Bauarbeiten für Parkapartments am Belvedere im Plan

Signa errichtet das erste Projekt von Renzo Piano in Österreich. Im neuen Stadtteil Quartier Belvedere entstehen mehr als 340 Wohnungen, direkt daneben baut Signa, in Kooperation mit der Hyatt Gruppe, das Lifestyle-Boutique-Hotel Andaz Am Belvedere Vienna. Die Bauarbeiten für die beiden Projekte schreiten seit dem Baustart im Februar 2016 zügig voran.

Im Stadtteil „Quartier Belvedere“ errichtet Signa die von Stararchitekt Renzo Piano geplanten Parkapartments am Belvedere. Es werden hier mehr als 340 Wohnungen, darunter 23 besondere Selection Apartments, entstehen. Die Fertigstellung ist ab dem vierten Quartal 2018 geplant.

Direkt daneben realisiert Signa, gemeinsam mit der Hyatt Gruppe, das Lifestyle-Boutique-Hotel Andaz Am Belvedere Vienna, das im ersten Quartal 2019 eröffnen soll. Michael Ludwig, Wiener Wohnbaustadtrat, und Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Signa, informierten im Rahmen eines Baustellen-Pressegesprächs über das Gesamtprojekt und den Baufortschritt.

„Mit Renzo Piano haben wir einen der renommiertesten Architekten an Bord. Er ist für das Landmark-Building ,The Shard’ in London bekannt und zeichnet für die Gestaltung des Centre Pompidou in Paris ebenso wie für den Potsdamer Platz in Berlin verantwortlich“, erklärte Stadlhuber. Die Parkapartments am Belvedere sind das bisher erste Projekt von „Renzo Piano Building Workshop”, das in Österreich errichtet wird.

Vielfältige Grundrisse und Wohnungsgrößen

Renzo Piano habe eine einzigartige Säulenkonstruktion geschaffen, die die Gebäude hoch über die Dächer von Wien hebt und einen traumhaften Ausblick über die Stadt schaffe. „Durch die vielfältigen Grundrisse und Wohnungsgrößen adressieren die Parkapartments unterschiedliche Lebensentwürfe, Familienkonstellationen und Altersgruppen und eignen sich sowohl als Eigenheim als auch als Wohninvestment”, heißt es bei der Signa.
 
Direkt daneben errichtet Signa gemeinsam mit der Hyatt Gruppe das Hotel Andaz Am Belvedere, das ebenfalls von Piano entworfen wurde. Das Lifestyle-Boutique-Hotel (Rendering zu sehen) mit 303 Zimmern hat einen 2.200 m² großen Konferenzbereich inklusive Ballsaal und werde mit einer Skybar im 16. Obergeschoß und wunderschönem Ausblick auf Wien begeistern.

Investitionen von mehr als 1 Mrd. Euro in Wien

Signa investiert derzeit weit über eine Milliarde Euro in Immobilienentwicklungen in Wien.

Signa hat nach eigenen Angaben in den ersten 16 Jahren des Bestehens nun bereits ein Immobilienvermögen von über sechs Milliarden Euro und ein  Umsatzvolumen der Retailbeteiligungen von mehr als drei Milliarden Euro. Man sei damit zu einem Unternehmen europäischen Formats aufgerückt.

Die Gruppe umfasst zwei zentrale Kerngeschäftsbereiche: Signa Real Estate besitzt und managt ein umfassendes Bestandsportfolio an außergewöhnlichen Immobilien und werde als kompetenter Partner im Fondsmanagement und als Immobiliendienstleister wahrgenommen.

Unter dem Dach der Signa Retail wiederum sind verschiedene stationäre und online Handelsunternehmen eigenständig nebeneinander aufgestellt (u.a. The KaDeWe Group, Karstadt sports, Joint Venture mit EATALY, online Outlet-Händler dress-for-less). Mit über 20.000 Mitarbeitern an mehr als 100 Standorten erzielt Signa Retail mit diesen Gesellschaften einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro pro Jahr.


