So wird das Bau-Jahr 2013

Eines steht fest: 2013 wird sicher nicht einfach. Was zahlreiche heimische Experten und Entscheidungsträger der Bauwirtschaft für das Wirtschaftsjahr prognostizieren, erfahren Sie hier auf immonet.at.

Rückzug bei der Wohnbau-Förderung, allgemein geringe Investitionsfreude, knappe Börsen der öffentliche Hand - Das erwartet die Bauwirtschaft im Jahr 2013. Immonet.at fragte bei Experten und Entscheidungsträgern der Bauwirtschaft nach deren Meinung und Prognose: Welche Kernthemen wird die Bau- und Immobilienbranche im Jahr 2013 ganz besonders beschäftigen? Welche Erwartungen haben Sie für das kommende Jahr?

STRABAG SE © STRABAG SE

Der Blick nach innen

"Um auch zukünftig erfolgreich am Markt zu agieren, ist es wesentlich, den Markt laufend zu analysieren und das Unternehmen vorausschauend darauf auszurichten. Eines der Kernthemen für Bauunternehmen wird 2013 daher der Blick nach innen sein: STRABAG hat etwa vor Kurzem die Task Force STRABAG 2013ff gegründet, die die Möglichkeiten zur künftigen organisatorischen und strategischen Aufstellung des STRABAG Konzerns evaluiert. Weitere wichtige Faktoren zur Sicherung des langfristigen Fortbestandes eines Bauunternehmen sind die ausreichende Eigenkapitalausstattung, die Anhebung der internen Wertschöpfung, die noch stärkere Ausrichtung am Kunden und die Gewinnung technisch ausgebildeter Mitarbeiter."

Hans Peter Haselsteiner, CEO der STRABAG SE

KALLCO Bauträger Gruppe © KALLCO Bauträger Gruppe

Politischer Spuk am Wohnungsmarkt

"Die Immobilienbranche steht vor komplizierten Zeiten. Im Büro- und Wirtschaftsbau schaut es wenig rosig aus, aber auch der Wohnbau ist trotz guter Nachfrage nicht vor Gefahren gefeit. Der Rückgang der Wohnbauförderung trifft neben der Bauwirtschaft in erster Linie junge Familien, die ihre Wohnwünsche zurückstellen müssen oder auf den freien Markt angewiesen bleiben. Der Markt kann aber nicht Problemlöser für soziale Bedarfsdeckung zu sein, während sich die Wohnpolitik aus diesem Thema weitgehend zurückzieht, weil ihr das Geld ausgegangen ist. Es ist zu wünschen, dass der derzeitige politische Spuk, den privaten Wohnungsmarkt mit willkürlichen Mietobergrenzen zum Stellvertreter für eigenes Versagen zu machen, bald aufhört. Was wir nämlich nicht brauchen, ist ein Rückgang der Investitionsbereitschaft der Privatwirtschaft."

Winfried Kallinger, Geschäftsführer KALLCO Bauträger Gruppe

PORR © PORR

Möglichkeit (öffentlicher) Wohnbau

"2012 war kein leichtes Jahr für die Bauindustrie, viele Bereiche hatten mit Rückgängen zu kämpfen. Für das kommende Jahr gehe ich von einer heterogenen Entwicklung, mit allerdings positiver Grundstimmung aus. Zwar ist es verfrüht von einer allgemeinen Erholung zu sprechen, einige Sparten wie der (öffentliche) Wohnbau werden aber weiter interessante Möglichkeiten bieten. Schwieriger stellt sich die Situation im Gewerbe- und Bürobau dar, die unter der geringen Investitionsbereitschaft von Unternehmen und Anlegern leiden. Wichtig wird insbesondere die Finanzierungspolitik der Banken sein. Wenn es zu einer nachhaltigen Entspannung am Kreditmarkt kommt, würde das dem Hochbau insgesamt positive Impulse geben."

