Deal in Polen: UBM verkauft Pilot Tower

Im Zuge des strategischen Verkaufsprogramms „Fast Track 2017“ trennt sich die UBM vom Krakauer Pilot Tower. Neoeigentümer ist der Immobilienfondsmanager First Property Group, der dafür 22 Millionen Euro bereitstellt. Der Kaufvertrag wurde letzte Woche unterschrieben. Das Closing soll laut UBM bis zum Sommer erfolgen.

Das 48 m hohe Gebäude, das sich durch einen verhältnismäßig niedrigen Wasser- und Energieverbrauch auszeichnet, wurde vor gut drei Jahren nach nur 18-monatiger Bauzeit – und zu diesem Zeitpunkt bereits voll vermietet – rund drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt eröffnet. Das in Form eines Quaders entwickelte Hochhaus, in dessen Umgebung sich Kaufhäuser, Wohngebäude, ein großes Einkaufszentrum und eine Reihe kleinerer Parks befinden, bietet rund 10.000 Quadratmeter Mietfläche für Büros. Im Erdgeschoßbereich sind 400 Quadratmeter für Retailflächen bereitgestellt.

Für Peter Obernhuber, Geschäftsführer der UBM Polska, ist der Verkauf ein wichtiger Schritt, der zeige, dass auch Polen intensiv an der Transformation der UBM hin zu einem reinen Immobilienentwickler mitwirke. Ben Habib, Group Chief Executive der First Property Group zeigt sich zufrieden über den Neuerwerb: Der Pilot Tower sei „vollvermietet, befindet sich in bester Lage und verfügt über modernste Einrichtungen. Die derzeitigen Mieten lassen zukünftig einen Spielraum nach oben offen.“


AutorIn:

Datum: 13.02.2017

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter von wohnnet

Beitrag schreiben

Weitere Artikel aus Investment

Die börsennotierte Wienerberger AG meldet die nächste Übernahme – diesmal in den USA. Die in ihrem Eigentum stehende Gesellschaft General Share gliedert den Vormauerziegelproduzenten Columbus Brick Company ein.

Der nächste Versuch, sich die deutsche Warenhauskette einzuverleiben, scheint konkreter zu werden. Laut Reuters soll die Signa dem kanadischen Eigentümer ein drei Milliarden Euro schweres Angebot unterbreitet haben.

Es ist fix: Die mit Ende September publik gewordene Übernahme des in Kärnten ansässigen Baustoffproduzenten Brenner durch die Wienerberger Ziegelindustrie wurde jetzt von der Bundeswettbewerbsbehörde genehmigt.

Signa Prime hat Anfang Oktober das Aktionärskapital um eine Milliarde Euro auf insgesamt vier Milliarden Euro erhöht. Mit dem frischen Geld soll die Wachstumsstrategie weiter verfolgt werden, wie es dazu aus dem Immobilienunternehmen heißt.

Im März verkündeten die österreichischen Fensterunternehmen Hrachowina und Weinzetl den künftigen Produktions-Paarlauf. Zur Erinnerung: Hrachowina wird mit Firmensitz und Logistikzentrale an neuer Adresse in Wien Donaustadt verbleiben. Die Holzfensterfertigung wird nach Wiener Neustadt verlegt, wo man mit dem lokalen Fenster- und Türenplayer Weinzetl ab 2018 gemeinsame Sache macht. Anfang Oktober erfolgte nun der Spatenstich für die dafür notwendige neue Produktionshalle. Investiert werden 2,4 Millionen Euro.

Megadeal folgt auf Megadeal: Nach dem Verkauf des Icon Vienna beim Wiener Hauptbahnhof erst im letzten Juni meldete Signa heute den Verkauf der ersten drei Bauteile des Austria Campus an die PGIM Real Estate. Der Forward Deal dürfte mit einem Volumen von über 500 Millionen Euro für einen neuen Österreich-Rekord sorgen. Laut den Verkäufern handelt es sich um die größte rot-weiß-rote Immobilientransaktion aller Zeiten.

Immobilienmanager Franz Kollitsch, Erwin Krause und Hannes Kowar übernehmen das Einkaufszentrum im Wiener Westen. Invester United Benefits, ein unabhängiger Entwickler und Betreiber von Immobilienprojekten, wickelte den Deal ab. Vermittelt wurde das Objekt von EHL Immobilien.

Das Crowdinvestingunternehmen Rendity meldet den vorzeitigen Abschluss der Teilfinanzierung für das Sanierungs- und Ausbauprojekt einer Gründerzeitliegenschaft in Wien Ottakring (Habichergasse 47). Die ursprünglich bis Ende September angesetzte Zeichnungsfrist hätte vorzeitig beendet werden können, wie es per Aussendung heißt. Die insgesamt aufgelegten 500.00 Euro seien in nur zehn Tagen worden. Jetzt wurde um weitere 100.000 Euro aufgestockt.