Starwood verkauft Salzburger „Goldener Hirsch”

Die US-amerikanische Hotelgruppe Starwood hat sämtliche Anteile am Salzburger Hotel Goldener Hirsch an die Wild Gruppe veräußert. Juristisch beraten wurde Starwood vom Wiener Büro der internationalen Sozietät Freshfields Bruckhaus Deringer.

Gleichzeitig mit dem Verkauf wurde zwischen Starwood Hotels & Resorts Worldwide Inc. und der  Wild Gruppe unter der Leitung von Dr. Hans-Peter Wild auch ein langfristiger Betreibervertrag abgeschlossen. Gemäß diesem betreibt Starwood weiterhin das Hotel in der Salzburger Innenstadt unter der Marke „The Luxury Collection“. Starwood wurde von Freshfields Bruckhaus Deringer (Wien) unter der Federführung von Thomas Zottl (im Bild) beraten.

Die Unternehmensgruppe Wild, die im Getränke- und Lebensmittelsektor tätig ist, gehört laut eigenen Angaben zu den weltweit führenden Lieferanten von natürlichen Zutaten für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Die Gruppe besitzt am Salzburger Mönchsberg bereits das Hotel Schloss Mönchstein.

Traditionshotel

Das 5-Sterne-Hotel Goldener Hirsch in der Salzburger Getreidegasse blickt auf eine mehr als 600 Jahre lange Geschichte zurück. Das Hotel ist seit jeher eng mit den Salzburger Festspielen verbunden und ist in Salzburg Treffpunkt internationaler Künstler. 1998 wurde das Traditionshaus Teil der Hotelgruppe Starwood.


AutorIn:

Datum: 23.08.2016

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Unternehmen

Vario-Haus zieht es in die Schweiz, genauer gesagt in die Romandie. Im April hat das Tochterunternehmen des niederösterreichischen Fertighausproduzenten in Sierre (Kanton Wallis) aufgesperrt, wie das Unternehmen heute mitteilt. Ziel sei es, die Exportquote weiter zu steigern und den bisher im Vergleich zu Österreich wenig entwickelten Fertighausmarkt in Schwung bringen. Dazu wurde auch der Heimatstandort in Wiener Neustadt ausgebaut. Dort soll künftig die Export-Abteilung Regie führen.

Nach dem Minus von 42,3 Millionen Euro aus 2015 konnte die Immobilieninvestment und –entwicklungsgesellschaft im Vorjahr wieder einen Gewinn von 22,9 Millionen Euro verbuchen, wie das Unternehmen im Rahmen seiner heutigen Bilanzkonferenz mitgeteilt hat. 2017 wird der Teilverkauf des Hotelportfolios weiteres Geld in die Kassa spülen. In Russland bleibt man engagiert. Geplant sind auch neue Projekte im näheren CEE-Raum.

Die Zukunft der auf Betonsteine und Flächenbefestigungen spezialisierten Frühwald-Gruppe scheint langfristig gesichert. Wie das Unternehmen meldet, habe man zwei Privatinvestoren an Bord holen können. Eine Rochade findet auch der Unternehmensspitze statt: Sowohl der Österreich-Zentrale als auch der internationalen Tochtergesellschaften stellt künftig Branchenexperte Robert F. Holzer als neuer CEO vor.

Schwieriges Marktumfeld in Russland und Bewertungseffekte schlagen in den Zahlen durch. Steigerungen wurden beim Vermietungsgrad erzielt, heißt es seitens des Konzern. Die Dividende soll wie angekündigt bei 6 Cent je Aktie liegen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) knackte 2016 die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro. Aufgrund gestiegener Mieterlöse und höherer Erlöse aus dem Verkauf von Umlaufvermögen sei im Vergleich zum Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus von sechs Prozent erzielt worden, meldete Geschäftsführer Hans-Peter Weiss (im Bild) anlässlich der Ergebnispräsentation. Zum Bilanzende standen damit exakt 1.049,9 Millionen Euro in den Büchern.

204,3 Millionen Euro im Jahr 2016 – versus 77,2 Millionen Euro aus 2015: Der Vorstandsvorsitzende der börsennotierten S Immo AG, Ernst Vejdovszky, meldete heute im Rahmen der Bilanzpräsentation ein Plus beim Jahresüberschuss von 165 Prozent und auch mit Blick auf die weiteren Kennzahlen das „beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte“. „Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir vor allem mit dem Verkauf eines Teils unseres Deutschland-Portfolios beeindruckende Gewinne realisieren“, so Vejdovszky. Von den Resultaten sollen nun auch die Aktionäre profitieren.

Die CA Immo berichtet, mit dem Verkauf ihres Mehrheitsanteils am Logistikpark Aerozone in Budapest den Rückzug aus dem Logistikbereich abgeschlossen zu haben. In Summe habe man sich im Laufe der letzten Jahre von mehr als 500.000 Quadratmetern Fläche in Polen, Rumänien, Ungarn und Deutschland getrennt, heißt es dazu aus dem Unternehmen.

2017 begeht der in Italien beheimatete Baustoffkonzern Mapei sein 80-jähriges Firmenjubiläum. Grund zum Feiern gibt es auch bei der Österreich-Tochter, die steigende Produktions- und Aufragsvolumina meldet. Ende März erfolgte nun der offizielle Startschuss zum notwendig gewordenen Hallenzubau in Nußdorf ob der Traisen. Eröffnet wird mit Vertretern der Konzernmutter noch im heurigen September.