Karl-Heinz Strauss, Vorstandsvorsitzender PORR

ÖGNI © ÖGNI

Paradigmenwechsel und überraschende Ideen

"Nicht überraschend, bin ich davon überzeugt, dass Nachhaltigkeit ein Kernthema bleibt. Wir werden aber stärker in die Umsetzung gehen und dabei alle drei Ps des Paradigmenwechsel hin zur Nachhaltigkeit erleben: von den Produkten (also den nachhaltigen Gebäuden, den Blue Buildings) über die Veränderung der Prozesse bis hin zu Personen, welche die Chancen erkennen und das notwendige Wissen haben.
Konkret sind meiner Meinung nach im Jahr 2013 vier Punkte hervorzuheben: Der Bestand – er ist der Knackpunkt zur Erreichung der Klimaziele Die Vernetzung als Smart Buildings bzw. Smart Cities
Das ethische Handeln, weil die Branche genug hat von Korruption und negativer Stimmung Innovationen. Die Nachhaltigkeitswelle löst viel Positives aus, es wird Ideen und Produkte geben, von denen wir überrascht sein werden."

Phillip Kaufmann, Präsident Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft ÖGNI

Weinwurm © Weinwurm

Chancen durch Veränderung

"Mit dem neuen Energieausweis sind die Weichen klar in Richtung Energieeffizienz und erneuerbare Energietechnologien gestellt. Die im November 2012 im Amtsblatt veröffentlichte Energieeffizienzrichtlinie verpflichtet die öffentliche Hand zu einer jährlichen drei Prozent Sanierungsrate und fordert damit die Vorbildrolle insbesondere bei der energetischen Verbesserung des Gebäudebestands ein. Schwerpunkte im Qualifizierungsbereich (z.B. Build Up Skills) sorgen dafür, dass die Qualität der Ausführung mit der Qualität der Planung Schritt hält. Aspekte wie die Integration von erneuerbaren Energietechnologien in die Gebäudehülle und die Nutzung von dezentralen kleinen Blockheizkraftwerken gewinnen an Bedeutung, u.a. im Zusammenhang mit der Entwicklung von Smart Cities. Informations- und Kommunikationstechnologien sind wichtige Elemente für das Funktionieren dieser neuen städtischen Konzepte, entscheidend ist jedoch die Akzeptanz der Nutzerinnen und Nutzer. Wie immer gilt: nur der Wandel ist beständig und innovative Unternehmen nützen Chancen, die sich aus der Veränderung ergeben."

Susanne Geissler, Geschäftsführerin Österreichische Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB)

VASKO+PARTNER INGENIEURE © VASKO+PARTNER INGENIEURE

Qualität schlägt Preis
"Qualität, Nachhaltigkeit, ökologische Materialien, gesamtheitliche Konzepte, die Betrachtung der Lebenszykluskosten, Kostensicherheit, budgetentlastenden Finanzierungsvarianten der öffentlichen Hand, Spezialisierung auf der einen Seite – alle Leistungen aus einer Hand, auf der anderen Seite. Die Flut an gesetzlichen Vorschriften und unterschiedlichen Regelungen machen es Bauherren nicht leicht, ein Planer, der den Gesamtüberblick über ein Projekt behält, wird auch 2013 punkten können. Grundsätzlich bin ich davon überzeugt, dass die Qualität in der Bauwirtschaft letztlich gegenüber dem Preiskampf siegen wird. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass nachhaltig, sorgfältig geplante Projekte verstärkt gewünscht werden und nicht mehr nur auf den Billigstbieter gesetzt wird, mit endlos vielen Nachträgen und Nachverhandlungen über fehlende, qualitative Details.“
Wolfgang Vasko, Geschäftsführer Vasko+Partner Ingenieure

Hans-Werner Frömmel © Hans-Werner Frömmel

Fiskalische Anreize gefordert
"2013 wird ein schwieriges Jahr. Die Auswirkungen der Budgetkonsolidierung – Investitionskürzungen bei ÖBB, Asfinag und im Siedlungswasserbau, um nur ein paar zu nennen – werden sich 2013 stark bemerkbar machen. Wir werden alles daransetzen, im Zuge des Finanzausgleichs die Wohnbauförderung dort zu verankern, wo sie ihre ureigenste Aufgabe hat, nämlich in der Schaffung von leistbarem Wohnen. Dafür braucht es ein bundesweites Finanzierungskonzept, abgestimmt mit Bund und Ländern auf Grundlage konkreter wissenschaftlicher Bedarfserhebungen. Dazu fordern wir fiskalische Anreize wie steuerliche Absetzbarkeit bzw. Abschreibungsmöglichkeiten, Stadterneuerungsmodelle und einen Bauhandwerkerbonus, damit Privatkapital mobilisiert wird. Das ist gerade in Zeiten, wo öffentliche Bau-Aufträge zurückgehen, umso wichtiger."
Hans Werner Frömmel, Bundesinnungsmeister Bau, WKO

