Immofinanz baut Shopping Center-Schiene aus

Die Immofinanz expandiert mit ihrer Shopping Center-Marke Vivo!. Das nächste Einkaufszentrum wird in der polnischen Stadt Krosno entwickelt, wie das Unternehmen heute meldet. Der Baustart soll in Kürze erfolgen. Zur Eröffnung wird den Retailern eine Fläche von 21.000 Quadratmetern zur Verfügung stehen, geplant sind 60 Shops. In Summe fließen 34 Millionen Euro in das neue Objekt. – Bis dato ist man am Polen-Markt mit zwei Standorten vertreten.

Die Vorvermietung sei erfolgreich angelaufen, heißt es dazu aus dem Immofinanz-Headquarter. Fix zugesagt hätten bereits Big-Player wie H&M, Media Markt oder Helios Cinema. Die Eröffnung ist für das vierte Quartal 2017 geplant.

Auch Rumänien im Visier

Damit nicht genug: Schon hat das Unternehmen die nächste Expansionswelle angekündigt. Im Visier ist diesmal Rumänien. Alle vier dort angesiedelten Einkaufszentren würden laut Firmeninformationen einem Rebranding unterzogen: Polus Center Cluj soll zu Vivo! Cluj umgerüstet werden. Aus dem Maritimo Shopping Center Constanta wird Vivo! Constanta, Pitesti Mall heißt künftig Vivo! Pitest. Und das Gold Plaza Baia Mare wird zu Vivo! Baia Mare. Die Center-Umbauten – in Summe sind 147.000 Quadratmeter voll vermietete Fläche betroffen – dürften 2017 abgeschlossen sein.  

„Wir setzen bei der Expansion unseres Einzelhandelsportfolios überwiegend auf mittelgroße und kleinere Städte. Für diese sind die Vivo! Einkaufszentren aufgrund ihrer Größe und ihres Angebots optimal geeignet“, sagt Dietmar Reindl, COO der Immofinanz, der aufgrund des standardisierten Center-Konzepts mit steigenden Synergien und mehr Kosteneffizienz rechnet. Und zwar „für unsere Mieter und für uns als Vermieter“, wie er betont.

Vivo! ist die Immofinanz-Marke für Shopping Center. Diese sind für Städte mit einem Einzugsgebiet von mindestens 200.000 Einwohnern konzipiert. Die Shopping Center sind meist eingeschoßig gebaut und zeichnen sich laut Konzern durch einen hohen Wiedererkennungswert aus. Die ersten Center wurden in den Jahren 2014 und 2015 in Polen eröffnet. 


AutorIn:

Datum: 20.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Märkte

Good News von den heimischen Möbelproduzenten: Im ersten Halbjahr konnte laut der Berufsgruppe Holzindustrie, angesiedelt im Fachverband der Holzindustrie in der WKO, ein Produktionsplus von 6,9% erzielt werden. Das Fertigungs- und Absatzvolumen ist damit auf 927,8 Millionen Euro gestiegen. Ganz oben in der Statistik angesiedelt sind Laden- und Küchenmöbel (plus 14,1 % bzw. 12,8 %). Auch bei Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln aus Holz wurde ein zweistelliges Plus (10,9 %) registriert.

Positives Echo aus München: Laut Michael Ehlmaier, Geschäftsführender Gesellschafter von EHL Immobilien, sei das Interesse am rot-weiß-roten Standort und seinen Playern bei der nun zu Ende gegangenen Expo Real so groß wie schon lange nicht mehr gewesen. Gleichzeitig hätten die heimischen Immobilienunternehmen einen starken Auftritt hingelegt, der ihn an Zeiten des großen Zentral- und Osteuropabooms denken lässt.

Der österreichische Markt für kommerzielle Immobilien ist laut jüngstem Bank Austria Real Estate Report für Österreich nach wie vor sehr attraktiv. Im Gesamtjahr 2016 könnte mit 3,9 Milliarden Euro bei kommerziellen Immobilien ein zumindest ähnlich hohes Investitionsniveau wie im letzten Jahr erreicht werden.

Durchschnittlich 204.000 Euro kostete ein Einfamilienhaus in Österreich im 1. Halbjahr 2016, so das Maklernetzwerk Re/Max. Das Bundesland Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Anzahl der Verkäufe und beim Verkaufs-Volumen.

Im Versuch, die konjunkturellen Folgen des Brexit-Votums abzufedern, bereitet die britische Regierung ein Maßnahmenpaket zur Förderung der Wohnimmobilienwirtschaft vor.