Raiffeisen Immobilien wird Bauträger

Das Immobilientreuhandunternehmen finanziert Wohnbauprojekte in Niederösterreich. Ziel ist die Schaffung von leistbarem Wohnraum. Zielgruppe sind neben Anlegern, junge Paare und Familien, aber auch ältere Menschen.

Die Raiffeisen Immobilien Vermittlung (RIV) tritt in Zukunft in Niederösterreich auch als Bauträger auf. Der Immobilienmakler erweitert damit seinen Tätigkeitsbereich um ein neues Geschäftsfeld.

Die RIV will primär kleinvolumige Wohnbauprojekte realisieren. Dazu Geschäftsführer Peter Weinberger: "Wir werden Anlagen mit bis zu zehn Wohneinheiten anbieten, die vorwiegend als Reihenhäuser oder Doppelhäuser in Wohnungseigentum ausgeführt sind. Mit der Errichtung sollen vorwiegend niederösterreichische Unternehmen, vor allem auch örtliche Gewerbebetriebe, beauftragt werden. So bleibt die Wertschöpfung in der Region."

Trend zum "Downsizing"
Junge Paare und Familien sind neben älteren Menschen, die ihr zu groß gewordenes Eigenheim gegen ein kleineres neues Haus im Grünen tauschen möchten, die Hauptzielgruppe für die neuen Wohnbauprojekte. Geschäftsführer Christoph Petermann: "Wir beobachten derzeit am Immobilienmarkt einen deutlichen Trend zum 'Downsizing'. Die Nachfrage nach kleineren bis mittelgroßen Objekten steigt stark an – aus Kostengründen ebenso wie aus Zeitmangel, denn kleinere Immobilien sind leichter zu erhalten und zu pflegen. Diesem Trend möchten wir mit unseren Wohnbauprojekten in Niederösterreich entsprechen." Darüber hinaus sollen – abhängig vom jeweiligen Projekt - auch Anleger angesprochen werden, die an Immobilien zu Vorsorgezwecken interessiert sind.

Niedrigenergie-Standard
Alle Objekte sollen in guten, aber leistbaren Lagen errichtet werden und zumindest dem Niedrigenergie-Standard entsprechen.


Autor:

Datum: 15.05.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.