KMU Forschung Austria © KMU Forschung Austria

Wünsche ans Christkind

"2013 wird für die Bau- und Immobilienwirtschaft ein Superjahr: Die Umsatzsteuer auf Bauleistungen wird reduziert, der Handwerker-Bonus eingeführt und die Wohnbauförderung aufgestockt. Das Bestbieterprinzip hat sich endgültig durchgesetzt und dank eines deutlichen Rückgangs der Abgabenquote sowie steigender Kreditmittel zu günstigen Konditionen ist auch genug Geld da, den enormen Bedarf sowohl im Neubau- als auch im Sanierungsbereich zu finanzieren. Wünschen wird man sich ja wohl noch etwas dürfen!"
Walter Bornett, Geschäftsführer KMU Forschung Austria

Bilfinger © Bilfinger

Selektive Auftrags-Auswahl

"2013 ist statt Wachstum Konsolidierung angesagt. Bestimmender Faktor bleibt der Spardruck der öffentlichen Haushalte. Auch die Wirtschaft hält wegen der Unsicherheiten in der Konjunktur ihre Aufträge weiter zurück. Die Situation hierzulande ist aber deutlich besser als in den meisten osteuropäischen Ländern. Viele Bauunternehmen haben sich daher wieder dem österreichischen Markt zugewendet und die bereits bestehenden Überkapazitäten weiter erhöht. Erfreuliche Ausnahme ist der Wohnungsbau. Aus Angst vor Inflation investieren vor allem Private in Häuser und Wohnungen.
Die österreichische Bilfinger Baugesellschaft hat sich bereits auf einen intensiveren Wettbewerb vorbereitet und die Struktur gestrafft. Um Zeit und Kosten zu sparen, wird seit Kurzem Oberösterreich von Wien und Passau aus betreut. Entscheidend ist auch eine selektive Auswahl der Aufträge. Ich sage bewusst nein zu Projekten, die nicht in das Risikoprofil des Unternehmens passen. Gerade in der schwachen Konjunktur gilt es unnötige Risiken zu vermeiden. "
Ludger Koch, Geschäftsführer Bilfinger

M.O.O.CON © M.O.O.CON

Stärker Nutzer im Fokus

"Aus meiner Sicht sind es die Themen Lebenszykluskosten und neue Managementmodelle in der Immobilienwirtschaft. Wir müssen lernen, die Kosten, die eine Immobilie über den gesamten Lebensyzklus verursacht, zu berechnen und Akteure in der Immobilienwirtschaft zur Gesamtverantwortung zu animieren. Dies bedeutet, dass nicht nur der Entwickler, der Bauherr und der Architekt zu Beginn an einem Tisch sitzen, sondern auch der Nachhaltigkeitsexperte, der Facility Manager sowie der Experte für Lebenszykluskosten. Die Immobilie darf nicht nur bis zu Ihrer Errichtung, sondern muss über den gesamten Betrieb bis hin zu ihrem Um- oder Rückbau gedacht werden.
Persönlich wünsche ich mir sehr, dass wir in allen Immobiliendiskussionen stärker den Nutzer im Fokus haben. Wir müssen zuerst den Menschen verstehen, der ein Objekt nützt, bevor wir anfangen zu bauen."
Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Hochbau und Geschäftsführer von M.O.O.CON