Autor:

Datum: 02.10.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Im Juni 2016 startete Immobilien Funk im Auftrag der Stumpf Wohnprojekte mit dem Verkauf der 81 freifinanzierten Eigentumswohnungen im Projekt "Home 2" direkt am Handelskai. Heute wurden die ersten Schlüssel an 77 Neo-Eigentümer übergeben; eine Verwertungsrate von über 95 Prozent.

Vor knapp einem Jahr erfolgte in Wien Landstraße der Spatenstich, jetzt wurde seitens des Projektentwicklers zur Baustellenfeier für „The Ambassy Parkside Living“ geladen. Im Sommer 2018 sollen die Eigentumswohnungen bezugsfertig sein.

Dachgleiche für die Renzo Piano-Türme: Das zurzeit größte freifinanzierte Wohnprojekt der Bundeshauptstadt ist im Zeit- und Budgetplan. Laut Signa soll die Luxus-Wohnturmanlage und ein anschließender Hotelkomplex Anfang 2019 fertiggestellt sein.

Kürzlich erfolgte der Spatenstich für ein neues Wohnprojekt mit Miet- und Eigentumswohnungen der KIBB im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Bezugsfertig soll die Anlage laut den Projektentwicklern Anfang 2019 sein.

Film ab für die finale Bauphase 204 freifinanzierter Eigentumswohnungen im Grünen: Auf dem Terrain der ehemaligen Filmstudios in Wien Liesing luden die Projektpartner gestern zum traditionellen Baustellentermin. Mit dabei: Bauherren, Architekten, Investoren, Arbeiter, Projektpartner und die ersten Bewohner und Eigentümer. Was zu erfahren war: 65 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft.

Der Wohnungsmarkt in und rund um Wien bleibt angespannt. Das bekommt auch die niederösterreichische Landeshauptstadt zu spüren, wo aufgrund von Zuzug und guter Verkehrsanbindung die Zahl der Wohnungssuchenden weiter steigt. High-Quality-Objekte sind daher Mangelware – im Bereich Eigentum und besonders auch im Mietsegment. Mit dem Bau der Design-Wohnhausanlage „max.living“ will die Semper Constantia Immo Invest hier das Angebot erweitern. Motto: „Schöner als Kaufen“.

In einem Jahr wird das Wiener Wohnprojekt „Laendyard“, in Teilen ein Joint Venture von JP Immobilen und CA Immo an der Erdberger Lände, fertiggestellt sein. Schon gestern mischten sich im Rahmen der Gleichenfeier besonders viele Neo-Eigentümer unter die Projektpartner, Medienvertreter und Bauarbeiter. 93 Prozent der insgesamt 270 im Bau befindlichen Eigentums- und Vorsorgewohnungen an der Erdberger Lände seien bereits verkauft worden, wie Exklusivvermarkter JP Immobilien im Zuge der Begehung betont hat.

Das derzeit von der UBM-Tochter „Münchner Grund Immobilien Bauträger GmbH“ entwickelte Hotel- und Büroimmobilienprojekt wechselt nun im Rahmen eines Forward Deals für 190 Millionen Euro den Besitzer. Die Übergabe an einen offenen Spezialfonds der Real I.S.-Gruppe wurde für den Sommer 2018 vereinbart. Knapp 40 Prozent des Kaufpreises werden laut Konzerninformationen noch in diesem Jahr in die UBM-Kasse fließen.

Eine Turmbaustelle in der Krakauer Innenstadt wurde über Jahrzehnte zum Dauerzustand. Doch die Strabag macht dem Dämmerschlaf jetzt ein Ende. Für einen Investor wird an Ort und Stelle ein aus fünf Gebäuden bestehendes Geschäftszentrum, das Unity Centre, errichtet. Geschätzte Kosten: rund 89 Millionen Euro. Wo jetzt noch der unvollendete Bau steht, soll das höchste Gebäude der Stadt in die Höhe wachsen.