Steirischer Landtag zieht wegen Sanierungen um

Ab Herbst dieses Jahres werden für ein Jahr lang die Sitzungen des Landtages Steiermark im Gemeinderatssitzungssaal des Grazer Rathauses stattfinden

Der Landtag muss wegen Renovierung umziehen -das wurde gestern in der Präsidiale des Landtages Steiermark entschieden, teilt der Präsident des Landtages Steiermark, Siegfried Schrittwieser, mit.

Längst fällige Renovierungen

Vorausgegangen war dieser Entscheidung ein konstruktives Gespräch zwischen Schrittwieser und dem Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl. „Dabei wurden dem Landtag neben dem Gemeinderatssitzungssaal auch der Stadtsenatssitzungssaal und weitere Nebenräume angeboten, wofür ich Bürgermeister Nagl im Namen des Landtages Steiermark danken möchte", so Schrittwieser.

Der Grund für diesen Umzug des Landtages liege darin, dass der bauliche Zustand der historisch wertvollen Landstube dringende Renovierungsarbeiten erfordere, während denen daher keine Sitzungen in der Landstube abgehalten werden können. Begonnen werden diese Arbeiten unmittelbar nach der letzten Sitzung des Landtages im Juli vor dem Sommer, der Wiedereinzug in die Landstube ist mit der Angelobung der Abgeordneten nach der Landtagswahl 2010 geplant.

Ein echtes Baujuwel

Das zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert errichtete Landhaus gehört zu den bedeutendsten Monumentalbauten der Renaissance. Die ersten Bauten wurden von Domenico dell' Allio geplant. Schon in den Anfangsjahren des neuen Jahrtausends wurden die Außenfassaden und schrittweise die Innenräume renoviert. Seit 2005 wurde der Hof saniert, diese Maßnahmen wurden plangemäß abgeschlossen. Für die Baumaßnahmen im Innenhof des Renaissance-Juwels wurden 2005 vom Land Steiermark 1,3 Mio. Euro aufgewandt, hieß es vom Landespressedienst.

graztourismus © graztourismus


Autor:

Datum: 13.08.2009

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Immobilienprojekte

Vorläufiges Ende für ein ambitioniertes Projekt in der Ländle-Landeshauptstadt: Wie die Betreiberpartner Ende letzter Woche in einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärten, ist die geplante Seestadt in ihrer jetzigen Form Geschichte. Die Vertreter machten für das nunmehrige Aus wirtschaftliche Gründe geltend.

Nomen est omen: Die 6B47-Deutschlandtochter setzt in die Schmuckmetropole Pforzheim ihr eigenes „GoldStück“. Auf einem über 3.000 Quadratmeter großen Grundstück soll laut Unternehmensaussendung bis 2019 ein gemischt genutztes Quartier mit Wohn- Hotel- und Gewerbeflächen (insgesamt 10.700 Quadratmeter Bruttogeschossfläche) realisiert werden. Baubeginn ist im nächsten Sommer, für das „Goldstück“ in der boomenden Second-City wurden laut der 6B47 Germany GmbH rund 25 Millionen Euro reserviert.

Dacapo für den oberösterreichischen Objektentwickler am Wiener Immo-Markt: Die Consulting Company (CC) ist mit dem offiziellen Spatenstich in das Projekt „Steinterrassen“ in der Leyserstraße in Wien 14 gestartet. Gebaut werden 70 Eigentums- und Vorsorgewohnungen sowie ein Kindergarten. Die dort bestehende Polizeiinspektion wird neu errichtet. Auch Ordinationsflächen sind geplant. Fertiggestellt soll die Anlage laut Unternehmensaussendung im Jahr 2018 sein.

Die Kallco-Gruppe baut 325 frei finanzierte Wohnungen in Wien Simmering. Das neu entstehende Quartier 11 soll nicht nur in eine naturnahe Umgebung eingebettet werden. Mit dem eigenentwickelten Energiekonzept „Klima Loop“ favorisiert man eine grüne und entsprechend kostensparende Variante. Die dazu notwendigen Tiefenbohrungen haben bereits begonnen. Die ersten Mieter sollen davon bereits 2018 profitieren können.

Kick-off für das Projekt „Karree Korneuburg“: Die NOE Immobilien Development AG (NID) errichtet am Korneuburger Hauptplatz 71 Wohnungen sowie Büro- und Geschäftsflächen. Das Ensemble aus historischer Bausubstanz und einem Neubau soll dem Zentrum ein neues architektonisches Gesicht geben. Die Fertigstellung ist für April 2018 beanraumt.

Der Wiener Zinshausmarkt ist im Dauerhoch. Neben gewerblichen und privaten Investoren tummeln sich Stiftungen und institutionelle Anleger am City-Markt. Besonders gefragt seien laut Brancheninsidern innerstädtischen Liegenschaften, wo eine auf konservative Veranlagungsmodelle abzielende Klientel naturgemäß die höchsten Renditen und Wertzuwächse erwarten könne. Doch attraktive Angebote sind derzeit Mangelware – mit wenigen Ausnahmen. Mit einem revitalisierten Objekt in der Josefstadt ist nun die CPI Immobilien Gruppe diesen Herbst am Start.

Die Buwog hat mit der Errichtung von 140 freifinanzierten Eigentumswohnungen nahe der Alten Donau in Wien 21 begonnen. Ein offenes Wohnkonzept – inklusive Urban Gardening auf dem Dach – soll junge Familien ansprechen. Ihren grünen Daumen können sie dort bereits ab 2018 unter Beweis stellen.

Die Österreichische Post errichtet über ihre Immo-Sparte 25 Eigentumswohnungen im Jahrhundertwende-Palais in der Neutorgasse 7. Für eine finanzkräftige Klientel sind großzügige Turmzimmer und Terrassen mit Blick auf die Innenstadt eingeplant. Die Fertigstellung soll im Sommer 2018 erfolgen.

Eine Woche der Spatenstiche, die wohl Einträge ins Rekordbuch mit sich bringen dürfte: Nach dem Baustart für „The Tower“, den neuen Hochhaus-Giganten am Persischen Golf, legte Wien gestern mit dem Kick-off zum laut Investor weltweit höchsten Hochholzhaus in der Wiener Seestadt Aspern nach. Nach einer zweieinhalbjährigen Entwicklungsphase soll das 84 Meter hohe und 24 Stockwerke umfassende Gebäude, genannt HoHo, bis 2018 errichtet werden. In Summe fließen 65 Millionen Euro in das Projekt.