S Immo verkauft Objekte und macht Gewinn

16 Objekte hat die börsennotierte Immobiliengesellschaft im 1. Halbjahr 2012 um 97,4 Millionen Euro verkauft. Der Periodenüberschuss konnte um fast 50 Prozent auf 15,1 Millionen Euro gesteigert werden, das EBIT betrug 51 Millionen Euro.

Im 1. Halbjahr 2012 erwirtschaftete die S Immo in Summe ein Bruttoergebnis von 53,2 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 54,5 Millionen Euro). Der Immobilienbestand reduzierte sich auf Grund erfolgreicher Objektverkäufe. Die Mieterlöse betrugen 60,6 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 61,7 Millionen Euro). Die Erlöse aus Veräußerungen von 16 Objekten betrugen 97,4 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 18,4 Millionen Euro). Der Veräußerungsgewinn belief sich auf 5,8 Millionen. Nach einer deutlichen Reduktion der Verwaltungskosten im Vorjahr stieg das EBITDA auf 50,9 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 49,5 Millionen Euro). Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung machte im ersten Halbjahr 2012 4,7 Millionen Euro aus (1. Halbjahr 2011: 6,6 Millionen Euro). Das EBIT betrug 51,0 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 51,3 Millionen Euro).

Negatives Finanzergebnis, Periodenüberschuss
Das Finanzergebnis für die ersten sechs Monate betrug EUR -28,6 Millionen (1. Halbjahr 2011: EUR -32,0 Millionen) und enthielt einen nicht cashwirksamen Fremdwährungsverlust von EUR 1,8 Millionen. Insgesamt wurde das erste Halbjahr 2012 mit einem Periodenüberschuss von EUR 15,1 Millionen abgeschlossen (1. Halbjahr 2011: 10,1 Millionen Euro). Das entspricht einem markanten Plus von 49,3 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode in 2011. "Zur Halbzeit des Jahres 2012 läuft unser Geschäft voll nach Plan. Die S Immo ist weiter erfolgreich unterwegs", unterstreicht Friedrich Wachernig, Vorstand der S Immo.

Die Funds From Operations (FFO) erhöhten sich im ersten Halbjahr 2012 um 46,9 Prozent und betrugen 16,2 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 11,0 Millionen Euro). Das entspricht einer FFO-Rendite von 11,1 Prozent. Das Net Operating Income (NOI) belief sich im ersten Halbjahr 2012 auf 49,4 Millionen Euro (1. Halbjahr 2011: 50,2 Millionen Euro). Der Net Asset Value (NAV) laut Bilanz betrug nach Dividendenausschüttung per Quartalsultimo 7,00 Euro je Aktie (31.12.2011: 6,96 Euro je Aktie). Der EPRA-NAV, der innere Wert der Aktie berechnet nach den Standards der European Public Real Estate Association, lag bei 8,88 Euro je Aktie (31.12.2011: 8,70 Euro je Aktie).

Erste Group erhöht Beteiligung

Ende Juli wurde das Unternehmen informiert, dass die Erste Group Bank AG ihre Beteiligung an der S Immo AG auf über zehn Prozent erhöht hat. Holger Schmidtmayr, Vorstand der S Immo, zeigt sich erfreut: "Wir sehen diese Aufstockung nicht nur als Vertrauensbeweis unseres Kernaktionärs, sondern auch als Zeichen, dass die S Immo Aktie angesichts der aktuellen Differenz zwischen Börsenkurs und innerem Wert eine attraktive Investitionsmöglichkeit darstellt."

Im Juni 2012 soll erstmalig eine Dividende gezahlt werden. Dies stellt laut Unternehmen einen langfristigen Strategiewechsel dar und soll in den Folgejahren fortgesetzt werden.

Ausblick für die kommenden Monate
In den kommenden Monaten will das Unternehmen die besonders positive Stimmung am deutschen und österreichischen Immobilienmarkt nutzen und jährlich etwa fünf Prozent des Portfolios mit einem Gesamterlös von mindestens 100 Millionen Euro veräußern. Mit den Verkäufen, die im ersten Halbjahr 2012 realisiert wurden, ist dieses Ziel bereits nahezu erreicht.


Autor:

Datum: 27.08.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.

Die angekündigte Rochade ist unter Dach und Fach: Wie die conwert Immobilien Invest SE heute, den 2. November, bekannt gab, ist der Verkauf eines Gutteils ihres Gewerbeimmobilienpakets an einen Immobilien-Spezialfonds der HanseMerkur Grundvermögen unterschrieben. Die Neo-Eigentümer verfügen somit über 34 Büro- und Handelsimmobilien mit einer Gesamtnutzfläche von rund 200.000 Quadratmeter. Dafür haben sie 331 Millionen Euro locker gemacht – eine Summe leicht über den Buchwerten der Immobilien, wie es laut conwert-Aussendung heißt.

Milchriese mit neuem Logistikzentrum: Der zentrale Berglandmilch-Standort in Aschbach Markt im Mostviertel verfügt künftig über 20.700 vollautomatisch bedienbare Palettenstellplätze. Damit hat man auf insgesamt 28.000 aufgestockt. Das neue Lager werde noch diesen November hochgefahren, sagt Berglandmilch-Geschäftsführer Josef Braunshofer. In Summe wurden 20 Millionen Euro investiert.

1996 startete Baumit mit drei Mitarbeitern am kroatischen Markt. Zwei Dezennien später werden von der auf 57 Personen angewachsenen Unternehmenstochter mittlerweile jährlich rund 4.000 Häuser mit Wärmedämmverbundsystemen ausgestattet, meldet die Firma anlässlich der Jubiläumsfeier in Zagreb. Laut den letzten Zahlen aus 2015 belief sich der Umsatz auf 14 Millionen Euro. Nächstes Ziel von Baumit Kroatien: die Marktführerschaft.

Dass der Wiener Fenster- und Türenhersteller Hrachowina nach über einhundert Jahren seinen Gründungsstandort verlassen wird, ist seit längerem bekannt. Der für diesen Herbst angekündigte Standortentscheid wird sich nun weiter vertagen, wie Geschäftsleiter und Prokurist Peter Frei (Bild) heute in einer Aussendung mitteilt. Die verlängerte Standortsuche sei demnach einem „weitreichenden Optimierungsprozess“ geschuldet: zwei Standorte würden dem Unternehmen zufolge immer „wahrscheinlicher“. Favorisiert wird dabei das östliche Österreich. Die Produktion soll laut Plan im Frühjahr 2018 anlaufen.

Konzept-Kick-off: Das Fertighauszentrum wird zum Allround-Kompetenzzentrum für den Bau- und Immobilienmarkt weiterentwickelt. Der Baustart ist für das nächste Frühjahr geplant. In Summe will Mastermind Erich Benischek (links im Bild) rund 30 Millionen Euro investieren.