RWA-Konzern: stabile Leistung trotz Krisen

Der konsolidierte Gesamtumsatz des RWA-Konzerns lag 2014 bei 2,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem Minus von 7,3 % im Vergleich zu 2013. Mit dieser Entwicklung zeigt man sich im Konzern aber zufrieden, steht man doch vor einem "schwierigen wirtschaftlichen Umfeld".

RWA © RWA

RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf: "Wir sind mit der Konzernentwicklung sehr zufrieden".

Auch das EGT sank: von 34,5 Mio. Euro im Jahr 2013 auf 29,5 Mio. Euro 2014. Im RWA-Konzern ging der Nettogewinn 2014 von 30,88 auf 25,64 Millionen Euro zurück, in der AG sank der Jahresüberschuss (vor Rücklagen) von 22,7 auf 13,24 Millionen Euro. Für die Rückgänge verantwortlich seien einerseits ein schwieriges Energiegeschäft aufgrund des milden Winters, andererseits die Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Geschäftsentwicklung des Beteiligungsunternehmens Austria Juice, dem Handelsembargo und die Abwertung der ukrainischen Landeswährung weh taten.

Herausforderungen auf vielen Ebenen

Die Eigenkapitalquote konnte 2014 von 49,5 auf 51 Prozent gesteigert werden. Das Gearing – die Nettofinanzverschuldung – liegt bei 16 Prozent. „Das Jahr 2014 war auf vielen Ebenen herausfordernd und stellte uns immer wieder auf die Probe. Wir konnten auf negative Entwicklungstendenzen jedoch frühzeitig reagieren und sind vor diesem Hintergrund mit der Konzernentwicklung sehr zufrieden“, so RWA-Generaldirektor Reinhard Wolf.

"Enttäuschende Nachfrage"

Der Handel mit Baustoffen, Konsumgütern sowie Landmaschinen war laut Generaldirektor Wolf von einer "enttäuschenden privaten Konsumnachfrage sowie einer geringen Investitionsbereitschaft geprägt." Stark gefallene Preise wirkten sich hingegen auf das Agrar- und Energiegeschäft aus. Der milde Winter führte zudem zu einem geringeren Heizbedarf und damit zu einem Mengenrückgang, so das Unternehmen. Der Umsatz im Energiebereich des RWA-Konzerns sank in erster Linie preisbedingt um 12,8 Prozent auf 913,5 Mio. Euro.

Bau- und Garten erfreulich

Erfreut ist man über die Entwicklung im Bereich Bau- und Garten. Während die österreichweite Bau- und Heimwerkerbranche unter einem realen Umsatzrückgang von 1,7 Prozent litt, verzeichnet die RWA in dem Sektor ein Umsatzplus von 2,7 Prozent.


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Datum: 23.04.2015

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