Skyline für St. Pölten

Emrich Consulting präsentierte vor kurzem seine Hochhausstudie für St. Pölten. Diese bildet die Grundlage für eine allfällige Ausweisung von Hochhauszonen im örtlichen Raumordnungsprogramm

Im Rahmen eines Workshops präsentierte im Jänner 2009 das Raumplanungsbüro Emrich Consulting seine Hochhausstudie für St. Pölten im Rathaus.

So wie in anderen europäischen und österreichischen Städten sind auch in St. Pölten Hochhäuser wieder zu einem städtebaulichen Thema geworden. Deshalb stellt sich die Frage, ob in St. Pölten Hochhäuser überhaupt vertretbar sind und wenn ja, unter welchen Rahmenbedingungen, für welche Nutzungen und an welchen Standorten. Hochhäuser dürfen nicht Selbstzweck sein, sondern sollen die räumlichen und funktionalen Entwicklungsziele der Stadt unterstützen, und sowohl für die Stadt als Ganzes als auch für das jeweilige Umfeld den gewünschten sozialen und urbanen Mehrwert bringen.

Hochausstudie
Um dieser Frage nachzugehen, hat die Landeshauptstadt St. Pölten das Raumplanungsbüro Emrich Consulting mit dem Erarbeiten einer Hochhausstudie beauftragt. Das hier präsentierte Ergebnis stellt einerseits eine gute Grundlage für eine weitere breite Diskussion dar und bringt andererseits wichtige Kriterien für die Weiterentwicklung der Hochhausthematik in St. Pölten.

Mit der 17. Novelle des NÖ Raumordnungsgesetzes und 8. Novelle der NÖ Bauordnung 1996 wurden weitreichende Gesetzesänderungen/Beschränkungen hinsichtlich der Anordnung von Hochhäusern in den Siedlungsgebieten Niederösterreichs eingeführt. Die Hochhaustudie bildet daher auch die Grundlage für eine allfällige Ausweisung von Hochhauszonen im Örtlichen Raumordnungsprogramm.
Quelle: www.st-poelten.gv.at/


Autor:

Datum: 22.02.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Nahe an der Oberen alten Donau, inmitten von sehr viel Grün zieht die Buwog 96 freifinanzierte Eigentumswohnungen hoch. Diese Woche wurde mit 150 Projektpartnern (im Bild) Richtfest gefeiert. Die Anlage in Wien Floridsdorf soll im April 2018 bezugsfertig sein.

Nicht nur an den Rändern verändert Wien sein Gesicht. Auch im Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof fahren die Bagger auf. Das rund 75 Hektar große Areal wird bis zum Jahr 2025 als Wohn- und Bürogebiet neu in Wert gesetzt. Mit dem Spatenstich für „Nord Star Living“ hat die Strabag Real Estate dort auch ihr nächstes Wohnprojekt in der Ernst-Melchior-Gasse am Start.

Vor einigen Wochen wurde das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“ in der niederösterreichischen Landeshauptstadt präsentiert. Dieser Tage wurde mit den Arbeiten für den ersten Bauteil begonnen. In Summe werden vom Immobilienentwickler Corag rund 40 Millionen Euro investiert. Mit der Vermietung soll noch diesen Sommer begonnen werden.

Der deutsche Immobilienentwickler Vestwerk macht Nägel mit Köpfen: In der Mariahilferstraße 110 erfolgte dieser Tage der Spatenstich für das gemischt genutzte Projekt „Kronenhaus“. Bis Mitte 2019 entstehen in der zentralen Shoppingmeile 34 Serviced Apartments. Zusätzlich werden auf insgesamt drei Stockwerken rund 2.100 Quadratmeter Retailfläche für einen Großmieter realisiert. Wertvolles Gut: Sehr viel Grün in Citylage.

Niederösterreichs Landeshaupstadt wächst, Wohnraum ist mittlerweile Mangelware. Jetzt entwickelt im St. Pöltner Entwicklungsgebiet „Gesundheitsbezirk“ die in Wien beheimatete Corag das Wohnbauprojekt „Quartier Zentral“. Mit an Bord: Die Semper Constantia Immo Invest GmbH, die für die VBV – Vorsorgekasse in eine hochwertige Wohnanlage mit viel Grün- und Spielfläche investiert, und die Erste Immobilien KAG, die bei einem Wohnprojekt mittlerer Preisklasse dabei ist.

Zwei neue Türme für die Grachtenmetropole: Züblin zeichnet für zwei neue Hochhaustürme am nördliche Ufer des Flusses IJ im Amsterdamer Stadtteil Overhoeks verantwortlich. Errichtet werden beim Projekt „Congreshotel & Residential Tower Overhoeks“ ein 110 Meter hoher Hotelturm mit 579 Zimmern sowie ein 101 m hoher Wohnturm mit rund 230 Apartments. Noch im Mai werden die Arbeiten aufgenommen, heißt es in einer Aussendung der Strabag SE. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant.

Beim neuen Cityhotspot rund um den Nordbahnhof realisiert Signa mit dem Austria Campus auf rund 300.000 Quadratmetern Bruttogeschoßfläche einen durchmischten Businessstandort. Für das neue Quartier – als Stadt in der Stadt konzipiert –, das im nächsten Jahr fertiggestellt werden soll, meldet das Immobilienunternehmen jetzt drei sehr unterschiedliche Mieter: Das Budget Designhotel Roomz, einen Sonneninsel Kindergarten sowie den Lebensmitteldiscounter Hofer.

Eine breite Zone außerhalb des Wiener Gürtels – zwischen Wienfluss und Währing – wird als Wohngebiet immer beliebter. Das ruft auch immer mehr Immobilienentwickler auf den Plan. Auch die Rustler Gruppe ist verstärkt vor Ort. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, wird ab 2018 in Wien 15 und Wien 16 noch mehr neuer Wohnraum geschaffen.

Die oberösterreichische Consulting Company meldet starkes Käuferinteresse beim Wiener Projekt Arndtstraße. Kurz vor Baubeginn seien bereits 95 Prozent der Wohnungen verkauft, aktuell wären nur mehr zwei der 38 Einheiten im Erweiterungsteil des „wohn:park:zwölf" verfügbar.