700 vollautomatisch bedienbare Palettenstellplätze. Damit hat man auf insgesamt 28.000 aufgestockt. Das neue Lager werde noch diesen November hochgefahren, sagt Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer. In Summe wurden 20 Millionen Euro investiert.

Buwog-Hauptversammlung stimmt dem Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Dividende von 0,69 Euro je Aktie wird ausgeschüttet.

Die Wertpapierexperten der Raiffeisen Centrobank bekräftigen ihre Anlageempfehlung „Hold” für die Wertpapiere des heimischen Immobilienunternehmens Buwog. Das Kursziel von 24,50 Euro bleibt unverändert. Im ersten Quartal hat die Buwog mehr Mieteinnahmen und weniger Gewinn erzielt. Beim Projekt Pfarrwiesengasse wurde neulich die Dachgleiche gefeiert, das Projekt Töllergasse ist frisch im Vertrieb.

Für Anleger der Immofinanz ist jetzt eine Dividende von 6 Cent je Aktie fix. Es werden in Summe rund 58 Millionen Euro ausgeschüttet.