Ringstraßen-Immo-Deal

Eigentümerwechsel bei der ehemalige Frucht- und Mehlbörse am Wiener Schottenring. Der generalsanierte Prestigebau wurde für den offenen Immobilienfonds „Real Invest Austria“ von der Bank Austria Real Invest Immobilien KAG erworben. Die Verhandlungen und der Verkaufsprozess sind im Auftrag der Eigentümer von der Wiener CBRE-Dependance begleitet worden. Der Kaufpreis liegt laut Aussendung des Immobilienspezialisten im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Nach der Generalsanierung und dem Dachgeschoßausbau – beides wurde 2014 abgeschlossen – verfügt das Haus am Ring über 9.800 Quadratmeter Fläche. Das Objekt sei nahezu komplett vermietet, meldet CBRE. Mieter seien eine Anwaltskanzlei sowie ein internationales Beratungsunternehmen.

XXL-Investments im Hoch

Der Deal bestätigt den Wiener Trend –  hin zu großvolumigen Investments, meint Georg Fichtinger, Head of Investment Properties bei CBRE Österreich. Für 2016 geht er in summa von einem neuen Rekordergebnis aus. Einige attraktive Objekte würden zudem noch auf Investoren warten. „Auch, wenn die Renditen leicht nachgeben, so sind sie im internationalen Vergleich noch interessant“, so der Experte, der auch für den Verkaufsprozess am Schottenring 19 verantwortlich gezeichnet hat.


AutorIn:

Datum: 09.11.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Für Anleger der Immofinanz ist jetzt eine Dividende von 6 Cent je Aktie fix. Es werden in Summe rund 58 Millionen Euro ausgeschüttet.

Die Immobilieninvestmentgesellschaft Wienwert begibt eine neue Anleihe mit einem Emissionsvolumen von bis zu 5 Millionen Euro, mit 3,75 Prozent Zinsen pro Jahr und einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro.

Sowohl die Analysten der Baader Bank als auch von Kepler Cheuvreux haben die CA Immo auf ihrer Kaufliste. Vor kurzem hat die CA Immo bekanntgegeben, in Frankfurt 2.100 weitere Quadratmeter Bürofläche im Tower 185 vermietet zu haben.

Der Vorstand der an der Börse Wien notierten S Immo AG hat am 28. September 2016 beschlossen, ein Aktienrückkaufprogramm zu starten.

Deutschlands größter Baukonzern Hochtief zieht eigene Aktien ein: Die 5.009.434 Stück entsprechen 7,2 Prozent des Aktienkapitals von Hochtief.

Wechselkursbereinigt ist das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten an private Haushalte seit der de facto-Verhängung des Neuvergabe-Stopps durch die Finanzmarktaufsicht im Herbst 2008 um 26,26 Milliarden Euro bzw. 57,7 Prozent zurückgegangen.

Die Erste Immobilien KAG hat den ersten nachhaltigen Immofonds aufgelegt, den „Erste Responsible Immobilienfonds“. In der Kapitalsammelphase bis 30.9.2016 werden 100 Mio. Euro eingesammelt. Angelegt wird nach nachhaltigen Aspekten, wie Umweltverträglichkeit, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit – frei nach dem Motto: „Planet, People & Profit“.