CA Immo verkauft den "Renaissance Tower" in Warschau

Die CA Immo International verkauft um rund 60 Millionen Euro den Renaissance Tower in Warschau. Der Verkauf untermauert damit die Unternehmens-Strategie, jährlich 10 bis 15 Prozent der bestehenden Ertragsobjekte zu veräußern.

Die CA Immo International verkauft um rund 60 Millionen Euro den Renaissance Tower in Warschau an zwei polnische Immobilienfonds. Der Verkauf untermauert damit die Unternehmens-Strategie, jährlich 10 bis 15 Prozent der bestehenden Ertragsobjekte zu veräußern, um Kapital für Neuinvestitionen zur Verfügung zu haben.

Käufer des Gebäudes sind die börsenotierten Fonds REF Sp.zo.o. 15 und REF Sp.zo.o 16. Der Kaufpreis liegt laut CA Immo International um rund zehn Prozent über der letzten veröffentlichten Bewertung.

Der Renaissance Tower ist ein Büroobjekt mit 17.500 Quadratmetern Nutzfläche. Das Gebäude wurde von der CA Immo Gruppe im Jahr 2002 erworben und war seit der Übernahme voll vermietet. Der bestehende Mietvertrag mit dem größten Mieter, einem polnischen Telekommunikationsunternehmen, läuft noch knapp drei Jahre.

"Der Verkauf dieses Objekts schafft in einer unruhigeren Phase an den Kapitalmärkten zusätzliche Erträge, die von den kurzfristigen Schwankungen des Aktienkurses unabhängig sind und auch bleiben", sagt Bruno Ettenauer, Vorstandsvorsitzender der CA Immo International. "Damit wird der Net Asset Value und die Cash-Basis des Unternehmens erhöht und somit mehr Flexibilität für Investitionsentscheidungen geschaffen."

Die CA Immo International, eine Tochtergesellschaft der CA Immobilien Anlagen AG, hat nach dem Verkauf des Renaissance Towers nur noch zwei Objekte in Warschau: Das knapp 50.000 Quadratmeter große "Warsaw Financial Center" sowie das "Wspolna" mit 7.100 Quadratmeter.
(BT/Red.)


Autor:

Datum: 28.03.2008

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.

Goodbye Vienna: Hrachowina verlagert seine Holzfensterproduktion nach Wiener Neustadt. Eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Weinzetl ist unter Dach und Fach. In Summe investiert der Traditionsbetrieb drei Millionen Euro in Niederösterreich. In Wien übersiedeln indes Zentrale und Logistik an einen neuen Standort in der Donaustadt.

UBM meldet für das Jahr 2016 ein vorläufiges Ergebnis vor Steuern (EBT) von 40,1 Millionen Euro. Damit habe man nach 2015, damals waren 50,3 Millionen Euro ausgewiesen worden, das zweitbeste Ergebnis erzielen können, wie der Immobilienentwickler in seiner vorläufigen Bilanz mitteilt. Auch in puncto Gesamtleistung pendelt sich der Konzern mit 557,5 Millionen Euro auf Platz zwei der Firmengeschichte ein.

Wie der Vorstand der börsennotierten S Immo AG gestern bekannt gab, rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2016 mit einem "sehr hohen Ergebnis" aus der Immobilienbewertung . Aus heutiger Sicht, so der Konzern in einer Ausssendung, werde sich das Bewertungsergebnis im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppeln. 2015 waren hier 84,6 Millionen Euro ausgewiesen worden.

Neukunden aus der High-Tech-Sparte und dem automotiven Sektor haben das Wachstum angekurbelt: Wie der Bohrer- und Fräswerkzeugproduzent Alpen-Maykestag meldet, konnte das Salzburger Unternehmen im Geschäftsjahr 2015/2016 ein Umsatzplus von satten sieben Prozent einfahren. Die 45,2 Millionen Euro will Geschäftsführer Wolfgang Stangassinger (im Bild) im 60. Jahr des Bestehens noch einmal um acht Prozent steigern.

Das Wiener Start-up Daunenspiel – erdacht, konzipiert und realisiert von Sofia Vrecar – hat in Wien-Landstraße seinen ersten Showroom eröffnet. Präsentiert werden laut Firmengründerin exklusive Trends rund um die Ausstattung von „bed, bath & living“. Mit Designer-Bettwäsche, maßgefertigter Ware und Wohnaccessoires will sie sowohl Privatpersonen wie auch Geschäftskunden aus dem Bereich der Hotellerie und der Gastronomie ansprechen.

Vor 45 Jahren läutete die erste Bauhaus-Filiale das moderne DIY-Zeitalter auch in Österreich ein. Zum halbrunden Jubiläum kündigt der Spezialist für Haus und Garten – dort wo notwendig – ein Facelift für bestehende Fachzentren an. Weitere Standorte seien in Planung. Demnächst soll auch ein „moderner Online-Shop“ freigeschaltet werden.