Stadion Krakau

Neben Projekten in Danzig, Posen und Warschau kann die Alpine auf ein weiteres Bauvorhaben in Polen verweisen: In Krakau wird das Stadion EM-tauglich um- bzw. ausgebaut, und um ein Büro- und Einkaufszentrum erweitert.

Einen weiteren Erfolg im Zusammenhang mit den Fußball-Europameisterschaften 2012 in Polen und der Ukraine konnte der österreichische Baukonzern ALPINE verbuchen: Letzte Woche erhielt man den Zuschlag für den Um- und Ausbau des Stadions in Krakau. In Polen ist das Unternehmen außerdem bereits in Danzig, Posen und Warschau aktiv.

Auftragsvolumen von 35 Millionen
Das rundum erneuerte Stadion von Krakau soll von einer derzeitigen Kapazität von 7.000 Sitzplätzen auf 15.500 Plätze ausgebaut werden. Die Tribünen werden durch eine moderne Stahlbetonkonstruktion mit teilweiser Überdachung neu aufgesetzt. Die neue Fassade wird aus hellen Keramikplatten bestehen, wobei der historisch schöne Blick auf den Wawal-Hügel dabei nicht beeinträchtigt wird. Für den Bau sollen ca. 15.000 m³ Beton und 1700 Tonnen Stahl verwendet werden. Die Beleuchtung wird auf dem Dach in 10-19 Metern Höhe montiert und soll modernsten Ansprüchen genügen.

Alpine © Alpine

Auch Büro- und Einkaufszentrum
Die Stadionpläne stammen vom spanischen Estudio Lamela mit Niederlassung in Polen, und umfassen zusätzlich zum Stadion, das ab Oktober 2010 bespielbar sein soll, auch ein integriertes Büro- und Einkaufszentrum, mit dessen Fertigstellung bis Ende November 2011 gerechnet wird. Auch dieses Stadion soll für die EURO 2012 genutzt werden, und entspricht daher sämtlichen Vorschriften der UEFA.

Für die ALPINE bedeutet der Zuschlag auch eine Bestätigung für die im Bereich des Stadionbaus im In- und Ausland bewiesenen Kompetenzen des Konzerns. „Mit dem Gewinn des Auftrags für das vierte Stadion in Polen innerhalb weniger Wochen beweist Alpine eindrucksvoll seine Vormachtstellung im Stadionbau“, freut sich Dr. Peter Preindl, zuständiger Geschäftsführer in der ALPINE Bau GmbH über den Erfolg.


Autor:

Datum: 23.06.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Kick-off für eine neue Unit: PlanetHome Immobilien Austria lancierte mit Jahresbeginn die neue Abteilung „Bauträger und Projektentwickler“. Für die Vermarktung wird Alexander Marcian (im Bild) verantwortlich zeichnen. Gestartet wird mit einem Projekt-Trio der „Prisma Zentrum für Standort- und Stadtentwicklung“ in Wien-Nord.

Im Zuge der weiteren Konzentration auf das Kernportfolio trennt sich die Immofinanz von heimischen Retailobjekten. Über den Käufer – laut Konzerinfo ein österreichischer Immobilieninvestor – und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen will sich künftig auf die eigenen Retail Parks „Stop Shop“ und die Center-Marke Vivo! konzentrieren.

Den schwedischen Einrichter zieht es zum Wiener Westbahnhof. Wie heute bekannt wurde, hat Ikea das Rennen um das sich im Eigentum der ÖBB befindende sogenannte „Blaue Haus“ – direkt hinter der „BahnhofCity Wien West“ – gemacht. Das Möbelhaus verspricht shoppen nach städtischen Standards – für ein urbanes, umweltbewusstes Publikum.

Zwei Baustoffanbieter ziehen mit Jahresbeginn 2017 an einem Strang. Wie die Konzernmutter bekannt gibt, werden die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH und die Tondach Gleinstätten AG ihre österreichischen Aktivitäten im Wand- und Dachziegelbereich künftig bündeln. Mit drei Vertriebsregionen wolle man noch näher zu den Kunden rücken. Speerspitzen des neuen Markendoppels für Dach und Wand sind mit Franz Kolnerberger und Christian Weinhapl zwei erfahrene Konzernköpfe.

In ausgesuchter Lage, schräg gegenüber der Wiener Urania: Der erste österreichische home24-Showroom ist seit letzter Woche offiziell eröffnet. Zur Premiere des 700 Quadratmeter großen, realen Schaufensters des laut Eigenangaben europaweit größten Online-Möbelhauses gaben sich Promis und Shopper ein erstes Stelldichein. wohnnet Business war beim Offline-Opening dabei, talkte mit den Einrichtungsberatern und informierte sich bei Vorstandsmitglied Marc Appelhoff über den geplanten rot-weiß-roten Möbelkurs.

Weichenstellung: Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:201 will die Rustler Immobilientreuhand GmbH in der Branche mit gutem Beispiel vorangehen. Dem Führungsteam (im Bild) wurde jetzt durch Auditor Walter Kalcher von quality Austria die Urkunde überreicht.

Die in Wels beheimatete TGW Logistics Group erweitert ihren Hauptstandort in Oberösterreich. Errichtet wird ein neuer Büro- und Produktionskomplex für rund 700 Mitarbeiter im benachbarten Marchtrenk. Dafür will der Anbieter von Intralogistiklösungen im Zuge seiner Wachstumsstrategie rund 55 Millionen Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Mitte 2018 geplant.

Die Online-Familie der Tageszeitung „Die Presse“ hat bei der Suche nach "Austria's Leading Companies" ihre Wahl getroffen und den Piestingtaler Baustoffproduzenten für seine Innovationskraft und Digitalisierungskompetenz ausgezeichnet. Der Preis für den niederösterreichischen Landessieger wurde am gestrigen Leopolditag im Casineum Baden überreicht.

Die angekündigte Rochade ist unter Dach und Fach: Wie die conwert Immobilien Invest SE heute, den 2. November, bekannt gab, ist der Verkauf eines Gutteils ihres Gewerbeimmobilienpakets an einen Immobilien-Spezialfonds der HanseMerkur Grundvermögen unterschrieben. Die Neo-Eigentümer verfügen somit über 34 Büro- und Handelsimmobilien mit einer Gesamtnutzfläche von rund 200.000 Quadratmeter. Dafür haben sie 331 Millionen Euro locker gemacht – eine Summe leicht über den Buchwerten der Immobilien, wie es laut conwert-Aussendung heißt.