Smart City Aspern

Die Stadt Wien und der Technologiekonzern Siemens setzen sich jetzt mit einer wegweisenden Idee dafür ein, die Seestadt zum internationalen Kompetenzzentrum und Vorzeigeprojekt für den Einsatz intelligenter Energiesysteme im urbanen Raum zu machen.

Siemens Österreich und Stadt Wien wollen Forschungs-Hotspot verwirklichen

Mit einer Gesamtfläche von 240 Hektar zählt die Seestadt Aspern zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Europas. Die Stadt Wien und der Technologiekonzern Siemens setzen sich jetzt mit einer wegweisenden Idee dafür ein, die Seestadt zum internationalen Kompetenzzentrum und Vorzeigeprojekt für den Einsatz intelligenter Energiesysteme im urbanen Raum zu machen.

"Energie- und Klimafragen sind nicht nur gesellschaftliche Herausforderungen, sondern hinsichtlich Forschung und Technologie ein zentraler Motor für wirtschaftliche Entwicklungen und damit für die Arbeitsplätze der Zukunft. Die Stadt Wien setzt sich bereits seit Jahren ganz gezielt für den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger und die Schaffung innovativer Versorgungslösungen ein. Ich begrüße das Konzept von Siemens sehr und bin stolz darauf, mit der Seestadt Aspern einen Standort bieten zu können, der uns die Möglichkeit gibt, eine Smart City im "Echtbetrieb" zu erforschen“, so Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Die Seestadt Aspern soll damit zu einem Markstein werden, der eine internationale Vorbildwirkung für den Einsatz intelligenter Energiekonzepte der Zukunft hat. Es wird damit heute nicht nur die Stadttechnologie von morgen, sondern auch von übermorgen entwickelt. Damit entsteht die Möglichkeit, eine Vorreiterrolle in der intelligenten Stadtentwicklung einzunehmen.

Smart City Aspern, Smart City Wien
Gekoppelt mit intelligenten Mobilitätsangeboten und einer noch besseren Vernetzung der öffentlichen Verkehrsträger soll die Seestadt Aspern auf diese Weise zur Stadt der Zukunft mit internationaler Vorbildwirkung werden. Ziel des zukunftsweisenden Konzepts ist neben der Erreichung der europäischen Klimaziele und der Reduktion der Erderwärmung auch die Erforschung des Nutzerverhaltens in einem intelligenten Netz. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Bauträgern sollen Gebäude unterschiedlicher Nutzungen (z. B. Wohn- und Bürogebäude) nach höchsten ökologischen Standards in der Seestadt errichtet werden.

Die Seestadt Aspern setzte von Anfang an ihren Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und innovativen Energielösungen in der Stadtentwicklung. Das erste Immobilien-Projekt wird bereits umgesetzt: Mit dem Technologiezentrum Aspern IQ entsteht derzeit eine der energieschonendsten Gewerbeimmobilien der Stadt. Nach seiner Fertigstellung im September 2012 wird das Aspern IQ mehr Energie produzieren als es verbraucht.

Mit der Entwicklung ihrer "Smart City-Vision" zielt die Stadt Wien auch für den gesamten Standort Wien darauf ab, zukunftsfähige Antworten für eine Energieversorgung und Mobilität der Zukunft zu geben. Mit Erfolg: Erst kürzlich wurde die Donaumetropole von einem US-amerikanischen Klimastrategen zur "smartest city of the world", also zur Stadt mit der weltweit besten Kombination aus Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Lebensqualität gekürt.

Bezahlte Anzeige


Autor:

Datum: 21.05.2012

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Die Rustler Gruppe meldet den Vermarktungsstart für das in Sanierung stehende Wohnprojekt „City Corner M 139“ in Wien Margareten. Die 26 freifinanzierten Wohnungen sollen im Herbst 2018 bezugsfertig sein.