HYPO NOE First Facility GmbH © HYPO NOE First Facility GmbH

Lösungen zu Energieeffizienz gefragt

"Kernthemen 2013 werden die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, und die damit einhergehende stärkere Bedeutung der Realwirtschaft sein – denn das bedeutet gesteigertes Interesse in das Investment Immobilien, und eine wirtschaftliche Erholung auch mehr Bedarf an Arbeitsflächen. Für den privaten Sektor wird die Finanzierung nicht mehr das größte Thema sein – allerdings ausschließlich bei entsprechender Vorvermietung. Denn sonst gibt es für Immobilienprojekte keine alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. Im öffentlichen Sektor rechne ich aber mit einem sehr starken Interesse an neuen Modellen, die die Verschuldung von öffentlichen Haushalten nicht erhöhen.
Ich erwarte mir recht viel von 2013 – oder vom Christkind? - , etwa, dass Business-Ethik nicht nur in Worten und auf Homepages, sondern auch im täglichen Handeln zum Tragen kommt.Außerdem, dass die Nachhaltigkeitsthemen wie Energieeffizienz /Klimaschutz, gepaart mit ökonomischen Kriterien, wie Betriebskosten-Optimierungen – nicht nur im Neubau, sondern verstärkt auch in Bestandsobjekten an Bedeutung gewinnen werden – und Investitions-Entscheidungen unter Berücksichtigung der Lebenszykluskosten getroffen werden. Da ist das Facility Management gefordert, Lösungen zu entwickeln und umzusetzen.Auch Vorbereitungen für die Umsetzung der Vorgaben der Energieeffizienz-Richtlinie werden auf der Tagesordnung stehen."
Susanne Schindler, HYPO NOE First Facility GmbH

Melzer/immonet.at © Melzer/immonet.at

Wahljahr 2013

"Niedrige Zinsen und ein entsprechendes wirtschaftliches Umfeld dürfte auch 2013 für volle Auftragsbücher bei Entwicklern von Eigentumswohnungen sorgen. 2013 ist ein Wahljahr. Es bleibt zu hoffen, dass die Politik dennoch von Vernunft geleitet wird und auf populitische Regulierungsphantasien und unfinanzierbare Steuergeschenke verzichtet."
Wolfgang Amann, Geschäftsführer IIBW - Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen GmbH

Österreichischer Fertighausverband © Österreichischer Fertighausverband

Nischen, Export, Engagement

"Spannend wird, wie sich das Krisenjahr Nummer fünf auf die Fertigbaubranche auswirken wird. Speziell private Bauherrn haben in den vergangenen Jahren Angespartes bevorzugt in sichere Werte, wie Haus und Grund investiert. Die Folge: Stabile Stückzahlen bei den Fertighausherstellern und leicht steigende Umsätze. Fraglich ist, ob sich 2013 diese Entwicklung vor dem Hintergrund sinkender Beschäftigungszahlen fortsetzen wird. In diesem Zusammenhang besser abgesichert scheinen jene Fertighausfirmen, die sich in einer Nische klar positionier haben oder durch Export und Engagement im großvolumigen Bau weitere Standbeine neben dem klassischen Einfamilienhaus geschaffen haben.
Jene Konsumentinnen und Konsumenten, die 2013 ihr Bauprojekt realisieren, werden in erster Linie Sicherheit anstreben. Diese Sicherheit in technischer, rechtlicher und emotionaler Richtung versuchen die Mitglieder des Österreichischen Fertighausverbandes zu vermitteln. Ich bin davon überzeugt, dass die konsequente Qualitätsstrategie der letzten Jahre und Jahrzehnte speziell in wirtschaftlich härteren Zeiten Erfolge zeigen wird."
Christian Murhammer, Geschäftsführer Österreichischer Fertighausverband

ALPINE Holding GmbH © ALPINE Holding GmbH

Change-Prozess voll im Gange

„Die Bau- und Immobilienbranche ist ein sichtbarer Indikator für Wirtschaftslage. Baukräne in der Skyline einer Stadt sind immer ein Zeichen dafür, dass es der Wirtschaft gut geht. Die Baubranche ist aber nicht nur Ausdruck der wirtschaftlichen Situation, in der sich ein Land befindet. Wenn die Baumaschinen brummen, ist das Brennstoff für den Konjunkturmotor. Das Wachstum hat sich auch auf den stabilen Heimmärkten verlangsamt – in manchen Bereichen ist sogar ein leichter Rückgang spürbar. Das Jahr 2013 wird ein herausforderndes Jahr werden. Nicht nur für unser Unternehmen, sonder für die gesamte Baubranche in Österreich. Denn die strukturellen Herausforderungen treffen alle Unternehmen in einer ähnlichen Weise. ALPINE hat die große Chance, seine Strukturen rasch an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Der Change-Prozess ist voll im Gange – wir machen uns fit für die Zukunft und werden künftig einen Vorteil gegenüber dem Mitbewerb haben, da wir uns schneller verändern als die Konkurrenz.“

Enrique Sanz, CFO ALPINE Holding GmbH


Autor:

Datum: 04.12.2012

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