S Immo kauft OMV HQ

Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG hat das von der IC Projektentwicklung entwickelte neue Head Office der OMV AG sowie das am gleichen Gelände liegende Hotel Courtyard Marriott erworben

Die Transaktion erweitert das Portfolio der Sparkassen Immobilien AG um ein hervorragendes Objekt mit einem nachhaltigen, starken und renommierten Mieter.

Die neue Konzernzentrale der OMV AG - eines der größten börsenotierten Industrieunternehmen Österreichs und der führende Öl- und Gaskonzern Mitteleuropas - befindet sich auf dem Gesamtareal VIERTEL ZWEI, welches zwischen der Krieau und dem Messegelände gelegen ist, und einen der meist versprechenden Bürostandorte Wiens darstellt.

Der U2-Anschluss ist in unmittelbarer Nähe, und der Handelskai, sowie die Autobahnen A4, A22 und A23 schnell erreichbar. Das Projekt, welches eine Gesamt-Mietfläche von über 47.000 m2 bietet, wurde im Jänner 2009 fertig gestellt und mit dem DIVA Award ausgezeichnet.

Die OMV AG hat ihre neue Konzernzentrale bereits übernommen und wird den Betrieb und ihre Mitarbeiter in den kommenden Monaten übersiedeln. Gleichzeitig hat die Sparkassen Immobilien AG das im Areal gelegene Hotel Courtyard Marriott, ein Vier-Sterne-Haus mit 251 Zimmern und Suiten, miterworben. Das Hotel profitiert besonders von der umliegenden Nachbarschaft der Bürogebäude und der Messe Wien.

Parallel zum Kauf des neuen OMV-Head Office wurde Einigung darüber erzielt, den Verkauf der bisherigen OMV-Zentrale an die BLM-IG Bauträger GmbH im ersten Halbjahr 2009 abzuschließen. Das Gebäude befindet sich am Otto-Wagner-Platz 5 im neunten Wiener Gemeindebezirk nahe dem Uni-Campus "Altes AKH" und dem Gebäudekomplex der Oesterreichischen Nationalbank. Über Details der Verträge und die Kaufpreise wurde bei beiden Transaktionen Vertraulichkeit vereinbart.

Ernst Vejdovszky, Vorstand der Sparkassen Immobilien AG, fasst die jüngsten Transaktionen zusammen: "Wir behalten langfristig den renommierten, starken Großmieter OMV in einem neuen, herausragenden Objekt höchster Qualität und vermeiden mit dem Verkauf der alten OMV-Zentrale übliche technische Leerstände. Damit setzen wir unsere Strategie um, konservativ und langfristig ausgerichtete, stabile Werte für unsere Aktionäre zu schaffen."


Autor:

Datum: 09.03.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.

Der heimische Fensterproduzent präsentierte diese Woche seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr: Erfolge hätten in fast allen Europamärkten erzielt werden können, heißt es seitens Internorm. Das Plus beim Auftragseingang in der Höhe von fünf Prozent schlägt sich in der Umsatzentwicklung nieder. Dieser kletterte den Konzernangaben zufolge von 307 Millionen Euro (2015) auf 322 Millionen Euro. Im heurigen Jahr soll die Investitionsquote deutlich angehoben werden.