Vom Büro zum Hotelhochhaus: Die Novum Hotel Group und Immofinanz bauen den bestehenden Office-Standort neben den Twin Towers am Wienerberg zum "Holiday Inn Vienna – South" um. Geplant sind 201 Zimmer, plus Frühstücksrestaurant im 22. Stock. Eröffnet werden soll der neue Komplex Anfang 2019.

Die oberösterreichische Consulting Company startet mit der Vermarktung ihres nächsten Wien-Projekts in der Arndtstraße in einem zentralen, infrastrukturell gut erschlossenen Teil des zwölften Wiener Gemeindebezirks. Neben dem zuletzt eröffneten "wohn:park:zwölf" errichtet der Immobilienentwickler 38 Wohnungen mit insgesamt gut 2.000 Quadratmeter Wohnfläche. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2017 vorgesehen, die Fertigstellung soll im Herbst 2018 erfolgen.

Vorläufiges Ende für ein ambitioniertes Projekt in der Ländle-Landeshauptstadt: Wie die Betreiberpartner Ende letzter Woche in einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten, ist die geplante Seestadt in ihrer jetzigen Form Geschichte. Die Vertreter machten für das nunmehrige Aus wirtschaftliche Gründe geltend.

Nomen est omen: Die 6B47-Deutschlandtochter setzt in die Schmuckmetropole Pforzheim ihr eigenes „GoldStück“. Auf einem über 3.000 Quadratmeter großen Grundstück soll laut Unternehmensaussendung bis 2019 ein gemischt genutztes Quartier mit Wohn- Hotel- und Gewerbeflächen (insgesamt 10.700 Quadratmeter Bruttogeschossfläche) realisiert werden. Baubeginn ist im nächsten Sommer, für das „Goldstück“ in der boomenden Second-City wurden laut der 6B47 Germany GmbH rund 25 Millionen Euro reserviert.

Dacapo für den oberösterreichischen Objektentwickler am Wiener Immo-Markt: Die Consulting Company (CC) ist mit dem offiziellen Spatenstich in das Projekt „Steinterrassen“ in der Leyserstraße in Wien 14 gestartet. Gebaut werden 70 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sowie ein Kindergarten. Die dort bestehende Polizeiinspektion wird neu errichtet. Auch Ordinationsflächen sind geplant. Fertiggestellt soll die Anlage laut Unternehmensaussendung im Jahr 2018 sein.

Die Kallco-Gruppe baut 325 frei finanzierte Wohnungen in Wien Simmering. Das neu entstehende Quartier 11 soll nicht nur in eine naturnahe Umgebung eingebettet werden. Mit dem eigenentwickelten Energiekonzept „Klima Loop“ favorisiert man eine grüne und entsprechend kostensparende Variante. Die dazu notwendigen Tiefenbohrungen haben bereits begonnen. Die ersten Mieter sollen davon bereits 2018 profitieren können.

Kick-off für das Projekt „Karree Korneuburg“: Die NOE Immobilien Development AG (NID) errichtet am Korneuburger Hauptplatz 71 Wohnungen sowie Büro- und Geschäftsflächen. Das Ensemble aus historischer Bausubstanz und einem Neubau soll dem Zentrum ein neues architektonisches Gesicht geben. Die Fertigstellung ist für April 2018 beanraumt.

Der Wiener Zinshausmarkt ist im Dauerhoch. Neben gewerblichen und privaten Investoren tummeln sich Stiftungen und institutionelle Anleger am City-Markt. Besonders gefragt seien laut Brancheninsidern innerstädtischen Liegenschaften, wo eine auf konservative Veranlagungsmodelle abzielende Klientel naturgemäß die höchsten Renditen und Wertzuwächse erwarten könne. Doch attraktive Angebote sind derzeit Mangelware – mit wenigen Ausnahmen. Mit einem revitalisierten Objekt in der Josefstadt ist nun die CPI Immobilien Gruppe diesen Herbst am Start.